Die Wiedererweckung Vunas

Mittlerweile hatte Olomru die Ebene von Liten Ayonas vollkommen verwüstet und in ein Trümmerfeld ähnlich dem des Nordens verwandelt, auf dem es zu hausen pflegte. Nichts war mehr übrig von den ersten Pflanzen, außer einem abgebrochenen Stängel hier und da oder einem zerrissenen Blatt, das vom Wind verweht wurde. Nun, da die Wut des Übels fürs erste besänftigt war, zog es sich alsbald dorthin zurück, woher es gekommen war. Die Wiedererweckung Vunas weiterlesen

Sanddämon

Der Sanddämon (daemon arenaceus) lebt unter dem Sand großer Wüsten. Für gewöhnlich erhebt er sich nur während mächtigen Sandstürmen von seinem Lager, um durch die Wüste zu wandeln und sich die Seelen ganzer Karawanen einzuverleiben. Die Habseligkeiten seiner Opfer bleiben zumeist liegen, sodass Sanddämonen bisweilen großen Reichtum anhäufen, der Abenteurer in ihre Fänge lockt. Zudem sind sie in der Lage Fata Morganas zu erschaffen, um ahnungslose Reisende in die Irre zu führen. Sanddämonen meiden Oasen, da Wasser ihre Kräfte schwächt. Anders als die meisten Wesen dämonischen Ursprunges sind sie zumeist tagsüber aktiv. In manchen Gegenden werden sie sogar als Götter verehrt, deren Gläubige ihnen Menschenopfer darbringen.

Die Nebel der Mitte

Als Tranachor und Gileiro Liten Ayonas erreichten, fanden sie dort nur mehr Olomru vor, der inmitten einer verwüsteten Ebene wütete. Entsetzt über seine Größe und unbändige Kraft wagten sie es nicht, an das Übel heranzutreten. Sie sahen die geschundene Gestalt Vunas, die beinahe all ihrer Kraft beraubt worden war. Wenngleich die Furcht vor dem Übel sie fest im Griff hatte, waren die beiden Brüder jedoch nicht bereit, die sterbende Dimisor einfach so zurückzulassen. Die Nebel der Mitte weiterlesen