Flugohr

Das Flugohr (lepus aurium volantium) ist ein hasenartiges Nagetier, das zumeist in Bergen zu finden ist. Mit seinen starken Hinterbeinen kann es sehr hoch springen. Seine vier riesigen Ohren kann es aufgrund von zahlreichen Muskeln in unterschiedliche Richtungen bewegen, sodass es über ein ausgezeichnetes Gehör verfügt. Zudem nutzt es diese Ohren wie Flügel, um sich nach einem Sprung in der Luft zu halten und sich vom Wind treiben zu lassen. Flugohren leben zumeist in kleinen Gruppen auf unzugänglichen Hochebenen. Sie ernähren sich zum größten Teil von Feldfrüchten, weshalb sie zur Nahrungssuche in tiefere Lagen hinabfliegen. Aufgrund ihrer regen Fortpflanzung gelten sie allgemein als Fruchtbarkeitssymbole, können dadurch aber auch zur Plage werden.

Witzfigurdrache

Der Witzfigurdrache (draco ridiculus) stellt Gelehrte aus aller Welt seit jeher vor ein Rätsel. Seine dicken, rundlichen Füße verleihen ihm einen langsamen, unbeholfenen Gang. Seine mit federartigen Schuppen bedeckten Flügel sind viel zu klein und schwach um seinen massigen Körper in die Luft zu heben und scheinen auch keinem anderen Zweck zu dienen. Mit seinen kleinen Augen sieht der Witzfigurdrache kaum etwas, mit seiner langen, heraushängenden Zunge nimmt er jedoch Gerüche war, an denen er sich orientiert. Witzfigurdrachen ziehen für gewöhnlich einzeln oder  auch in kleinen Herden durch Savannen und Halbwüsten. Aufgrund ihrer beachtlichen Größe haben sie kaum natürliche Feinde, grundsätzlich sind sie jedoch harmlos.

Honigbär

Der Honigbär (ursus melleus) ist meist in blumenreichen Wiesen und Wäldern zu finden, wo er auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise ist, die ihm auch seinen Namen gab. Eben diese Vorliebe für Honig ließ seinen Körper selbst zu Honig werden, heißt es. Wohin auch immer ein Honigbär geht, verbreitet er einen süßen Geruch, der ebenso anziehend auf Bienen wirkt, wie Bienen auf ihn. Durch seinen zähflüssigen Körper bewegt er sich nur sehr langsam fort und hinterlässt dabei deutlich sichtbare Spuren aus klebrigem Honig. Honigbären sind grundsätzlich ziemlich harmlos, können aber vor allem für Imker zum Ärgernis werden. Da sie jedoch Wasser nicht mögen und auch nicht schwimmen können, bieten Bäche und Flüsse einen guten Schutz vor ihnen.