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Verschiedene Illustrationen

Drachenhörnchen

Das Drachenhörnchen (sciurus draconigena) findet man häufig an den entlegenen Hängen bewaldeter Berge, wo es flink von Ast zu Ast springt, während es seltsame Geräusche von sich gibt. Es ist sehr scheu, beobachtet Wanderer mit seinen scharfen Augen jedoch neugierig von den Wipfel hoher Bäume aus. Mit seinen spitzen Zähnen knackt es jede Nuss. Wird es bedroht, stößt es aus seinem Maul kleine Feuerbälle aus, die aber kaum Schaden anrichten können. Die langen Pinsel an seinen Ohren dienen dem Aufspüren von Gefahren und dienen zugleich als Schmuck, um Artgenossen zu imponieren. Drachenhörnchen bilden Paare, die ein Leben lang zusammenbleiben.

Die erste Begegnung

Um die Lande des Feindes auszukundschaften entsandten die Almári einen Spähtrupp unter Lurion und seiner Gattin Valya. Weit im Osten schlugen sie sich entlang der Berge nach Norden durch, um unbemerkt die Festung des Herrn der Finsternis zu erreichen. Auf dieser Reise trafen sie an einer klaren Quelle im Gebirge zum ersten Mal mit einer Angehörigen des mächtigen Volkes der Drachen aufeinander. Ura war der Name dieses Wesens. Als Lurion das Schwert gegen das riesige Untier erheben wollte, trat Valya dazwischen und richtete stattdessen das Wort an die Drachin, wodurch sie den Grundstein einer bedeutenden Freundschaft legte.

Valya und Kulmo

Eines Tages beschloss der Herr der Finsternis auch die letzten Reste  der Almári, die ihm Jahrhunderte lang Widerstand geleistet hatten, aus dem Norden zu tilgen. So zog er gegen Agar Dursol, die Burg, in die sich Valya, die Tochter Almarions, mit ihrem Volk zurückgezogen hatte. Als Heerführer entsandte er ausgerechnet Valyas Bruder Kulmo, der durch den Einfluss seiner dunkler Kräfte zu einem kaum mehr menschlichen Ungeheuer geworden war. Auf jenem Schlachtfeld vor der letzte Festung eines einstmals mächtigen Volkes trafen Bruder und Schwester ein letztes Mal in einem schicksalshaften Kampf aufeinander.

Landkarte aus „Der Weiße Schatten“

Die Landkarte aus „Der Weiße Schatten“ zeigt den Wald der Verfluchten und dessen nähere Umgebung. Im Herzen des Waldes befindet sich die Stadt Gyria, die Quelle des Fluches. Im Süden liegt das untergegangene Königreich Styronna mit seiner verfallenen und verlassenen Hauptstadt Werenvach. An der einstigen Südgrenze des Reiches befindet sich am Ufer des Flusses Larlun das Dorf Reruwalt umgeben von einigen anderen kleineren Siedlungen, südöstlich davon dann nur noch die Weglose Wildnis – ein nahezu undurchdringliches Dickicht aus Wäldern und Sümpfen, das sich bis nach Umar Enor erstreckt. Jenseits des Larlun bedeckt ebenfalls Wildnis die Überreste Orvolors, eines vor mehr als tausend Jahren zerfallenen Reiches der Almári. Folgt man dem Lauf des Flusses nach Norden gelangt man zum Mondgebirge und zu den Trümmern Trinatias, der einstigen Hauptstadt Orvolors. Jenseits des Gebirges liegt Mosumar, ein Sumpfland, das Agomitur, die letzte Hochburg der Almári, umgibt. Östlich davon erstreckt sich Erbarior mit seinen beiden südlichsten Fürstentümern – Senolien und Ertanien.