Archiv der Kategorie: Texte

Verschiedene Texte

Der Schreiende König

Das Königreich Styronna wurde langsam in den Wirren eines Bürgerkrieges auseinandergerissen, in dem der Sohn nach der Herrschaft des Vaters strebte. Währenddessen gedieh die kleine Siedlung Reruwalt am Rand des Reiches unter der Führung der einstigen Prinzessin Meressa zu einem prächtigen Dorf. Aus Furcht vor dem Krieg und ihrem wahnsinnigen Bruder Sanard hatte Meressa jedoch einen hölzernen Wall um die Häuser herum erbauen lassen, der dem Dorf auch seinen Namen gab. Der Schreiende König weiterlesen

Schwarzer Fuchs und graues Fleisch

Im Königreich Styronna herrschte einst große Unruhe. Irenard, der König des Landes, hatte nämlich zwei Kinder. Seine Tochter Meressa, die ältere von beiden, war klug und gütig. Das Volk liebte sie. Ihr jüngerer Bruder Sanard war ehrgeizig und stark, aber auch leicht zu erzürnen. Auch er genoss beim Volk großes Ansehen und nicht wenige wollten ihn auf dem Thron seines Vaters sehen, wenngleich dieser von Rechts wegen Meressa zustand. Sie glaubten, Sanard würde das verfallende Reich wieder zu seinem alten Glanz führen, ja sogar das verlorene Großreich Orvolor wiederauferstehen lassen. Schwarzer Fuchs und graues Fleisch weiterlesen

Der Hüter des Waldes

Tief im Wald gab es einst eine Heilquelle, die die Menschen jener Zeit Elácala nannten. Lange Jahrhunderte war sie unberührt geblieben und nur wenigen bekannt. Doch eine Weissagung hatte Larayos, einen Prinzen des nahen Königreiches Orvolor, der an einer schrecklichen Krankheit litt, an diesen Ort geführt, und ihm Heilung gebracht. Der Hüter des Waldes weiterlesen

Der Schlaf

So war nun also das Übel des Südens besiegt – zwar nicht endgültig vernichtet, doch zumindest seiner Kräfte und Freiheit. beraubt. In der Zwischenzeit hatten Atia und Nelaro im Norden immer noch mit Olomru zu kämpfen. Denn wenngleich die beiden ihren Feind unablässig bedrängten, gelang es ihnen nicht diesen niederzuringen. Stattdessen machten sie das Übel nur immer wütender. Der Schlaf weiterlesen

Feuer und Eis

Nun, da alle nötigen Vorbereitungen getroffen worden waren, war für die Ranvári die Zeit gekommen, gegen ihre Feinde in den Kampf zu ziehen, hatten sie doch das Schlachtfeld zu ihren Gunsten verändert. All die Truppen der Mi Sarucho hatten sich bereits an den Hängen des Umcalorion versammelt, als Lirinella schließlich doch vor Voréos und Enéra trat und den beiden die Geschenke Mosuryus überreichte. Enéra wich zurück, erkannte sie doch, welch verkommene Macht diesen Steinen innewohnte, Voréos dagegen ergriff sie, hatte er die Kraft des Nichts doch niemals gefürchtet. Wohl aber sah er ebenso wie seine Schwester das Böse, das sie anzurichten im Standen waren. Feuer und Eis weiterlesen

Der Vorgeschichte siebenter Teil – Die Veröffentlichung

Während ich nun damit beschäftigt war, den Rest meines Manuskriptes zu digitalisieren und zugleich zu überarbeiten, dämmerte „Der Weiße Schatten“ in meinem Bücherregal vor sich hin. Jede Aussicht auf eine Veröffentlichung schien in weite Ferne gerückt zu sein. Wie kam es dann aber dazu, dass das Buch trotzdem an die Öffentlichkeit gelangte, werdet Ihr Euch fragen. Der Vorgeschichte siebenter Teil – Die Veröffentlichung weiterlesen

Der Vorgeschichte sechster Teil – Überarbeitung

Noch während ich mit der Fertigstellung meines Manuskriptes beschäftigt war, muss ich „Der Weiße Schatten“ dann wohl auch irgendwann vollständig abgetippt haben. Das muss bereits im Jahr 2008 gewesen sein. Damit war mein erstes Buch auch schon fertig! Oder etwa doch nicht? Als ich mir durchlas, was ich da geschrieben hatte, war ich nicht zufrieden. Ganz und gar nicht zufrieden! Im Laufe des Schreibens hatte sich mein Stil nämlich verbessert, sodass mir das, womit ich begonnen hatte, nicht mehr länger gefiel. Der Vorgeschichte sechster Teil – Überarbeitung weiterlesen