Meerling

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Meerling


Beschreibung

Aussehen

Meerlinge waren große Geschöpfe, deren Oberkörper dem eines Menschen ähnelte, während ihr Unterleib in einem Schweif mit einer Flosse endete. Sie hatten kräftige, mit je sechs Klauen bewehrte Arme und einen langgezogenen Kopf mit großen, gelben Augen.

Geschlechterunterschiede

Die beiden Geschlechter der Meerlinge waren für Außenstehende nur schwer zu unterscheiden, doch waren weibliche Meerlinge ein wenig größer als ihre männlichen Artgenossen.

Fortbewegung

Da Meerlinge Geschöpfe des Wassers waren, bewegten sie sich schwimmend vor. Dazu benutzten sie zumeist ihre kräftige Schwanzflosse, mit der sie große Geschwindigkeiten erreichen konnten. An Land konnten Meerlinge sich nur kriechend fortbewegen.

Besonderheiten

Meerlinge konnten sowohl im Wasser als auch an der Luft atmen. Gegenüber Hitze und Kälte waren sie mehr oder weniger unempfindlich.


Geschichte

Die Meerlinge waren die Nachfahren jener Mi Sarucho, die von Oloroch aus seinem Reich verbannt worden waren. Als solche blieben sie im Steinernen Zeitalter in der Welt der Sterblichen zurück, als Tedéra entrückt wurde. Im Laufe des Zeitalters breiteten sie sich von Westen aus über die Meere aus. Im Kupfernen Zeitalter ließen sie sich auch im Inneren Meer nieder. Da sie sich zumeist von den Menschen fernhielten, wurden sie oftmals für Sagengestalten gehalten, doch gab es auch Menschenvölker, die Handel mit ihnen trieben. 

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'
So unterhielten die Meerlinge von Talaa an-seewa etwa gute Beziehungen zu den Königen von Anotur, bis Antoxa deren Prinzessin Weerte da-agi Twaaro in ihre Gewalt bekam. Fortan waren die Meerlinge dazu gezwungen, den Willen der Meereshexe auszuführen, bis Sagila die Prinzessin im Jahr 2368 E.Z. befreite. Daraufhin lehnten sich die Meerlinge gegen Antoxa auf und vertrieben ihre Geschöpfe aus dem Inneren Meer.


Lebensweise

Verhalten

Meerlinge lebten in Siedlungen und Städten am Grund des Meeres, die zumeist von Königinnen beherrscht wurden. Ihr Zusammenleben und die Rolle des Einzelnen für die Gesellschaft waren streng geregelt. Verstieß ein Meerling gegen diese Regeln, wurde er verbannt. Einsamkeit trieb die meisten Meerlinge in den Wahnsinn, sodass Verbannte meist die Gesellschaft gleichgesinnter suchten.

Ernährung

Meerlinge ernährten sich von allem, was im Meer zu finden war. Es gab jedoch Stämme, die auf tierische Nahrung verzichteten und größtenteils Wasserpflanzen zu sich nahmen.

Fortpflanzung

Meerlinge bildeten lebenslange Partnerschaften. Ein Paar hatte selten mehr als zwei Kinder, weshalb die Anzahl der Meerlinge sich über die Jahrtausende kaum veränderte, ja bisweilen sogar zurückging.


Verbreitung

Meerlinge waren beinahe in allen größeren Meeren Saruchos zu finden. In besonders große Zahl lebten sie im Inneren Meer vor der Küste Anoturs.


Erwähnung

  • DLDD: 499, 538
  • DSDV: 174-178, 184-185, 187-188, 195-196, 214-215, 218, 224, 366, 368-369, 378-379, 381, 387-389, 391-392, 396, 398, 401-409, 579-580, 603
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