Camacala

Allgemein

Das Tal von Camacala war ein tiefes Becken am Südrand des Mondgebirges. An drei Seiten von den Ausläufern des Gebirges umgeben, öffnete es sich nach Südosten hin zum Tiefland von Orvolor. Der Larlun entsprang im Nordwesten des Tales und verlief an dessen Nordrand entlang nach Osten, wobei er sich mit den zahlreichen anderen Bächen vereinigte, die Camacala durchzogen.


Geschichte

Camacala entstand in den letzten Jahren des Steinernen Zeitalters, als die Gletscher des Mondgebirges verschwanden. Die ersten Menschen ließen sich dort zu Beginn des Kupfernen Zeitalters nieder und gründeten zahlreiche kleine Siedlungen. Im Silbernen Zeitalter fand Alvando das Tal und errichtete im Nordosten die Stadt Trinatia. Die folgenden Jahrhunderte hindurch war Camacala das Herz des Königreiches Orvolor. Als Orvolor im zehnten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters zerbrach und Trinatia aufgegeben wurde, verließen die meisten Menschen das Tal von Camacala, das wieder der Wildnis anheimfiel. Bald wagten sich nur noch besonders wagemutige Schatzjäger dorthin.


Tiere und Pflanzen

Das Tal von Camacala war äußerst fruchtbar. Die tieferen Lagen um den Fluss Larlun waren ertragreiches Ackerland, das die gesamte Bevölkerung von Trinatia zu ernähren vermochte. Entlang der zahlreichen Bäche, die das Tal durchzogen, wuchsen zudem verschiedene Heilkräuter. Die höheren Lagen entlang der Ausläufer des Mondgebirges waren von dichten Wäldern bedeckt, die reich an Wild waren. Im Süden und Osten von Camacala gab es besonders viele Schlangen, jedoch war keine von diesen giftig.


Erwähnung

  • DEDV: 44