Linia

Geschichte

Linia wurde im dreizehnten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters von Ausgestoßenen aus Erevena an einer Brücke über den Leralun gegründet. Ausgehend von der Siedlung entstand das Königreich Demenia, das sich bald vom Fluss bis zur Waldgrenze erstreckte. Durch Ackerbau und den Handel mit den Völkern Pategras wuchs die Siedlung zu einer prächtigen und reichen Stadt heran. Als Demenia in den Krieg der Sechs Reiche hineingezogen wurde, befahl der König von Demenia Linia zu befestigen. Zwar kam es in diesem Krieg zu keinem Angriff auf die Stadt, doch blieb die Befestigung auch in den folgenden Jahrhunderten erhalten. Als dann im Jahr 2366 E.Z. das Knochenvolk in das Reich einfiel, suchten viele Bewohner von Demenia Schutz hinter den Mauern Linias.


Bevölkerung

Die Bevölkerung von Linia bestand zu einem großen Teil aus Vanriern, doch lebten in der Stadt auch Angehörige verschiedener Völker aus Pategra.


Gesellschaft

Allgemein

Die Bewohner von Linia waren anderen gegenüber stets aufgeschlossen. Sie kümmerten sich nicht um die Herkunft oder Volkszugehörigkeit eines Menschen, wohl aber um dessen Taten. Alteingesessenen Adel gab es in der Stadt nicht. Der König, der über Linia und Demenia herrschte, wurde vom Volk gewählt.

Gesetzgebung

Der König von Demenia erließ die Gesetze in Linia. Für jedes Gesetz musste er sich jedoch die Zustimmung des Volkes einholen.

Bildung

In Linia gab es mehrere Schulen, die Grundkenntnisse wie lesen, schreiben und rechnen vermittelten. Darüber hinaus rühmte sich die Stadt ihrer höheren Schule, in sich der jeder, der es wollte, der Heilkunst oder verschiedenen Wissenschaften widmen konnte.

Streitkräfte

  • Palastwache

Die Palastwache war für die Sicherheit des Königs und dessen Gästen zuständig. Sie bestand zum Großteil aus den Söhnen und Töchtern einflussreicher Familien.

  • Stadtwache

Die Stadtwache von Linia sorgte für Ruhe und Ordnung in den Straßen der Stadt. Sie überwachte zudem die Brücke über den Leralun, um zu verhindern, dass Verbrecher nach Demenia gelangten.

Glaube und Brauchtum

Die Bewohner von Linia verehrten zumeist die Sieben Wahren Götter, vor allem Lauréa und deren Dimisor Vuna, denen sie die Fruchtbarkeit des Umlandes zuschrieben. Auch anderen Glaubensrichtungen aus Pategra hatten in der Stadt Anhänger.


Wirtschaft und Handel

Die Bewohner von Linia lebten zumeist vom Handel. Im Umland der Stadt wurde so viele Getreide angebaut, dass dieses sogar in andere Länder verkauft werden konnte. Zudem war Linia bekannt für das Bier, das in der Stadt gebraut wurde.


Erwähnung

  • DLDD: 6