Litenóa

Allgemein

Litenóa war eine hügelige Küstenlandschaft nordöstlich der Mündung der Amnua in das Innere Meer. Von der Amnua erstreckte sich das Land bis zum Tal des Flusses Olirin. Auch die Ausläufer der Hügel östlich des Olirin wurden noch zu Litenóa gezählt.


Geschichte

Die Küste von Litenóa entstand zu Beginn des Steinernen Zeitalters und war zu dieser Zeit von Wald bedeckt. Als die Ranchar sich über die Wälder nach Westen ausbreiteten, besiedelten sie die sonnigen Hänge Litenóas nicht, mieden sie doch für gewöhnlich die Nähe des Meeres. Die ersten Menschen, die ihren Weg nach Litenóa fanden, waren Almári, die im Laufe des Silbernen Zeitalters vom späteren Nyktaven aus nach Osten segelten. Sie fanden Gefallen am Hügelland an der Mündung der Amnua und ließen sich dort nieder. Sie gaben dem Land auch seinen Namen, denn auf den Südhängen der Küste wuchs viel wilder Wein. Im Laufe der Jahrhunderte veredelten die Almári diesen Wein, der bald an allen Küsten des Meeres für seinen Geschmack bekannt war. Im Laufe des Eisernen Zeitalters ließen sich vermehrt auch Sterbliche an der Küste Litenóas nieder. Die Nyktaren plünderten sie häufig, waren doch auch sie vernarrt in den Wein von Litenóa. Während die Almári sich nach und nach von Litenóa abwanden, fielen große Teile des Landes in den späteren Jahrhunderten des Eisernen Zeitalters unter die Herrschaft Anoturs. Zur Mitte des vierundzwanzigsten Jahrhunderts waren die Städte und Dörfer Litenóas wieder unabhängig. Der Wein war dagegen in der ganzen bekannten Welt berühmt.


Tiere und Pflanzen

Der Boden Litenóas war sehr fruchtbar, auf den sonnigen Südhängen der Küste wuchsen zahlreiche Pflanzen, die Licht mochten. Die schattigeren Nordhänge waren häufig bewaldet. Es gab auch große Streuobstwiesen. Wild war in Litenóa selten, größere Raubtiere gab es fast keine, wohl aber Vögel, die auf den zahlreichen Inseln der Mündung der Amnua nisteten.


Bodenschätze

Die Hügel Litenóas waren arm an Bodenschätzen. Nur in der Nähe von Eldalon wurden bisweilen Edelmetalle gefunden.


Erwähnung

  • DWS: 179
  • DEDV: 36
  • DLDD: 98, 247