Naumin

Allgemein

Der Naumin entsprang aus einer Quelle im Norden des Mondgebirges. Während er über die steilen Hänge der Berge ins Tal hinabstürzte, vereinigte er sich mit zahlreichen Gebirgsbächen zu einem ansehnlichen Fluss, ehe er in die Ebene hinausfloss. Dort bahnte er sich seinen Weg nach Norden, wo er jenseits des Waldecks den Fluss Tigill in sich aufnahm. Von dort aus verlief der Naumin am Rand Mosumars entlang nach Nordwesten, wo er schließlich im Zwielichtmoor in den Gralos mündete.


Geschichte

Zwar entstand der Naumin bereits im Steinernen Zeitalter, doch war der Fluss lange Zeit ohne Bedeutung. Als die Ranchar die Wälder des Nordens besiedelten, stellte er keine wichtige Grenze dar. Erst als der Große Waldbrand im Eisernen Zeitalter die Wälder zurückdrängte und Menschen sich in der Ebene von Erbarior ansiedelten, ließen sie sich auch entlang des Naumin nieder. Dort entstanden im Laufe der Jahrhunderte die Städte Miena im Süden und Borgond an der Mündung in den Gralos. Als sich die Könige von Erbarior erhoben, bildete der Naumin lange die Westgrenze des Reiches. Dies änderte sich erst als sich Senolien König Elvero unterwarf. Doch selbst zur Zeit der größten Ausdehnung Erbariors trennte der Unterlauf des Naumin das Reich von der Wildnis Mosumars. Im Zweiten Krieg zwischen Erbarior und Lau-Onn kam es sogar zu einigen Schlachten entlang des Flusses.


Brücken und Furten

Da der Oberlauf des Naumin weder besonders breit noch tief war, gab es in der Nähe des Gebirges zahlreiche Furten und Übergänge. In Miena überspannten drei Brücken den Fluss, aber auch weiter flussaufwärts gab es Brücken und Furten. Erst jenseits des Waldecks wurden die Übergänge seltener.


Tiere und Pflanzen

Der Naumin beheimatete zwar einige Fischarten, galt aber im Vergleich zu anderen Flüssen als fischarm. Seine Ufer waren an den meisten Stellen von Gräsern und Kräutern, hin und wieder auch von Schilf bedeckt.


Erwähnung

  • DWS: 6, 412-413, 415, 428
  • DEDV: 6