Olagira

Geschichte

Junge Jahre

Olagira wurde im Jahr 2336 E.Z. als Tochter der Fürstin von Guilar in Vanragond geboren. Am Hof ihrer Mutter wuchs sie einigermaßen unbeschwert auf, während anderswo noch der Zweite Krieg zwischen Erbarior und Lau-Onn tobte. Als Olagira sechs Jahre alt war, sagte ihre Mutter sich von Erbarior los und ließ sich zur Königin von Guilar krönen. Damit wurde Olagira von der Fürstentochter zur Thronfolgerin einer Königin. Dies schlug sich auch in ihrer Ausbildung nieder, die von da an wesentlich strenger wurde. Oftmals begleitete die junge Prinzessin ihre Mutter auf Reisen durch das Reich.

Königin von Guilar

Im Jahr 2359 E.Z. bestieg Olagira dann nach dem Tod ihrer Mutter mit dreiundzwanzig Jahren den Thron von Guilar. Hatte ihre Mutter sich größtenteils von Erbarior ferngehalten, suchte Olagira nun wieder das Gespräch mit dessen König Recalion, war sie doch sehr bemüht, gute Beziehungen zu ihren Nachbarn zu unterhalten. Als im Jahr 2363 E.Z. Mursogi in ihr Reich eindrangen, handelte sie schnell und entsandte ihre Ritter. Nachdem diese nach Theladien weitergezogen waren, sorgte sie dafür, dass sie keinen größeren Schaden anrichteten. Dabei konnte sie jedoch nicht verhindern, dass immer wieder Plünderer in ihr Reich eindrangen. Im Jahr 2366 E.Z. wurde Olagira wie viele andere Könige zu einem Friedensfest nach Dewodios eingeladen. In Sahilinon traf sie auf Rexian, den König von Erbarior, und schloss sich seiner Gesandtschaft an. Mit ihm und anderen Würdenträgern nahm sie dann auch an geheimen Beratungen teil, die Raruonor, der Großkönig von Vanrania, veranlasst hatte, um ein Bündnis zwischen den Reichen des Nordens zu schließen. Das Bündnis kam nicht zustande, da Raruonors Sohn Rarinos nach der Macht griff. Gemeinsam mit einigen anderen gelang Olagira die Flucht aus Dewodios. Daraufhin kehrte sie eilig in ihr Reich zurück, um dieses gegen Angriffe aus Vanrania zu befestigen.


Persönlichkeit

Olagira war eine kluge und berechnende Frau. Ihr lag sehr viel an ihrer Beziehung zu ihrem Volk, wie auch zu benachbarten Königreichen. Dabei achtete sie darauf, stets zum Wohle Guilars zu handeln. Zudem war sie sehr aufgeklärt und gebildet, weshalb sie alten Sagen und Geschichten nur wenig Glauben schenkte.


Erscheinung

Olagira war weder übermäßig schlank noch wohlbeleibt. Ihr langes blondes Haar trug sie meist in einem kunstvollen Zopf, ihre Augen waren von einem hellen Grün.


Erwähnung

  • DLDD: 47, 89, 174-175, 178-179, 183, 185, 190-191, 209, 212, 214-217, 220, 222, 268, 273, 315