Orenoch

Geschichte

Gründung

Orenoch wurde im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts des Eisernen Zeitalters von Siedlern aus Anotur im Schatten der Roten Hügel gegründet. Die Siedlung wurde bald befestigt, um den Überfällen aus den Wilden Landen Einhalt zu gebieten, die allzu häufig stattfanden. Aufgrund der ertragreichen Felder, die die Stadt umgaben, und ihrer Lage als Hafenstadt am Inneren Meer, wurde bald ein Statthalter aus Anotur entsandt, um über sie zu herrschen.

Jüngere Geschichte

Im Jahr 2182 E.Z. versetzte ein Dornrücken Orenoch viele Wochen lang in Schrecken, ehe er von dem jungen Adeligen Ulator getötet wurde. Eben jener Ulator erhob sich neun Jahre später zum ersten König von Anotur. So erlangte Orenoch als Geburtsort des Königs neue Berühmtheit. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte blieb die Stadt ein wichtiger Hafen für Reisende im Inneren Meer. Dies änderte sich erst, als Ulators Nachfahre Elunios im Jahr 2340 E.Z. verschwand und immerwährender Nebel das Meer verhüllte. Damit war Orenoch von der Außenwelt abgeschnitten.


Bevölkerung

Die Bevölkerung von Orenoch bestand zu einem großen Teil aus Umenachern, die aus dem Kernland von Anotur ausgewandert waren. Dazu kamen Menschen aus den südlichen Ansiedlungen Anoturs sowie Einwanderer aus den Wilden Landen.


Gesellschaft

Allgemein

Als Ansieldung Anoturs war Orenoch Heimat vieler verschiedener Völker. Wie überall in Anotur war der gesellschaftliche Stand eines Menschen jedoch von größerer Bedeutung als seine Herkunft. Ein Seeherr herrschte als Statthalter des Königs über Orenoch.

Gesetzgebung

Die Gesetze lagen in Orenoch in den Händen von Beamten, die vom Statthalter bestimmt wurden. Da die Stadt zu Anotur gehörte, galten dort auch die Gesetze des Ältestenrates und des Königs.

Bildung

Seit der Gründung der Stadt gab es in Orenoch öffentliche Schulen, die Grundkenntnisse in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelten. Wohlhabendere Stadtbewohner schickten ihre Kinder in höhere Schulen, in denen Redekunst und verschiedene Wissenschaften vermittelt wurden. Auch eine Hochschule, an der Gelehrte ausgebildet wurden, gab es in Orenoch.

Streitkräfte

  • Stadtwache

Die Stadtwache, die dem Statthalter unterstand, sorgte in den Straßen Orenochs für Ordnung.

  • Königliche Flotte

Um die Seewege im Inneren Meer sicher zu halten, lag ein Teil der Königlichen Flotte von Anotur in Orenoch vor Anker.

Glaube und Brauchtum

Aufgrund ihrer Wurzeln hingen die meisten Bewohner von Orenoch entweder den Sieben Wahren Götter oder den Göttern der Wilden Lande an. Vor allen anderen wurde Ruvur, der Gott des Meeres, verehrt.


Wirtschaft und Handel

Aufgrund seiner ertragreichen Felder galt die Umgebung von Orenoch oft als Kornkammer Anoturs. Dazu kamen Bergwerke in den Roten Hügeln, die große Mengen an Eisen förderten. Als Hafenstadt betrieb Orenoch darüber hinaus viel Handel über das Meer.


Erwähnung

  • DLDD: 544