Sarucho

Geschichte

Urzeit

Sarucho entstand zu der Zeit, da die Mi Sarucho das All ordneten. Bei ihr war von Anfang an ihre Schwesterwelt Yamon. Lange Zeit lag die Welt verlassen da, bis die Großen Übel sich darauf niederließen. Über viele Zeitalter hindurch bekämpften sich diese gegenseitig und verwandelten Sarucho in eine Welt aus Fels und Eis. Ein einziges Festland erstreckte sich von Norden nach Süden, während ein Meer aus Eis den Großteil der Erdoberfläche einnahm. So fand die Dimisor Ravéla die Welt, als sie im Auftrag der Ranvári nach einer Welt Ausschau hielt, die zur Perle Enus werden sollte. Als die Ranvári dann mit ihrem Gefolge auf Sarucho herabstiegen, begannen sie die Welt zu ändern. Sie schufen das Leben und Tag und Nacht, weckten dabei aber auch die Übel. Im Kampf gegen diese Übel näherten die Mi Sarucho die Welt der Sonne, um das Eis des Meeres zu schmelzen.

Blühendes Zeitalter

Nachdem die Mi Sarucho die Übel niedergerungen hatten, erschufen sie den Mond, um den Zorn der Meere zu bändigen. Sie erfüllten Meer und Festland mit Leben, hoben tiefe Täler aus, warfen Berge auf und zogen Flüsse durch das Land. Als ihre Arbeit getan war, zerbrachen sie das Festland. Vonua, das südliche, größere Festland überließen sie sich selbst. Tedéra, das kleinere Festland im Norden nahmen sie sich zum Sitz, um zu walten, wie es ihnen beliebte. So vergingen Tausende von Tausenden Jahren. Lebewesen kamen und gingen, bis schließlich die Menschen im Süden Vonuas das Licht der Welt erblickten.

Entrückung Tedéras

Nachdem Menschen und Mi Sarucho lange im Einklang miteinander gelebt hatten, kam es zum Bruch. Eine gewaltige Schlacht entbrannte auf den Feldern Tedéras, die erst durch das Erscheinen Nechus beendet werden konnte. Nechu riss die Welt auseinander und entrückte Tedéra aus den Kreisen Saruchos. Sarucho wurde zu einer Welt der Sterblichen. Vonua brach auseinander und das Antlitz Saruchos war für immer verändert. Mit Losia, Varunia und Thanesien entstanden drei neue Festlande aus dem alten. In den Wirren dieser Wandlung zerbrach Saruchos Schwesterwelt. Bruchstücke regneten herab und brachten Geschöpfe von Yamon mit sich. Zudem wurden die Winter länger und die Sommer kühler. Ein Großteil des Nordens und Südens der Welt versank in Schnee und Eis.

Jüngere Geschichte

Erst gegen Ende des Steinernen Zeitalters schmolz das Eis durch die Einwirkung Olions allmählich ab und die Welt erhielt ihre spätere Gestalt.


Wetter

Der äußerste Norden und Süden von Sarucho waren von Eis bedeckt, das selbst im Sommer nicht schmolz. In den gemäßigten Gebieten nördlich und südlich der Mitte war das Wetter sehr stark von der Jahreszeit abhängig. Die Mitte selbst wurde von einer immerwährenden Hitze beherrscht, die sich in feuchten Regenwäldern und trockenen Wüstengegenden äußerte.


Erwähnung

  • DWS: 271