Vallaréa

Geschichte

Junge Jahre

Vallaréa wurde im Jahr 692 K.Z. in Tuchelor auf der Insel Elva Illéos geboren. Schon in ihrer Kindheit war sie sehr neugierig, sodass sie, sobald sie gehen konnte, die umliegenden Wälder erkundete. Als Erwachsene reiste sie die dann ständig durch das Land, um all dessen Wunder zu erforschen. Als Almarions Kinder verlauten ließen, sie würden die Insel verlassen wollen, um jenseits des Meeres nach neuen Ländern zu suchen, war Vallaréa unter den ersten, die sich ihnen anschloss. So kam sie also mit den Almári an die Küste von Losia, wo sie sich sogleich daran machte, alle Tiere und Pflanzen des Landes zu erforschen. An den Auseinandersetzungen mit Voréos war sie nicht beteiligt, maß sie diesen doch keinerlei Bedeutung bei.

Reise nach Osten

Als Alvando die Emra überschritt und sich in Orvolor niederließ, folgte Vallareá ihm. Sie hielt sich jedoch nicht lange in Orvolor auf, sondern überquerte bald den Larlun, um Styronna zu erforschen. Dort erfuhr sie von den Ranchar, die in den Wäldern im Osten lebten, und machte sich auf die Suche nach diesen. Bei ihrem ersten Besuch im Wald verirrte sie sich, doch fand sie durch einen weißen Luchs den Rückweg. Als sie Alvando von den Ranchar berichtete, begleitete dieser sie in die Wälder. Diesmal war ihr Unterfangen von Erfolg gekrönt. Sie traf die Ranchar und sprach zu diesen. Daraufhin kehrte ließ sie sich in Govania nieder, wo sie damit begann, alles, was sie in den Wäldern gesehen hatte, in geordneter Weise niederzuschreiben. Die Bewohner Styronnas nannten sie ihrer großen Weisheit wegen Fürstin. Zu dieser Zeit wurde auch Vallaréas Tochter Naromis geboren. Doch hielt es Vallaréa nicht lange in Govania. Im Jahr 533 S.Z. brach sie erneut in die Wälder auf und wurde nie wieder gesehen.


Persönlichkeit

Vallaréa war eine sehr neugierige Frau, die sich oft so sehr in ihren Beobachtungen verlor, dass sie nicht mehr wahrnahm, was um sie herum geschah. Sie schätzte die Gesellschaft anderer nicht sonderlich, versuchten diese doch häufig sie von ihrem Tun abzulenken.


Erscheinung

Vallaréa war eine nicht sonderlich große, etwas kräftiger gebaute Frau mit braunem Haar und grünen Augen.


Erwähnung

  • SAS1: 73-76