Schlagwort-Archive: Atia

Atia ist eine der Ranvári und gehört zu den sieben großen Göttern. Sie gebietet über Wasser und Mond. Verhängnisvoll war ihre Liebe zu dem Menschen Adoion.

Das weiße Wier im grünen Feld

Jahrzehntelang hatte Mureiya, die Anführerin der Culmorier und Meisterin der Dunklen Künste, durch Schrecken und Willkür als Königin über Orvolor geherrscht. Nun war sie an ihrem eigenen Hochmut zugrunde gegangen. Sie hinterließ keinerlei Erben und, wenngleich das Volk von Orvolor ihren Tod hinter verschlossener Tür bejubelte, gab es im Reich immer noch genügend ihrer Anhänger.
Während sich nun manch einer der Fürsten des Reiches gegen Mureiyas Diener erhob, um das geknechtete Volk zu befreien und die Ordnung wiederherzustellen, stritten sich die Culmorier auch untereinander um die Nachfolge ihrer Herrin. Alsbald tobte ein blutiger Bürgerkrieg. Das weiße Wier im grünen Feld weiterlesen

Der Hüter des Waldes

Tief im Wald gab es einst eine Heilquelle, die die Menschen jener Zeit Elácala nannten. Lange Jahrhunderte war sie unberührt geblieben und nur wenigen bekannt. Doch eine Weissagung hatte Larayos, einen Prinzen des nahen Königreiches Orvolor, der an einer schrecklichen Krankheit litt, an diesen Ort geführt, und ihm Heilung gebracht. Der Hüter des Waldes weiterlesen

Der Schlaf

So war nun also das Übel des Südens besiegt – zwar nicht endgültig vernichtet, doch zumindest seiner Kräfte und Freiheit beraubt. In der Zwischenzeit hatten Atia und Nelaro im Norden immer noch mit Olomru zu kämpfen. Denn wenngleich die beiden ihren Feind unablässig bedrängten, gelang es ihnen nicht diesen niederzuringen.
Stattdessen wurde das Übel immer wütender. Nelaro schleuderte unzählige Blitze nach ihm, die jedoch wirkungslos von Olomrus gepanzerter Haut abprallten. Auch Sturm und Hagel vermochten es nicht, es in die Knie zu zwingen. Die Luft schien keinerlei Macht über den Feind zu haben. Der Schlaf weiterlesen

Die Mukori

Während sich die übrigen Mi Sarucho nun in ihren neu erworbenen Kräften übten, um sich auf den Kampf gegen die Übel vorzubereiten, kehrte Lirinella auf Wunsch der Ranvári noch einmal zu Mosuryu zurück – um diesem ihren Dank auszusprechen, sowie letzte Ratschläge einzuholen. Misstrauen den ihren gegenüber war den Mi Sarucho zu dieser Zeit fremd, so hielt es niemand für nötig, Lirinella im Auge zu behalten. Die Mukori weiterlesen

Das notwendige Übel

Während sich die meisten der Mi Sarucho bei den Gipfeln vor den Übeln versteckten, kehrten die Ranvári mit den Dimisori an ihrer Seite über die höheren Lüfte zum Umcalorion zurück, wo Voréos und Lauréa bereits auf sie warteten. Einzig Vuna war nicht bei ihnen, war sie doch erneut in einen dunklen Todesschlaf verfallen. Das notwendige Übel weiterlesen

Die Wiedererweckung Vunas

Als Olomru die Ebene von Liten Ayonas verließ, war diese vollkommen verwüstet und ähnelte dem Trümmerfelder des Nordens, auf dem es zu ruhen pflegte. Nichts war mehr übrig von den ersten Pflanzen, außer einem abgebrochenen Stängel hier und da oder einem zerrissenen Blatt, das vom Wind verweht wurde. Nun, da die Wut des Übels fürs erste besänftigt war, zog es sich alsbald dorthin zurück, woher es gekommen war. Die Wiedererweckung Vunas weiterlesen

Die Geburtsstunde des Lebens

Nachdem Lauréa die Begeisterung der Ranvári mit ihrer Rede geweckt hatte, entschlossen sich diese, das Werk ihrer Offenbarung gemeinsam zu vollbringen und eine Perle Enus zu erschaffen, die selbst den Schöpfer mit Staunen und Stolz erfüllen würde. Die Geburtsstunde des Lebens weiterlesen