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Die Berge der Höheren Lüfte wurden von den Ranvári errichtet, um ihr Reich gegen das Übel Olomru zu schützen.

Landkarte Saruchos am ersten Tag

Diese Landkarte zeigt den Zustand Saruchos am Ende des ersten Tages, noch bevor die Götter die Gestalt der Welt veränderten. Alle Landmassen sind am Anfang in Yurtria vereinigt, einem gewaltigen Ödland, das sich aus einem einzigen gefrorenen Meer erhebt. Nur die Mitte dieses Meeres wurde durch Saruchos Verlagerung in die Nähe der Sonne aufgetaut.
Hoch im Norden Yurtrias liegt Olomrus Senke inmitten großer Trümmerfelder, wo das Übel des Nordens lange Zeit wütete. Sein Reich wird im Süden von den Bergen der Höheren Lüfte begrenzt, die von den Göttern errichtet wurden, um Olomru aus Liten Ayonas, der Geburtsstätte des Lebens fernzuhalten. Inmitten der grünen Ebene erhebt sich Umcalorion, der Berg der Götter, von dessen Spitze aus beständig eine Wache Ausschau nach Gefahren hält. Südlich von Liten Ayonas liegt die Mitte der Welt, das Reich Mosuryus, des Herrschers über die Nebel. Im äußersten Süden, jenseits von Yurtria erheben sich gewaltige Eisberge um Chelnaxus Höhle, wo das Übel des Südens schlief. Ein wenig östlich davon befindet sich eine einsame Insel, auf der Mosuryu sich lange Zeit vor den Mi Sarucho versteckt hielt.

Das dritte Übel

Unter der Obhut Vunas entstand alsbald ein gewaltiger Garten, der sich im Norden bis zu den Hängen der Berge der Höheren Lüfte erstreckte, im Süden beinahe Locha Varialis erreichte. Selbst der Fuß des Wachberges war in sattes Grün gehüllt. Doch damit gab sich Lauréa nicht zufrieden, wollte sie doch die ganze Welt mit Leben erfüllen. So erdachte sie mit Vunas Hilfe unzählige neue Arten von Gewächsen. Zarte Pflänzlein, die nur unter der Obhut der Mi Sarucho gedeihen konnten, ebenso wie widerstandsfähige Ranken, die selbst der Kälte des äußersten Südens zu trotzen vermochten. Deren Saat verstreute Lauréa über die ganze Welt, wo sie aufging, sobald sie von den Strahlen der Sonne berührt wurde. Das dritte Übel weiterlesen

Die Wiedererweckung Vunas

Als Olomru die Ebene von Liten Ayonas verließ, war diese vollkommen verwüstet und ähnelte dem Trümmerfelder des Nordens, auf dem es zu ruhen pflegte. Nichts war mehr übrig von den ersten Pflanzen, außer einem abgebrochenen Stängel hier und da oder einem zerrissenen Blatt, das vom Wind verweht wurde. Nun, da die Wut des Übels fürs erste besänftigt war, zog es sich alsbald dorthin zurück, woher es gekommen war. Die Wiedererweckung Vunas weiterlesen