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Chelnaxu ist das Übel des Südens, das sich stets mit Eis und Schnee umgibt. Es befindet sich in einem ewigen Kampf mit Olomru.

Der Schlaf

So war nun also das Übel des Südens besiegt – zwar nicht endgültig vernichtet, doch zumindest seiner Kräfte und Freiheit. beraubt. In der Zwischenzeit hatten Atia und Nelaro im Norden immer noch mit Olomru zu kämpfen. Denn wenngleich die beiden ihren Feind unablässig bedrängten, gelang es ihnen nicht diesen niederzuringen. Stattdessen machten sie das Übel nur immer wütender. Der Schlaf weiterlesen

Feuer und Eis

Nun, da alle nötigen Vorbereitungen getroffen worden waren, war für die Ranvári die Zeit gekommen, gegen ihre Feinde in den Kampf zu ziehen, hatten sie doch das Schlachtfeld zu ihren Gunsten verändert. All die Truppen der Mi Sarucho hatten sich bereits an den Hängen des Umcalorion versammelt, als Lirinella schließlich doch vor Voréos und Enéra trat und den beiden die Geschenke Mosuryus überreichte. Enéra wich zurück, erkannte sie doch, welch verkommene Macht diesen Steinen innewohnte, Voréos dagegen ergriff sie, hatte er die Kraft des Nichts doch niemals gefürchtet. Wohl aber sah er ebenso wie seine Schwester das Böse, das sie anzurichten im Standen waren. Feuer und Eis weiterlesen

Die Fleischwerdung der Götter

Alsbald nahm Lirinella vorerst Abschied von ihrem Lehrmeister, um das, was sie erfahren hatte, an die ihren weiterzugeben. Die Mi Sarucho waren überaus erleichtert, sie wiederzusehen, denn sie hatten sich bereits große Sorgen um die Dimisor gemacht. Schließlich war sie im äußersten Süden spurlos verschwunden und nicht wenige hatten damit gerechnet, sie wäre ein Opfer Chelnaxus geworden und zu Eis erstarrt, wie viele andere vor ihr. Die Fleischwerdung der Götter weiterlesen

Das notwendige Übel

Während die meisten der Mi Sarucho auf ihren sicheren Gipfeln blieben, um die unter ihnen wütenden Übel tatenlos zu beobachten, kehrten die Ranvári mit den Dimisori an ihrer Seite über die höheren Lüfte zum Umcalorion zurück, wo sie auf Voréos und Lauréa trafen. Einzig Vuna war nicht bei ihnen, war sie doch erneut in einen dunklen Todesschlaf verfallen. Eben dies war auch einer der Gründe, der die beiden Dimisori Gileiro und Tranachor in gerechtem Zorn entflammte. Nicht allein, dass unzählige Mi Sarucho in Amiráni verwandelt und all die Schützlinge Vunas erneut vernichtet worden waren, war nun auch die Amme des pflanzlichen Lebens ein zweites in ihre Gruft hinab gesunken, während die Welt zu einem Schlachtfeld geworden war. Das notwendige Übel weiterlesen

Das dritte Übel

Unter der Obhut Vunas entstand alsbald ein gewaltiger Garten, der sich im Norden bis zu den Hängen der Berge der Höheren Lüfte erstreckte, im Süden beinahe Locha Varialis erreichte. Selbst der Fuß des Wachberges war in sattes Grün gehüllt. Doch damit gab sich Lauréa nicht zufrieden, wollte sie doch die ganze Welt mit Leben erfüllen. So erdachte sie mit Vunas Hilfe unzählige neue Arten von Gewächsen. Zarte Pflänzlein, die nur unter der Obhut der Mi Sarucho gedeihen konnten, ebenso wie widerstandsfähige Ranken, die selbst der Kälte des äußersten Südens zu trotzen vermochten. Deren Saat verstreute Lauréa über die ganze Welt, wo sie aufging, sobald sie von den Strahlen der Sonne berührt wurde. Das dritte Übel weiterlesen