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Enu ist die Dritte Schöpfung Valenos, die der Regenbogenkugel entsprang. Vom Nichts befleckt ist sie unvollkommen.

Die Wiedererweckung Vunas

Als Olomru die Ebene von Liten Ayonas verließ, war diese vollkommen verwüstet und ähnelte dem Trümmerfelder des Nordens, auf dem es zu ruhen pflegte. Nichts war mehr übrig von den ersten Pflanzen, außer einem abgebrochenen Stängel hier und da oder einem zerrissenen Blatt, das vom Wind verweht wurde. Nun, da die Wut des Übels fürs erste besänftigt war, zog es sich alsbald dorthin zurück, woher es gekommen war. Die Wiedererweckung Vunas weiterlesen

Lauréas Offenbarung

Nachdem die Schöpfung endlich geordnet worden war, streiften die Mi Sarucho wieder frei durch das veränderte All. Nach all ihren Anstrengungen erschien ihnen dieses umso wertvoller und wundervoller. Viele von ihnen erwählten sich nun eine der unzähligen Welten zwischen den leuchtenden Sternen zur Bleibe, herrschten über diese, wie es ihnen beliebte, und gestalteten sie nach ihrem Willen. Niemand störte sie dabei oder machte ihnen etwas streitig, denn das All war groß genug für alle. Andere verblieben im Raum zwischen den Welten, da sie Gefallen an den unermesslichen Weiten des himmlischen Meeres gefunden hatten. Lauréas Offenbarung weiterlesen

Die Ordnung des Seins

Auch die lange Zeit der Wanderung und des Wunderns verging, bis sich die meisten Mi Sarucho dazu entschlossen hatten, endlich Ordnung in das Weltall zu bringen. Sie erinnerten sich all ihrer Träume, die sie in den Ewigen Hallen gehabt hatte und die sie nun endlich zu verwirklichen trachten. Allerdings mussten sie bald feststellen, dass dies in der Welt des Stofflichen nicht so einfach war, wie es in ihren Gedanken gewesen war. Die Ordnung des Seins weiterlesen

Lirinellas Verhängnis

Cilmalan war der erste, der die Dunklen Tore durchschritt und in die Welt außerhalb der heimatlichen Hallen eintauchte. Als die Mi Sarucho sahen, dass ihm nichts geschah, strömten auch sie hinaus in die Weiten Enus.
Was sie fanden, war ein gewaltiger Raum voller Wunder und Schrecknisse, in dem nichts so war, wie sie es sich erträumt hatten. Bruchstücke der Urstoffe schwirrten frei und ungebunden durch eine scheinbar endlosen, in Finsternis gehüllte Weite. Die Heiligen Kräfte durchzogen diese, bald als breite, tosende Ströme, bald als hauchfeine Äderchen, bald als bunter Nieselregen, bald als undurchsichtiger, schillernder Nebel. Inmitten der allumfassenden Dunkelheit hab es Lachen von klarem Licht, um die kleine Teilchen herumschwirrten, während sie Wirbel auf den glänzenden Oberflächen hinterließen. Hier und da trafen diese Wirbel aufeinander, vermischten sich oder verschlucken einander. Wohin man auch blickte, überall herrschte Unordnung – zugleich schön und schrecklich. Lirinellas Verhängnis weiterlesen

Die Freisetzung der Dritten Schöpfung

Obwohl das Anliegen Enéras und Voréos‘ mit der Schöpfung der Dimisori bereits erfüllt worden war, erschienen dem Schöpfer seine Ewigen Hallen immer noch allzu leer. Daher erschuf er mit Hilfe der Regenbogenkugel eine Reihe geringere Geister. Ihre Zahl, so heißt es, überträfe sogar die der Sterne am Himmel. Vielfältig waren sie in ihrer Gestalt, ihren Fähigkeiten, Gefühlen und Gesinnungen. Manche waren beinahe so mächtig wie die Dimisori, andere hoben sich an Kraft kaum von den noch ungeborenen Kindern der Schöpfung ab. Die Freisetzung der Dritten Schöpfung weiterlesen