Schlagwort-Archive: Gyria

Gyria ist eine Stadt im Wald der Verfluchten und gilt als Ursprung des Fluches.

Die Knochen des Fremden

Einst lebte in Orvolor ein unheimlicher Mann. Groß und dürr war er. Stets hüllte er sich in einen schwarzen Umhang und er bedeckte sein Gesicht mit einem dunklen Schleier, wann immer er sich im Tageslicht aufhielt. Keiner wusste, woher er gekommen war, doch glaubten viele zu wissen, dass der Fremde einst ein Diener der Culmorier gewesen war. Die Knochen des Fremden weiterlesen

Die Hügel des Grauens

Inmitten der Wälder an der Grenze von Orvolor gab es einst eine Stadt namens Gyria. Lange Jahre hindurch hatte sie als Ort des Friedens und der Gastfreundschaft gegolten, doch mit der Ankunft eines Fremden änderte sich alles. Dessen Worte waren wie ein Gift, das sich langsam in die Gemüter der Gyrianer fraß. Sie wurden gierig und hinterhältig, ihr freundliches Wesen ins Gegenteil verkehrt. Bald waren sie weithin als Wegelagerer, Räuber und Mörder bekannt. Die Hügel des Grauens weiterlesen

Woorlan der Weise

Einst lebte in Tolrach ein junger Mann mit dem Namen Woorlan. Er war der Sohn eines recht wohlhabenden Weinhändlers. Da er ältere Geschwister hatte, die dereinst in die Fußstapfen seines Vaters treten würden, erwartete man von ihm nichts und er war frei zu tun, was auch immer er tun wollte.
Seit seiner Kindheit war Woorlan bekannt für seinen Wagemut. Oftmals wanderte er mit seinen Freunden durch die nahen Wälder – immer auf der Suche nach neuen Geheimnissen. Bisweilen kam er tagelang nicht nach Hause, wenn er einer scheinbar vielversprechenden Spur nachging. Was er fand, stellte ihn selten zufrieden, fühlte er sich doch zu Größerem berufen. Woorlan der Weise weiterlesen

Landkarte aus „Der Weiße Schatten“

Die Landkarte aus „Der Weiße Schatten“ zeigt den Wald der Verfluchten und dessen nähere Umgebung. Im Herzen des Waldes befindet sich die Stadt Gyria, die Quelle des Fluches. Im Süden liegt das untergegangene Königreich Styronna mit seiner verfallenen und verlassenen Hauptstadt Werenvach. An der einstigen Südgrenze des Reiches befindet sich am Ufer des Flusses Larlun das Dorf Reruwalt umgeben von einigen anderen kleineren Siedlungen, südöstlich davon dann nur noch die Weglose Wildnis – ein nahezu undurchdringliches Dickicht aus Wäldern und Sümpfen, das sich bis nach Umar Enor erstreckt. Jenseits des Larlun bedeckt ebenfalls Wildnis die Überreste Orvolors, eines vor mehr als tausend Jahren zerfallenen Reiches der Almári. Folgt man dem Lauf des Flusses nach Norden gelangt man zum Mondgebirge und zu den Trümmern Trinatias, der einstigen Hauptstadt Orvolors. Jenseits des Gebirges liegt Mosumar, ein Sumpfland, das Agomitur, die letzte Hochburg der Almári, umgibt. Östlich davon erstreckt sich Erbarior mit seinen beiden südlichsten Fürstentümern – Senolien und Ertanien.