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Lirinella ist eine Dimisor Atias. Sie gilt als das schönste Wesen, das Valeno je hervorgebracht hat, wurde jedoch vom Nichts befleckt. Als große Verführerin und Feindin der Menschen gilt sie als Ursprung allen Bösen.

Die Mukori

Während sich die übrigen Mi Sarucho nun in ihren neu erworbenen Kräften übten, um sich auf den Kampf gegen die Übel vorzubereiten, kehrte Lirinella auf Wunsch der Ranvári noch einmal zu Mosuryu zurück – um diesem ihren Dank auszusprechen, sowie letzte Ratschläge einzuholen. Misstrauen den ihren gegenüber war den Mi Sarucho zu dieser Zeit fremd, so hielt es niemand für nötig, Lirinella im Auge zu behalten. Die Mukori weiterlesen

Die Fleischwerdung der Götter

Mosuryu erklärte Lirinella, dass die Mi Sarucho in ihrer derzeitigen Gestalt nicht siegreich sein würden. Die Übel verfügten über feste Körper, die sich aus den Urstoffen des Alls zusammensetzten, was sie gleichermaßen mächtig und angreifbar machte. Hatten die Mi Sarucho bisher alles allein durch die Kraft ihrer Gedanken zu lenken vermocht, würden sie sich nun selbst in eine greifbare Gestalt hüllen müssen, um diese Gefahr bannen zu können. Die Fleischwerdung der Götter weiterlesen

Das notwendige Übel

Während sich die meisten der Mi Sarucho bei den Gipfeln vor den Übeln versteckten, kehrten die Ranvári mit den Dimisori an ihrer Seite über die höheren Lüfte zum Umcalorion zurück, wo Voréos und Lauréa bereits auf sie warteten. Einzig Vuna war nicht bei ihnen, war sie doch erneut in einen dunklen Todesschlaf verfallen. Das notwendige Übel weiterlesen

Das Übel des Nordens

Nach einer Ewigkeit der Dunkelheit kam der erste Morgen über Yurtria. Klar und hell ging die Sonne über den umliegenden Eismeeren und den öden Landen auf. Und tatsächlich erfüllten sich die Hoffnungen der Mi Sarucho. Denn die Pflanzen, die der Erde von Liten Ayonas entsprungen waren, streckten sich dem sanften Licht entgegen. Größer und schöner wurden sie, während die Mi Sarucho den kühlen Tau genossen, der von den Blättern fiel, und den Duft, der daraufhin die Lüfte erfüllte. Das Übel des Nordens weiterlesen

Lauréas Offenbarung

Nachdem die Schöpfung endlich geordnet worden war, streiften die Mi Sarucho wieder frei durch das veränderte All. Nach all ihren Anstrengungen erschien ihnen dieses umso wertvoller und wundervoller. Viele von ihnen erwählten sich nun eine der unzähligen Welten zwischen den leuchtenden Sternen zur Bleibe, herrschten über diese, wie es ihnen beliebte, und gestalteten sie nach ihrem Willen. Niemand störte sie dabei oder machte ihnen etwas streitig, denn das All war groß genug für alle. Andere verblieben im Raum zwischen den Welten, da sie Gefallen an den unermesslichen Weiten des himmlischen Meeres gefunden hatten. Lauréas Offenbarung weiterlesen

Lirinellas Verhängnis

Cilmalan war der erste, der die Dunklen Tore durchschritt und in die Welt außerhalb der heimatlichen Hallen eintauchte. Als die Mi Sarucho sahen, dass ihm nichts geschah, strömten auch sie hinaus in die Weiten Enus.
Was sie fanden, war ein gewaltiger Raum voller Wunder und Schrecknisse, in dem nichts so war, wie sie es sich erträumt hatten. Bruchstücke der Urstoffe schwirrten frei und ungebunden durch eine scheinbar endlosen, in Finsternis gehüllte Weite. Die Heiligen Kräfte durchzogen diese, bald als breite, tosende Ströme, bald als hauchfeine Äderchen, bald als bunter Nieselregen, bald als undurchsichtiger, schillernder Nebel. Inmitten der allumfassenden Dunkelheit hab es Lachen von klarem Licht, um die kleine Teilchen herumschwirrten, während sie Wirbel auf den glänzenden Oberflächen hinterließen. Hier und da trafen diese Wirbel aufeinander, vermischten sich oder verschlucken einander. Wohin man auch blickte, überall herrschte Unordnung – zugleich schön und schrecklich. Lirinellas Verhängnis weiterlesen

Die Freisetzung der Dritten Schöpfung

Obwohl das Anliegen Enéras und Voréos‘ mit der Schöpfung der Dimisori bereits erfüllt worden war, erschienen dem Schöpfer seine Ewigen Hallen immer noch allzu leer. Daher erschuf er mit Hilfe der Regenbogenkugel eine Reihe geringere Geister. Ihre Zahl, so heißt es, überträfe sogar die der Sterne am Himmel. Vielfältig waren sie in ihrer Gestalt, ihren Fähigkeiten, Gefühlen und Gesinnungen. Manche waren beinahe so mächtig wie die Dimisori, andere hoben sich an Kraft kaum von den noch ungeborenen Kindern der Schöpfung ab. Die Freisetzung der Dritten Schöpfung weiterlesen