Schlagwort-Archive: Valeno

Valeno ist der Name des Schöpfers. Seinen Gedanken entsprangen sowohl die Götter als auch die drei Schöpfungen. Durch den Kampf mit Unchu wurde er befleckt, sodass er nicht mehr in der Lage ist, etwas vollkommen Reines zu erschaffen.

Der Schlaf

So war nun also das Übel des Südens besiegt – zwar nicht endgültig vernichtet, doch zumindest seiner Kräfte und Freiheit. beraubt. In der Zwischenzeit hatten Atia und Nelaro im Norden immer noch mit Olomru zu kämpfen. Denn wenngleich die beiden ihren Feind unablässig bedrängten, gelang es ihnen nicht diesen niederzuringen. Stattdessen machten sie das Übel nur immer wütender. Der Schlaf weiterlesen

Die Nebel der Mitte

Als Tranachor und Gileiro Liten Ayonas erreichten, fanden sie dort nur mehr Olomru vor, der inmitten einer verwüsteten Ebene wütete. Entsetzt über seine Größe und unbändige Kraft wagten sie es nicht, an das Übel heranzutreten. Sie sahen die geschundene Gestalt Vunas, die beinahe all ihrer Kraft beraubt worden war. Wenngleich die Furcht vor dem Übel sie fest im Griff hatte, waren die beiden Brüder jedoch nicht bereit, die sterbende Dimisor einfach so zurückzulassen. Die Nebel der Mitte weiterlesen

Lauréas Offenbarung

Nachdem die Schöpfung endlich geordnet worden war, streiften die Mi Sarucho wieder frei durch das veränderte All. Nach all ihren Anstrengungen erschien ihnen dieses umso wertvoller und wundervoller. Viele von ihnen erwählten sich nun eine der unzähligen Welten zwischen den leuchtenden Sternen zur Bleibe, herrschten über diese, wie es ihnen beliebte, und gestalteten sie nach ihrem Willen. Niemand störte sie dabei oder machte ihnen etwas streitig, denn das All war groß genug für alle. Andere verblieben im Raum zwischen den Welten, da sie Gefallen an den unermesslichen Weiten des himmlischen Meeres gefunden hatten. Lauréas Offenbarung weiterlesen

Die Ordnung des Seins

Auch die lange Zeit der Wanderung und des Wunderns verging, bis sich die meisten Mi Sarucho dazu entschlossen hatten, endlich Ordnung in das Weltall zu bringen. Sie erinnerten sich all ihrer Träume, die sie in den Ewigen Hallen gehabt hatte und die sie nun endlich zu verwirklichen trachten. Allerdings mussten sie bald feststellen, dass dies in der Welt des Stofflichen nicht so einfach war, wie es in ihren Gedanken gewesen war. Die Ordnung des Seins weiterlesen

Die Freisetzung der Dritten Schöpfung

Obwohl das Anliegen Enéras und Voréos‘ mit der Schöpfung der Dimisori bereits erfüllt worden war, erschienen dem Schöpfer seine Ewigen Hallen immer noch allzu leer. Daher erschuf er mit Hilfe der Regenbogenkugel eine Reihe geringere Geister. Ihre Zahl, so heißt es, überträfe sogar die der Sterne am Himmel. Vielfältig waren sie in ihrer Gestalt, ihren Fähigkeiten, Gefühlen und Gesinnungen. Manche waren beinahe so mächtig wie die Dimisori, andere hoben sich an Kraft kaum von den noch ungeborenen Kindern der Schöpfung ab. Die Freisetzung der Dritten Schöpfung weiterlesen

Die Spielgefährten

Der Rückzug des Schöpfers fiel den Ranvári zunächst nicht auf, hatten doch auch sie Werke ohne Zahl, denen sie sich mit ihrem ganzen Wesen hingeben konnten. Bald jedoch bemächtige sich ein Gefühl der Einsamkeit der vier jüngeren Kinder Valenos. Ihre Gemächer waren zwar wunderschön und erfüllten ihre Herzen mit Freude, doch welchen Wert hatte eine Freude, die nicht geteilt werden konnte? Freilich bewunderten die Vier auch die Werke ihrer Geschwister, doch am lieblichsten und erfüllendsten erschienen ihnen stets die eigenen. Die Spielgefährten weiterlesen

Die Regenbogenkugel

So waren nun die sieben Ranvári ins Sein getreten und die Säulen der Schöpfung trugen das Gewicht all jener Welten, die noch nicht erschaffen waren. Die Ewigen Hallen erblühten durch ihre Bewohner zu einer Pracht, die sich beinahe mit jener der verlorenen Zweiten Schöpfung messen konnte. Alle erfreuten sich ihres Seins und es herrschte immerwährender Frieden. Die Regenbogenkugel weiterlesen