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Vuna ist eine Dimisor Lauréas. Sie liebt alles Leben und gilt besonders als Schutzherrin der Pflanzen.

Das notwendige Übel

Während die meisten der Mi Sarucho auf ihren sicheren Gipfeln blieben, um die unter ihnen wütenden Übel tatenlos zu beobachten, kehrten die Ranvári mit den Dimisori an ihrer Seite über die höheren Lüfte zum Umcalorion zurück, wo sie auf Voréos und Lauréa trafen. Einzig Vuna war nicht bei ihnen, war sie doch erneut in einen dunklen Todesschlaf verfallen. Eben dies war auch einer der Gründe, der die beiden Dimisori Gileiro und Tranachor in gerechtem Zorn entflammte. Nicht allein, dass unzählige Mi Sarucho in Amiráni verwandelt und all die Schützlinge Vunas erneut vernichtet worden waren, war nun auch die Amme des pflanzlichen Lebens ein zweites in ihre Gruft hinab gesunken, während die Welt zu einem Schlachtfeld geworden war. Das notwendige Übel weiterlesen

Das dritte Übel

Unter der Obhut Vunas entstand alsbald ein gewaltiger Garten, der sich im Norden bis zu den Hängen der Berge der Höheren Lüfte erstreckte, im Süden beinahe Locha Varialis erreichte. Selbst der Fuß des Wachberges war in sattes Grün gehüllt. Doch damit gab sich Lauréa nicht zufrieden, wollte sie doch die ganze Welt mit Leben erfüllen. So erdachte sie mit Vunas Hilfe unzählige neue Arten von Gewächsen. Zarte Pflänzlein, die nur unter der Obhut der Mi Sarucho gedeihen konnten, ebenso wie widerstandsfähige Ranken, die selbst der Kälte des äußersten Südens zu trotzen vermochten. Deren Saat verstreute Lauréa über die ganze Welt, wo sie aufging, sobald sie von den Strahlen der Sonne berührt wurde. Das dritte Übel weiterlesen

Die Wiedererweckung Vunas

Mittlerweile hatte Olomru die Ebene von Liten Ayonas vollkommen verwüstet und in ein Trümmerfeld ähnlich dem des Nordens verwandelt, auf dem es zu hausen pflegte. Nichts war mehr übrig von den ersten Pflanzen, außer einem abgebrochenen Stängel hier und da oder einem zerrissenen Blatt, das vom Wind verweht wurde. Nun, da die Wut des Übels fürs erste besänftigt war, zog es sich alsbald dorthin zurück, woher es gekommen war. Die Wiedererweckung Vunas weiterlesen

Die Nebel der Mitte

Als Tranachor und Gileiro Liten Ayonas erreichten, fanden sie dort nur mehr Olomru vor, der inmitten einer verwüsteten Ebene wütete. Entsetzt über seine Größe und unbändige Kraft wagten sie es nicht, an das Übel heranzutreten. Sie sahen die geschundene Gestalt Vunas, die beinahe all ihrer Kraft beraubt worden war. Wenngleich die Furcht vor dem Übel sie fest im Griff hatte, waren die beiden Brüder jedoch nicht bereit, die sterbende Dimisor einfach so zurückzulassen. Die Nebel der Mitte weiterlesen

Das Übel des Nordens

Nach einer Ewigkeit der Dunkelheit kam nun also der erste Morgen über Yurtria. Klar und hell ging die Sonne über den umliegenden Eismeeren und den öden Landen auf. Und tatsächlich erfüllten sich die Hoffnungen der Mi Sarucho. Denn die Pflanzen, die der Erde von Liten Ayonas entsprungen waren, streckten sich dem sanften Licht entgegen. Größer und schöner wurden sie, während die Mi Sarucho den kühlen Tau genossen, der von den Blättern fiel und den Duft, der daraufhin die Lüfte erfüllte. Das Übel des Nordens weiterlesen

Die Geburtsstunde des Lebens

Unverzüglich entsandten die Ranvári also Ravéla, die schnellste der Dimisori, um nach einer Welt zu suchen, die der Verwirklichung ihres Traumes dienlich gewesen wäre. Diese durcheilte lange die unermesslichen Weiten des Alls, doch kaum eine der unzähligen Welten, die sie auf ihrem Weg sah, schien den Ansprüchen derer zu genügen, die sie entsandt hatten. Stets fand die Dimisor irgendeine Kleinigkeit, die missfiel. Sie sah bald selbst ein, dass sie auf diese Weise niemals fündig werden würde und dass die Welt, die sie suchte, nicht vollkommen sein, sondern werden sollte. Daher wählte sie scheinbar zufällig eine Welt in den Tiefen des Raumes. Die Geburtsstunde des Lebens weiterlesen

Die Dimisori

So waren nun die sieben Ranvári ins Sein getreten und die Säulen der Schöpfung trugen das Gewicht all jener Welten, die noch erschaffen werden würden. Die Ewigen Hallen erblühten durch ihre Bewohner zu einer Pracht, die sich beinahe mit jener verlorenen Pracht der Zweiten Schöpfung messen konnte. Alle erfreuten sich ihres Seins und es herrschte immerwährender Frieden. Die Dimisori weiterlesen