Feuer und Eis

Nun, da alle nötigen Vorbereitungen getroffen worden waren, war für die Ranvári die Zeit gekommen, gegen ihre Feinde in den Kampf zu ziehen, hatten sie doch das Schlachtfeld zu ihren Gunsten verändert. All die Truppen der Mi Sarucho hatten sich bereits an den Hängen des Umcalorion versammelt, als Lirinella schließlich doch vor Voréos und Enéra trat und den beiden die Geschenke Mosuryus überreichte. Enéra wich zurück, erkannte sie doch, welch verkommene Macht diesen Steinen innewohnte, Voréos dagegen ergriff sie, hatte er die Kraft des Nichts doch niemals gefürchtet. Wohl aber sah er ebenso wie seine Schwester das Böse, das sie anzurichten im Standen waren. Feuer und Eis weiterlesen

Ankündigung #8

Nachdem ich mich in den letzten Monaten nach der Veröffentlichen von „Der Eid des Verräters“ zugegebenermaßen ein wenig zurückgelehnt habe, habe ich nun zwei Seiten hinzugefügt, die vor allem der Übersichtlichkeit des ständig wachsenden Sarucho-Legendariums um die Naron-Reihe herum dienen sollen.

Zum einen handelt es sich dabei um ein Namensverzeichnis, in dem alle in „Der Weiße Schatten“ oder „Der Eid des Verräters“ erwähnten Namen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet wurden und mit einer kleinen Beschreibung versehen sind. Sollte Euch also beim Lesen eines meiner Bücher ein Name entfallen sein, seid Ihr an diesem Ort genau richtig.

Zum anderen habe ich dem Sarucho-Legendarium eine Übersicht über die unterschiedlichen Götter, ihre Namen, ihre Aufgaben und die Verhältnisse zueinander hinzugefügt, die vor allem für jene, die sich mit meiner Chronik des Seins beschäftigen oder beschäftigen wollen, von Interesse sein dürften.

Die beiden neuen Seiten sind künftig im oberen Menü zu finden unter:

  • Die Naron-Reihe > Namensverzeichnis
  • Sarucho-Legendarium > Die Götter Saruchos

Der Vorgeschichte siebenter Teil – Die Veröffentlichung

Während ich nun damit beschäftigt war, den Rest meines Manuskriptes zu digitalisieren und zugleich zu überarbeiten, dämmerte „Der Weiße Schatten“ in meinem Bücherregal vor sich hin. Jede Aussicht auf eine Veröffentlichung schien in weite Ferne gerückt zu sein. Wie kam es dann aber dazu, dass das Buch trotzdem an die Öffentlichkeit gelangte, werdet Ihr Euch fragen. Der Vorgeschichte siebenter Teil – Die Veröffentlichung weiterlesen

Der Eid des Verräters – eine Lesung von Martin Krois

Am 17.01.2018 werde ich an der Karl-Franzens-Universität in Graz eine Lesung zu meinem neuen Buch „Der Eid des Verräters“ halten. Die Lesung beginnt um 19 Uhr, im Hörsaal 01.22. im zweiten Stock des Hauptgebäudes der Universität (Universitätsplatz 3). Dort werde ich in entspannter Atmosphäre ausgewählte Ausschnitte aus dem zweiten Teil der Naron-Reihe lesen, Fragen beantworten und  Bücher zum Verkauf bereitstellen, die ich natürlich auf Wunsch auch gerne signieren werde. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Alle, die kommen möchten, sind herzlich eingeladen.

Der Vorgeschichte sechster Teil – Überarbeitung

Noch während ich mit der Fertigstellung meines Manuskriptes beschäftigt war, muss ich „Der Weiße Schatten“ dann wohl auch irgendwann vollständig abgetippt haben. Das muss bereits im Jahr 2008 gewesen sein. Damit war mein erstes Buch auch schon fertig! Oder etwa doch nicht? Als ich mir durchlas, was ich da geschrieben hatte, war ich nicht zufrieden. Ganz und gar nicht zufrieden! Im Laufe des Schreibens hatte sich mein Stil nämlich verbessert, sodass mir das, womit ich begonnen hatte, nicht mehr länger gefiel. Der Vorgeschichte sechster Teil – Überarbeitung weiterlesen

Ankündigung #7

Es ist so weit. Später, als ich es geplant hatte, aber immer noch früh genug. Mit dem heutigen Tag ist „Der Eid des Verräters“, der zweite Teil der Naron-Reihe, offiziell als Taschenbuch erhältlich. Das E-Book wird im Laufe dieser Woche oder der nächsten noch folgen. Für Interessierte habe ich auch bereits eine Leseprobe aus dem neuen Buch veröffentlich. Alle wichtigen Links findet Ihr hier.

Leseprobe aus „Der Eid des Verräters“, Kapitel XX

Als Naron das Lager der Mursogi betrat, fand er sich in einem wilden Durcheinander wieder. Wie Ameisen wuselten Mursogi herum, die von allen Seiten auf die Schlachtreihen der Erbaren eindrangen. Es war zwar keine wirkliche Übermacht, jedoch genug, um die Eindringlinge in Schach zu halten und zu verhindern, dass diese weiter in das Innere des Lagers vorstießen.
Hinter der Wand aus Feuer gab es einen niedrigen, mit Pfählen gespickten Erdwall, ähnlich dem, der das erbarische Lager umgab. Dieser war jedoch ziemlich löchrig und eben dort, wo Naron die Bresche geschlagen hatte, gab es eine breite Lücke, durch die man die schwarzen Zelte des Lagers sehen konnte.
Naron wurde von zwei Mursogi mit Krummschwertern begrüßt, die er jedoch mit einer schnellen Drehung und drei Schwerthieben zur Strecke brachte. Dann fand er sich einem Wraschag gegenüber, der eine tödliche Keule nach ihm schwang. Das Mischwesen hieb jedoch weit daneben, sodass es Naron gelang, auch diesen Gegner zu Fall zu bringen.
Die Sonne stand hoch am Himmel. Es schien tatsächlich, als würde dies den lichtscheuen Wesen zum Nachteil gereichen. Sie kämpften zwar verbissen, doch scheinbar geistesabwesend, wie als würden sie nicht ganz begreifen, in welcher Gefahr sie schwebten.
Mit einem lauten Kampfschrei durchdrang nun auch Krinoin das Loch in der Feuerwand. Wieder hoch zu Ross durchpflügte er an der Spitze seiner Reiterei das Schlachtfeld mit seinem Schwert und erschlug mehrere Feinde.
Alles in allem, erkannte Naron, als ihm eine kleine Verschnaufpause gegönnt wurde, stand es gar nicht so schlecht für die Truppen Erbariors. Vor allem, wenn man bedachte, dass ständig weitere Soldaten ins Lager strömten und im Wald immer noch viele hundert Mann Verstärkung warteten.

Leseprobe aus „Der Eid des Verräters“, Kapitel XX weiterlesen

Geschichten und Bilder von Martin Krois