Graues Fieber

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Graues Fieber


Allgemein

Das Graue Fieber war eine schreckliche Krankheit, die sich in einem starken Fieber äußerte, während dessen die Haut des Erkrankten einen immer dunkleren Grauton annahm. Die Krankheit verlief meist über mehrere Wochen hinweg und führte unbehandelt zum Tod.


Geschichte

Das Graue Fieber brach erstmals im zweiten Jahrtausend des Steinernen Zeitalters aus und wütete für Jahrzehnte im Westen Varunias. Es raffte ganze Völker dahin, bis es schließlich ebenso spurlos verschwand, wie es gekommen war. Auch in späteren Zeitaltern brach es wieder aus – bisweilen auf wenige Menschen beschränkt, bisweilen über ganze Reiche. So starben etwa viele Menschen nach dem Zweiter Bürgerkrieg von Orvolor am Fieber, das auch Erbarior nach der Große Dürre für viele Jahre heimsuchte.

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'
Nachdem Anotur von Antoxa vom Rest der Welt abgeschnitten worden war, ging das Graue Fieber auch dort um. So erkrankte etwa Daren-Nyo nach ihrem Kampf gegen Horonchor am Fieber, wie auch Phiaras Vater Gundir. Beide fanden Heilung.

Erreger

Niemand wusste, wodurch das Graue Fieber ausgelöst wurde, doch wurde sie nur selten von Mensch zu Mensch übertragen. Manche Gelehrten gingen davon aus, die Krankheit läge in der Luft.


Behandlung

Es war möglich, das Graue Fieber mit Hilfe der Heiligen Künste zu heilen, doch war dies für gewöhnlich mit großen Schwierigkeiten verbunden. Darüber hinaus bot das Blauschattenkraut die Möglichkeit, das Fieber aufzuhalten, was jedoch erst gegen Ende des Eisernen Zeitalters entdeckt wurde. Meerlinge behandelten das Fieber mit dem Gift des Drachenigels. Dieses hielt auch bei Menschen den Verlauf der Krankheit auf, vermochte es jedoch nicht, diese vollständig zu heilen. Daneben gab es Kräuter, die bisweilen bei einem Ausbruch halfen, beim nächsten jedoch wirkungslos waren.


Erwähnung

  • DWS: 226
  • DSDV: 25, 41, 183-186, 206, 215, 221, 224, 226, 235, 279, 302, 369, 425, 450, 484, 523, 606
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