Nirvon

Geschichte

Junge Jahre

Nirvon wurde im Jahr 2318 E.Z. in Tolrach als Sohn eines Weinbauern geboren.  Er war das älteste von drei Geschwistern, fügte sich jedoch nur ungern in die Rolle des Vorbildes. So war er bereits als Kind sehr widerspenstig und nur selten mit seinem Vater einer Meinung. Dieser sah in ihm nämlich nur einen Erben, Nirvon aber wollte selbst etwas erreichen. So verließ er das elterliche Haus dann schon mit fünfzehn und zog nach Reruwalt. Dort nahm er für eine Weile verschiedene Gelegenheitsarbeiten für Händler, Bauern und Handwerker an. Dort lernte er auch Tolva, die Tochter eines der Händler, kennen und verliebte sich in sie. Die beiden wurden ein Paar.

Der „Lachende Fuchs“

Durch seinen Fleiß erwirtschaftete sich Nirvon innerhalb von fünf Jahren ein bescheidenes Vermögen, mit dem er sich im Jahr 2338 E.Z. ein heruntergekommenes Gasthaus im Westen des Dorfes kaufte, das sonst niemand haben wollte. Innerhalb weniger Wochen setzte er dieses wieder in Stand und eröffnete es unter dem Namen „Zum Lachenden Fuchs„. Durch seinen guten Ruf und Tolvas Redegeschick konnte er sich bald vor Gästen nicht mehr retten. Noch im selben Jahr heiratete Nirvon Tolva und sie gebar ihm zwei Söhne und eine Tochter namens Nierva. Währenddessen wurde das Gasthaus immer beliebter und Nirvon ein wohlhabender und beliebter Mann.

Naron und Narvanros

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte bewirtete Nirvon Gäste aus aller Herren Länder und stellte sich mit vielen fahrenden Händlern, aber auch den einflussreichsten Bewohnern Reruwalts – zu denen er auch selbst bald gehörte – gut. Er kaufte einige kleinere Gebäude im Dorf und gab etlichen Dorfbewohnern Arbeit. So lernte er auch Narvanros und dessen Ziehsohn Naron kennen, die ihm mehrmals bei Schwierigkeiten aushalfen. Als Narvanros sich dazu entschied, sich in Reruwalt zur Ruhe zu setzen, schenkte Nirvon ihm aus Dankbarkeit ein Häuschen und versorgte ihn Jahr um Jahr mit allem, was der alte Mann benötigte. Im Jahr 2364 E.Z. war Nirvon zugegen, als Lurano Naron als Führer für den entführten Rexian anwarb.


Persönlichkeit

Nirvon war ein zielstrebiger Mann, der meist erreichte, was er sich vorgenommen hatte. Er erwarb sich Macht und Reichtum nicht um ihrerselbst willen, sondern um sie zum Wohle seiner Mitbürger auszunutzen. So war er stets freigiebig und dankbar, aber keinesfalls gutgläubig. Er liebte seine Arbeit im Wirtshaus, denn dort war er meist einer der ersten, der Neuigkeiten aus der Fremde erfuhr.


Erscheinung

Nirvon war ein kleiner, recht stämmiger Mann mit einem runden Gesicht. Er hatte nur mehr wenig Haar und trug stets einen beträchtlichen Schnurrbart. Seine Augen waren von einem dunklen Braun.


Besondere Fähigkeiten

Nirvon war ein guter Zuhörer und hatte ein sehr gutes Gedächtnis, sodass er die meisten seiner Gäste auch Jahre später wiedererkannte. Zudem verstand er neben der Sprache der Händler auch die erbarische und enorische. Wie seine Gattin war auch er ein gewandter Redner.


Erwähnung

  • DWS: 29-31, 36, 41, 415
  • DEDV: 107