Ungron

Geschichte

Ungron wurde im Jahr 2281 E.Z. in Forung geboren. Er war der jüngere Bruder der Mutter des Torwächters Erun aus Reruwalt. Als Sohn eines Jägers ging er auch selbst diesem Handwerk nach. Als er eines Tages im Jahr 2303 E.Z. jedoch auf der Jagd von einem Wildschwein schwer verletzt wurde und nur knapp überlebte, gab er die Jagd auf, um sein Leben den Göttern zu widmen, die ihn, wie er sich einredete, gerettet hatten. Durch das Erforschen alter Geschichten verirrte er sich in der Vorstellung, die Welt stehe knapp vor ihrem Untergang, was er jedem in Hörweite bei Gelegenheit mitteilte. Dies führte dazu, dass er bald von den meisten Bewohnern von Forung gemieden wurde. Es gab jedoch auch manche, die ihn aufsuchten, um sein umfangreiches Wissen um die Überlieferung einzuholen. Mitunter kamen sogar Menschen aus den umliegenden Dörfern zu ihm, um ihn um Rat zu fragen. Bevor Naron im Jahr 2364 E.Z. auf seine Reise nach Erbarior aufbrach, sagte Ungron erneut das Ende der Welt voraus, doch nahm ihn niemand wirklich ernst. In den beiden darauffolgenden Jahren trieben ihn seine eigenen Vorhersagen zunehmend in den Wahnsinn.


Persönlichkeit

Nach seinem Jagdunfall war Ungrons Geist durch und durch verwirrt. Oftmals sah er Dinge, die gar nicht da waren. Wohl hatten seine Mitmenschen Mitleid mit ihm, doch war er zutiefst von diesen enttäuscht, da sie seinen Warnungen keinen Glauben schenkten. Dies führte dazu, dass er niemals heiratete und bis ins hohe Alter einsam in einer Hütte am Rand von Forung lebte. Dort behauptete er stets, die Götter seien die einzigen Freunde, die er brauche.


Erscheinung

Ungron hatte einen langen weißen Bart und langes weißes Haar. Seine Augen waren dunkelbraun, fast schwarz. Eine große Narbe an der linken Seite seines Gesichtes, die nie ganz verheilte, blieb ihm von seinem Jagdunfall erhalten. Ungron trug meist Lumpen, die er als Ausdruck für seine Hingabe an die Götter sah.


Besondere Fähigkeiten

Wenngleich Ungrons Worte zumeist wirr waren, schien er doch bisweilen von Traumgesichtern heimgesucht zu werden, die ihn vor einer möglichen Zukunft warnten. So sah er bereits kurz nach seinem Unfall ein großes Übel voraus, das sich im Norden zutragen würde. Tatsächlich brach wenig später der Zweite Krieg zwischen Erbarior und Lau-Onn aus. Auch vor die Wiederkehr des Herrn der Finsternis sah er in seinen Träumen voraus.


Erwähnung

  • DWS: 16