Kadreno

Geschichte

Junge Jahre

Kadreno wurde im Jahr 2324 E.Z. als Sohn einer Wirtin in Miena geboren. E Seinen Vater lernte er nie kennen, war dieser doch zum Kriegsdienst im Zweiten Krieg zwischen Erbarior und Lau-Onn eingezogen worden, infolgedessen er im Jahr 2326 E.Z. in Lau-Onn fiel. Kadreno wuchs im Gasthaus „Zur Grauen Flamme“ auf, das seinen Eltern gehörte. Dort hatte er bereits seit frühester Kindheit Umgang mit allerlei Reisenden. Zudem half er seiner Mutter aus, sobald er groß genug war. Als Kadreno im Jahr 2340 E.Z. sechzehn Jahre alt war, wurde auch er zum Kriegsdienst verpflichtet. In den zwei Jahren, die folgten, war er in Wulmanur unterwegs, wurde jedoch in keinerlei Gefechte verwickelt. Nachdem der Krieg vorüber war, kehrte Kadreno nach Miena zurück, um dort gemeinsam mit seiner Mutter das Gasthaus zu führen.

Wirt in Miena

Die Jahre des Falschen Friedens verbrachte Kadreno in Miena, wo er mehr und mehr die Aufgaben seiner Mutter übernahm. Als diese im Jahr 2349 E.Z. starb, übernahm er vollends die Führung des Gasthauses. Im Dritten Krieg zwischen Erbarior und Lau-Onn kämpfte Kadreno nicht mit, wusste er doch, dass er als Krieger nicht geeignet war. Wohl aber tat er sein Bestes um die zu unterstützen, die für Erbarior kämpften. Die Jahre nach dem Krieg erwiesen sich als äußert einträglich, waren doch wieder vermehrt Reisende und Händler unterwegs, die Kadrenos Dienste bedurften. Als sich im Jahr 2364 E.Z. Mursogi am Pass von Ertanien herumtrieben, suchten immer öfter die Söhne der Gruft oder Anhänger des Blutschattenkultes die Wirtshäuser Mienas Heim. Auf Omrunas' und Virisares Geheißt hielten sie Ausschau nach Rexian, dem König von Erbarior. Kadreno hielt wenig von diesen Gestalten. Wohl aber half er Naron, Rexian und Pairot, als diese eines Abends in sein Gasthaus kamen, ohne zu wissen, wer die drei Reisenden waren. Nachdem die Mursogi vertrieben und der Blutschattenkult besiegt worden war, erlebte Kadrenos Geschäft wieder einen Aufschwung. An die drei Reisenden erinnerte er sich noch lange, machte er sie doch unbewusst dafür verantwortlich.


Persönlichkeit

Kadreno war ein offener, ehrlicher Mensch. Er sagte stets, was er dachte und hielt sich weder mit Ärger noch mit Freude zurück. Oftmals gab er sich ernst und starrköpfig, doch war er auch sehr hilfsbereit.


Erscheinung

Kadreno war ein nicht sonderlich großer, etwas untersetzter Mann. Er hatte ein rundes Gesicht und einen beträchtlichen Bauch. Sein dunkelblondes, gelocktes Haar trug er knapp über der Schulter. Zudem trug er einen blonden Schnurrbart. Seine Augen waren braun.


Erwähnung

  • DWS: 416-420, 424-427