Elácala

Allgemein

Elácala war eine Heilquelle im Wald der Verfluchten.  Ihr Wasser war von einem starken Zauber durchdrungen, der Krankheiten ebenso wie Wut, Hass und Traurigkeit fortzuspülen vermochte. Menschen und Tiere schätzten das Wasser.


Geschichte

Vergessene Quelle

Die Quelle von Elácala entstand im Laufe des Kupfernen Zeitalters und war zunächst nur den Tieren des Waldes bekannt. Die Ranchar, die zu dieser Zeit die Wälder in ihrer Umgebung bewohnten, konnten nichts mit dem Wasser anfangen. Wohl aber stießen die Almári, die diese hin und wieder besuchten, darauf und maßen ihm großen Wert bei. So kam es, dass hin und wieder Almári aus Orvolor Elácala aufsuchten, um ein Fläschen des Wassers nach Trinatia mitzunehmen. Als Sterbliche die Herrschaft über Orvolor übernahmen, geriet die Quelle in Vergessenheit, bis der Prinz Larayos auf der Suche nach Heilung wieder darauf stieß.

Bau des Heiligtums

Zum Dank für seine Heilung wollte Larayos ein Heiligtum an der Quelle erbauen lassen, doch geriet er dabei mit dem Weißen Schatten aneinander. Die Diener des Prinzen verjagten die Tiere, die zuvor an der Quelle gehaust hatten. Diese riefen den Weißen Schatten herbeiriefen, um die Menschen in die Flucht zu schlagen. Nachdem Erpantius für Frieden gesorgt hatte, wurde Elácala zu einem Ort der Heilung für Mensch und Tier. Larayos errichtete ein Heiligtum für die Göttin Atia, zu dem fortan Menschen aus ganz Orvolor pilgerten. Manche ließen sich sogar in der Nähe der Quelle nieder.

Verhängnis von Gyria

Als der Fluch über Gyria kam und der Wald zu einem Ort des Schreckens wurde, versiegte die Quelle. Das Heiligtum verfiel, doch hielten sich die Geister der Gyrianer von Elácala fern, hing doch immer noch ein Hauch des Friedens über der versiegten Quelle. Das Wissen um Elácala ging in den umliegenden Landen nie ganz verloren, sodass sich immer wieder Menschen aufmachten, um das sagenhafte Wasser zu finden. Im Winter des Jahres 2364 E.Z. führte der Weiße Schatten Naron und Rexian nach Elácala, wo die drei übernachteten.


Tiere und Pflanzen

Elácala war von einem Hain von Schwarzeschen umgeben, die aus einem Baum hervorgangen war, den Larayos dort gepflanzt hatte. Im Sommer wuchsen dort auch Blumen, von denen es ansonsten nur wenige im Wald der Verfluchten gab. Die verdorbenen Tiere des Waldes verirrten sich selten zu der versiegten Quelle, mieden sie diese doch ebenso wie die Gyrianer.


Erwähnung

  • DWS: 204-205, 207
  • SAS1: 49, 50, 52