Ainisare

Geschichte

Junge Jahre

Ainisare wurde gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Virisare im Jahr 2303 E.Z. als Tochter Regnadons, des Königs von Erbarior, und dessen Gattin Isteori in Xerdon geboren. In Abwesenheit ihres Vaters wuchs sie unter der Obhut ihrer Mutter. Ihre Schwester und sie waren unzertrennlich und bereits als Kinder zeigten sie Neigungen zur Grausamkeit, die nur ihr zwei Jahre älterer Bruder Reruan unterbinden konnte. Zwar erfüllte der Tod ihrer Mitter im Jahr 2314 E.Z. Ainisare mit Traurigkeit, doch ließ sie sich diese in Gegenwart ihrer Schwester nicht anmerken. Als ihr Vater erneut heiratete, hatte sie für dessen neue Gattin Nirene und ihren Halbbruder Recalion nur Verachtung übrig.

Eintritt in den Blutschattenkult

Die Belagerung von Xerdon im Jahr 2318 E.Z. verbrachte Ainisare mit dem Rest ihrer Verwandeten in Auvagan. In den Jahren nach der Belagerung, da Regnadon die Führung des Heeres seinem Sohn Reruan anvertraut hatte, geriet der König immer wieder mit seinen Töchtern aneinander. Als diese dann seine dritte Gattin Jalani mit dem Tod bedroht hatten, schickte er Ainisare und Virisare zu ihrem Onkel nach Theladien. Dort traten die beiden im Jahr 2325 E.Z. dem Blutschattenkult bei. Während sie immer weiter unter den Einfluss des Kultes gerieten, erlernten sie mächtige Blutzauber. Für ihre Hingabe wurden sie schließlich sogar zu Priesterinnen geweiht.

Tod

Als Ainisare mit ihrer Schwester nach Xerdon zurückkehrte, verfolgte sie auch in der Hauptstadt die Ziele des Blutschattenkultes und sammelte Anhänger um sich. Wohl wusste ihr Vater von ihren Machenschaften, doch kümmerte er sich nicht darum. Vielmehr nutzte er die Fähigkeiten seiner Töchter, wann immer sie ihm nützlich erschienen. Auf diese Weise wuchs Ainisares Macht so stark an, dass sie im Jahr 2337 E.Z. gemeinsam mit ihrer Schwester zur Hohepriesterin des Blutschattenkultes erhoben wurde. Mehr und mehr Menschen – darunter auch ihre Stiefmutter Jalani – fielen ihr in Xerdon zum Opfer, wenn sie Blut für ihre Zauber benötigte. Als ihr Halbbruder Recalion mit seinen Verbündeten im Jahr 2342 E.Z. den Königspalast stürmte, stellte Ainisare sich ihm mit ihrer Schwester entgegen. Dort töteten die beiden Mirgrim, den Fürsten von Auvagan, und viele andere, bis es Mirgrims Sohn Oremir gelang, auch Ainisare zu töten.


Persönlichkeit

Ainisare war wie ihre Schwester eine äußerst grausame Frau. Die Trauer über den Tod ihrer Mutter war das einzige Gefühl, dass sie sich je gestattet hatte. Ansonsten hatte sie für alles und jeden nur Verachtung übrig. Sie opferte das Leben ihrer Untergebenen willentlich, um ihre Vorhaben zu verwirklichen. Einzig ihrer Schwester und ihrem Vater war sie treu ergeben.


Erscheinung

Ainisare war eine schlanke Frau mit langem blondem Haar und hellen grünen Augen.


Besondere Fähigkeiten

Wie es sich für einen erbarische Prinzessin geziemte, war Ainisare sehr gelehrt. Sie sprach mehrere Sprachen fließend und verstand sich meisterhaft auf Blutzauber.


Erwähnung

  • DEDV: 141-142