Vaneri

Geschichte

Junge Jahre

Vaneri wurde im Jahr 2335 E.Z. als jüngste Tochter Emenoris und dessen Gatten in Illhaim geboren. Obwohl sie der Fürstenfamilie von Lirasur entstammte, wuchs sie in verhältnismäßig einfachen Verhältnissen auf, legte ihre Mutter doch keinen Wert auf ihren Stand. Im Kreis ihrer beiden Brüder fühlte Vaneri sich immer benachteiligt, zudem fand sie an dem einfachen Leben wenig gefallen. So trieb sie sich häufig am Fürstenhof herum und stiftete mit den Kindern der Bediensteten Unruhe. Als ihre Mutter unverhofft zur Fürstin von Lirasur ernannt wurde, war Vaneri siebzehn Jahre alt. Da sie sich gerne prügelte, trat sie der Stadtwache von Illhaim bei, in deren Rängen sie durch Beziehungen schnell aufstieg. Schon mit zwanzig war sie stellvertretende Oberbefehlshaberin, was ihrer Mutter wenig behagte. Zwar war Vaneri eine gute Kämpferin, jedoch allzu wagemutig. Oftmals setzte sie die Sicherheit ihrer Untergebenen leichtfertig aufs Spiel.

Arethére

Als im Jahr 2357 E.Z. ein Arethér im Auftrag des Königs nach Illhaim kam, bat Emenori diesen, ihre Tochter mitzunehmen und auszubilden. Diese Ehre nahm Vaneri gerne an, fühlte sie sich in der Stadtwache doch ein wenig unterfordert. So reiste sie also nach Xerdon, wo sie mit ihrer Ausbildung begann. Oftmals eckte sie bei ihren Vorgesetzen an, glaubte sie doch ihrer Herkunft wegen eine Sonderbehandlung zu verdienen. Dennoch wurde sie im Jahr 2362 E.Z. zur vollwertigen Arethére und führte fortan geheime Aufträge des Königs aus. Als Rexian im Jahr 2365 E.Z. nach Theladien zog, um dort gegen die Mursogi und den Blutschattenkult zu kämpfen, war Vaneri Teil der Arethéren, die ihn begleiteten. Bei Varuvils Wall war sie unter anderem an dem Versuch, Virisares habhaft zu werden beteiligt. Zudem begleitete sie Bormias, als dieser ins Lager des Feindes eindrang. Auch nachdem die Mursogi besiegt worden waren, blieb Vaneri den Arethéren erhalten.


Persönlichkeit

Vaneri war eine freche, eigenwillige Frau, die selten zögerte, sich zu nehmen, was ihr ihrer Meinung nach zustand. Erst die Arethéren lehrten sie ein wenig Demut, sodass sie schließlich keine Schwierigkeiten mehr hatte, sich Vorgesetzten unterzuordnen.


Erscheinung

Vaneri war von kleiner, zierlicher Gestalt. Sie hatte hellbraunes Haar und trübe grüne Augen.


Erwähnung

  • DEDV: 519-520, 522-525, 582, 595