Alanaris

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Geschichte

Junge Jahre

Alanaris wurde im Jahr 2300 E.Z. als Tochter königlicher Beamter in Dewodios geboren. Als solche kam sie schon früh mit dem Hof der Großkönigin Silvanea in Berührung, denn ihre Eltern hatte gute Beziehungen zum Adel. Alanaris besuchte eine der städtischen Schulen, wo sie sich schnell durch ihre überragende Auffassungsgabe und ihr Wissen hervortat. Alsbald half sie ihren Eltern bei deren Pflichten aus. Infolgedessen traf sie im Alter von achtzehn Jahren zum ersten Mal Raruonor, den Sohn der Großkönigin, der zu dieser Zeit bereits an seiner verwirrten Mutter statt über Vanrania herrschte. Der Prinz lernte den Scharfsinn und die Klugheit der jungen Alanaris sehr zu schätzen. So ernannte er sie im Jahr 2322 E.Z. dann auch zu seiner Beraterin. Durch ihren unermüdlichen Einsatz wurde sie dadurch bereits in jungen Jahren zu einer der mächtigsten Frauen im Reich.

Gattin des Großkönigs

Als Silvanea im Jahr 2325 E.Z. starb, wurde Raruonor gegen alle Bräuche als erster Mann zum Großkönig von Vanrania gekrönt. Noch in derselben Nacht offenbarte er Alanaris seine Gefühle. Da diese ebenso große Liebe für den Großkönig empfand, wie er für sie, verlobten sich die beiden und heirateten noch im selben Jahr. Auch nach der Hochzeit stand Alanaris ihrem Gatten weiterhin als Beraterin zur Seite. Im Jahr 2333 E.Z. jedoch, als sie schwanger wurde und ihren Sohn Rarinos gebar, zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück. Nichtsdestoweniger hielt sie oftmals mit Raruonor Rat, wann immer dieser sie darum bat. Die nächsten Jahre widmete Alanaris fast ganz der Erziehung ihres Sohnes. Groß war ihre Freude, als sie im Jahr 2345 E.Z. erneut schwanger wurde, jedoch erkrankte sie in Folge dieser Schwangerschaft schwer. Zwar rief ihr Gatte Heiler aus dem ganzen Reich herbei, doch konnte auch diese nicht verhindern, dass sie kurz nach der Geburt ihrer Tochter Sagila starb.


Persönlichkeit

Alanaris war eine überaus kluge und berechnende Frau. Wie ihr Gatte hatte sie stets das Wohl der Allgemeinheit im Sinn, jedoch war sie weitaus weniger gutgläubig. So schreckte sie auch nicht zurück, schwierigere Entscheidungen zu treffen, die nicht für alle Beteiligten Vorteile brachten.


Erscheinung

Alanaris war eine kleine, schlanke Frau mit strengen Gesichtszügen. Ihr langes dunkles Haar trug sie zumeist so, dass ein Teil ihres Gesichtes verdeckt blieb.


Besondere Fähigkeiten

Alanaris war eine äußerst begabte Rednerin. Ihr Wissen war so umfangreich, dass nicht nur ihr Gatte ihren Rat schätzte. Die Sprache der Händler, die der Gelehrten sowie die erbarische und die der Nyktaren sprach sie fließend. Zudem war sie eine der wenigen Ausstehenden, die auch die Sprache des Knochenvolkes verstanden.


Erwähnung

  • DSDV: 379, 400, 408, 579
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