Chrysch

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Chrysch


Geschichte

Chrysch wurde zu Beginn des Kupfernen Zeitalters von aus Zuurochor ausgestoßenen Mursogi an den Hängen der Sandzinnen gegründet. Dorthin kam Almarion auf seinen Reisen mit dem Mursogkönig Cairyzag. Auf Bitten Almarions wurden die Bewohner von Chrysch wieder in die Gesellschaft Zuurochors aufgenommen, doch kehrten diese nicht in ihre ursprüngliche Heimat zurück, sondern blieben in der Siedlung, die sie gegründet hatten. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde Chrysch zu einer der wichtigsten Städte der Mursogi im Westen Zuurochors. Zahlreiche Bewohner des Reiches wanderten dorthin, um die Wunder zu sehen, die Almarion dort gewirkt hatte. Zugleich war Chrysch das Tor nach Westen für die wenigen Mursogi, die es wagten, die Wälder jenseits der Sandzinnen zu betreten. Als sich im Eisernen Zeitalter Menschen auf der anderen Seite der Berge niederließen, kamen die Mursogi von Chrysch häufig mit diesen in Streit, mehr noch, als Anotur die umliegenden Küsten für sich beanspruchte. So wurde Chrysch zu einer Grenzfestung ausgebaut, von der aus die Mursogi immer wieder in das Land der Menschen einfielen oder ihrerseits Einfälle der Menschen abwehrten.


Bevölkerung

Chrysch wurde von Mursogi aus Zuurochor bewohnt. Zwar verschlug es hin und wieder Menschen dorthin, doch blieben diese meist nicht lange dort.


Gesellschaft

Allgemein

Die Bewohner von Chrysch waren wie die meisten Mursogi von Zuurochor äußerst gastfreundlich, außer jenen gegenüber, gegen die sie Krieg führten. Ein Oberhaupt aus einer alten Familie, die bereits seit der Gründung der Stadt dort gelebt hatte, herrschte über Chrysch. Die Bewohner der Stadt hatten den Ruf, dem König von Zuurochor besonders treu ergeben zu sein.

Gesetzgebung

Das Oberhaupt von Chrysch war für die Gesetzte verantwortlich, nach denen die Bewohner der Stadt lebten.

Bildung

Da die Mursogi keine Schulen kannten, wurden auch in Chrysch Kinder von ihren Eltern in dem ausgebildet, was sie für zum Leben notwendig erachteten. Dazu gehörte – anders als in den meisten Teilen Zuurochors – auch das Lesen und Schreiben. Aus diesem Grund galten die Bewohner von Chrysch unter den Mursogi als sehr gebildet.

Streitkräfte

Chrysch besaß ein kleines Heer von Kriegern, das ständig unter Waffen stand und im Auftrag des Oberhauptes für Ordnung in der Stadt sorgte. Im Kriegsfall war jeder Bewohner der Stadt dazu verpflichtet für seine Heimat zu kämpfen.

Glaube und Brauchtum

Wie die meisten Mursogi hingen auch die Bewohner von Chrysch dem Glauben an die Yrrzaair, die mit Opfergaben besänftigt wurden. Darüber hinaus verehrten sie jedoch auch die Sieben Wahren Götter – vor allem Voréos. Auch Almarion erfuhr in Chrysch beinahe göttergleiche Verehrung.


Wirtschaft und Handel

In der Umgebung von Chrysch gab es einige Bergwerke, in denen die Mursogi die Bodenschätze der Sandzinnen ausbeuteten. Über diese handelten sie vor allem mit Qaraiz, aber auch mit anderen größeren Städten in Zuurochor, ja hin und wieder sogar mit den Menschen von Anotur. Im Untergrund der Stadt und in Höhlen unter dem Gebirge betrieben die Mursogi große Pilzfelder.


Erwähnung

  • DSDV: 6
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