Wilde Lande

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Allgemein

Wilde Lande war eine Bezeichnung der Anoturi für alle Lande Varunias, die südlich des Erzgebirges und des Goldenen Meeres lagen. Da ein Großteil dieser Lande von undurchdringlichen Wäldern bedeckt war, wusste niemand so genau, wie weit sich die Wilden Lande nach Süden erstreckten.


Geschichte

Die Wilden Lande waren vom Beginn des Steinernen Zeitalters an mit dichten Wäldern bedeckt. Im Laufe der Jahrtausende siedelten sich viele verschiedene Völker in den Tiefen dieser Wälder an und verließen sie wieder. Reiche und Städte, die mehr als ein paar Jahrhunderte überdauerten, gab es kaum, sodass überall in den Wilden Landen die Überbleibsel längst vergangener Zeiten zu finden waren. Die Ekeuraner, die große Teil des südwestlichen Losia bevölkerten, stammten ursprünglich aus den Wilden Landen, ebenso wie viele der Bewohner Anoturs. Im vierundzwanzigsten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters herrschte Hm-ôhs Volk über einen großen Teil des Nordens der Wilden Lande, ehe es von den Surrenden Teufeln vertrieben wurde.


Landschaften

Die Wilden Lande waren von weitläufigen Wäldern bedeckt, die von großen Flüssen durchzogen waren. Hier und da gab es kleinere Hügelketten, in deren Schatten Sumpflande lagen.


Tiere und Pflanzen

Die Wälder der Wilden Lande bestanden aus gewaltigen Bäumen, die bisweilen bis zu dreihundert Fuß hoch wurden. Im Unterholz war eine Vielfalt von Pilzen und Kräutern zu finden, die jene der Wälder des Nordens um ein Vielfaches übertraf. Auch die Tierwelt der Wilden Lande war äußerst artenreich. Wild, Raubkatzen und Affen, Schlangen, Echsen, Käfer und Spinnen lebten unter den Bäumen, Kieswürmer und Flusspferde an den Ufern der Flüsse.


Bodenschätze

Die Hügel der Wilden Lande waren reich an Edelsteinen, Metalle waren dagegen recht selten.


Erwähnung

  • DSDV: 6, 435-437, 553, 570-571, 601, 603, 605
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