Hm-ôhs Volk

Hintergrundwissen über Sarucho
Übersicht

Geschichte

Aufstieg

Der Sage nach waren die ersten Angehörigen von Hm-ôhs Volk die fünfhundert Kinder, die der Gott Hm-ôh mit Frauen verschiedener Völker der Wilden Lande im frühen Silbernen Zeitalter zeugte. Deren Kinder und Enkel mit Angehörigen anderer Völker wurden bald selbst zu einem ansehnlichen Volk, das zunächst am Oberlauf des Lhîm Gôro lebte. Von dort aus breitete sich Hm-ôhs Volk im Laufe der Jahrhunderte nach Norden bis zum Erzgebirge und an die südlichen Ufer des Goldenen Meeres aus, wobei es allerlei kleinere Völker und Stämme in sich aufnahm. Immer wieder drang das Volk auch über die Berge nach Anotur ein, bis die Seeherren das Letzte Tor errichteten, um ihre Grenzen zu sichern.

Abwehrkampf gegen die Surrenden Teufel

Im vierundzwanzigsten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters beherrschte Hm-ôhs Volk die Wilden Lande bis zum Lhîm Gôro, doch hatte es immer öfter mit Angriffen der Surrenden Teufel zu kämpfen. 

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'
Aus diesem Grund führte Khi-âh, die Königin, die über das Volk herrschte, ihre Untertanen nach Norden, um in Anotur Schutz zu suchen. Die Anoturi verwehrten ihr zunächst den Durchgang, als das Letzte Tor dann durch die Surrenden Teufel fiel, verbündete sich Jarakkím, der ehemalige Statthalter von Veretur jedoch mit dem Volk, um dem gemeinsamen Feind entgegenzutreten. In der Folge begleitete Khi-âh ihre Verbündeten mit ihrem Heer nach Dyrania, um dort mit Narons Truppen gegen die Streitmacht Antoxas zu kämpfen.

Erscheinung

Aussehen

Die Angehörigen von Hm-ôhs Volk waren große Menschen mit kupferfarbener Haut. Die meisten hatten dunkle Augen und dunkles, buschiges Haar.

Kleidung

Die Angehörigen von Hm-ôhs Volk trugen meist nur so viel Kleidung wie unbedingt notwendig. Diese stellten sie aus den Fasern verschiedener Blätter her. Bei Kälte hüllten sie sich in Tierfelle, ansonsten begnügten sie sich zumeist mit einem Lendenschurz oder blieben überhaupt nackt. Sie liebten Schmuck aus Tierzähnen oder Klauen, Schmuckstein und hölzerne Anhänger.


Gesellschaft

Allgemein

Die Gesellschaft von Hm-ôhs Volk folgte bestimmten Bräuchen, die Auswärtigen oft seltsam erschienen. Frauen waren angesehener als Männer und zogen auch häufiger in den Krieg als diese. Ein Großteil des Alltages wurde von der Jagd oder dem Sammeln von Nahrung beansprucht. Wissenschaft und Fortschritt maß Hm-ôhs Volk nur wenig Bedeutung bei, weshalb es von anderen Völkern oft als rückständig angesehen wurde.

Umgangsformen

Die Angehörigen von Hm-ôhs Volk waren sehr herzliche Menschen, die großen Wert auf Körperlichkeit legten.

Bildung

Bildung hatte bei Hm-ôhs Volk kaum Stellenwert. Es gab keine Schulen. Kinder lernten, was sie zum Überleben brauchten, für gewöhnlich von ihren Eltern. Lesen und schreiben konnten nur Priester und einige wenige Adelige.

Essgewohnheiten

Hm-ôhs Volk ernährte sich von dem, was in den Wäldern der Wilden Lande zu finden war. Dabei verschmähten die Angehörigen des Volkes auch Käfer und Tiere, die andere Völker mieden, nicht. Ackerbau betrieb das Volk nicht.

Glaube und Brauchtum

Hm-ôhs Volk huldigte den Göttern der Wilden Lande, allem voran Hm-ôh, den es als seinen Stammvater verehrte. Das Volk wurde stets von einer Königin angeführt, die sich bei der Krönung mit diesem Gott vermählte. Es war nicht ungewöhnlich, dass diese mit mehreren Männern und Frauen das Bett teilte. Grundsätzlich waren Mehrfachehen bei Hm-ôhs Volk sehr weit verbreitet. Die Bräuche und Feste des Volkes hatten meist mit Geschöpfen des Waldes zu tun.


Wirtschaft und Handel

Hm-ôhs Volk betrieb regen Handel mit den anderen Völkern der Wilden Lande, aber auch mit den Ansiedlungen von Anotur. Da das Volk keine eigene Währung hatte und grundsätzlich wenig von Metall hielt, ging dies meist im Rahmen von Tauschgeschäften vonstatten.


Kunst

Hm-ôhs Volk war sehr begabt, was die Bearbeitung von Holz betraf. Die Häuser und Hütten des Volkes waren meist mit Schnitzereien verziert. Auch Waffen und Schmuck wurden aus Holz hergestellt und verziert. Zudem bemalten die Angehörigen des Volkes ihre Körper bei verschiedenen Anlässen mit verschlungenen Mustern aus Farben, die sie aus den Säften von Pflanzen herstellten. Auch der Gesang hatte bei Hm-ôhs Volk einen großen Stellenwert.


Erwähnung

  • DSDV: 436, 553, 602
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