Drachenigel

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Drachenigel


Beschreibung

Aussehen

Der Drachenigel war eine große Schnecke von rötlicher Farbe. Er hatte lange Stielaugen und sein Haus war mit Stacheln bedeckt, die bis zu einem halben Fuß lang werden konnte.

Geschlechterunterschiede

Drachenigel waren Zwitter und bildeten keine unterschiedlichen Geschlechter aus.

Fortbewegung

Da Drachenigel keine Beine besaßen, bewegten sie sich kriechend und äußerst langsam fort.


Geschichte

Drachenigel bevölkerten bereits im Steinernen Zeitalter die seichten Untiefen vor der Nordküste Varunias. Mit der Entstehung der Ausbreitung des Inneren Meeres am Ende des Zeitalters ließen sie sich auch dort nieder, wo sie bis zum Ende des Eisernen Zeitalters zu finden waren. Menschen hielten sich für gewöhnlich von den Tieren fern, doch wurden sie von manchen Seeherren von Anotur als Köstlichkeit empfunden und daher in seltenen Fällen gejagt. Die Meerlinge, die im Inneren Meer lebten, nutzten die Stachel des Drachenigels, um das Graue Fieber zu behandeln.

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'
Im Jahr 2366 E.Z. verwendete Sagila auf Anraten Kwios‘ deren Gift, um Daren-Nyo zu behandeln. Da dieses auf Menschen jedoch eine andere Wirkung hatte, musste Daren im folgenden Jahr das Gift immer wieder zu sich nehmen, um die Krankheit zurückzudrängen, bis sie im Jahr 2368 E.Z. von Lurano vollständig geheilt wurde.

Lebensweise

Verhalten

Drachenigel waren Einzelgänger. Im Falle einer Gefahr zogen sie ihren empfindlichen Körper in das Innere ihres harten, mit Stacheln besetzten Hauses zurück.

Ernährung

Drachenigel ernährten sich von Wasserpflanzen, die in den seichten Gewässern vor den Küsten Varunias gediehen.

Fortpflanzung

Drachenigel paaren sich meist nur einmal in ihrem Leben. Dabei befruchten zwei Tiere einander wechselseitig, sodass beide nach einiger Zeit einige Dutzend Eier ablegen. Aus diesen schlüpfen dann die vollständig entwickelten Jungtiere.


Verbreitung

Der Drachenigel war überall entlang der Nordküste Varunias zu finden, wo er seichte, lichtdurchflutete Gewässer bevorzugte. Besonders im Ertrunkenen Wald, in der Bucht von Anotur und in der Göttersee war das Tier in großer Zahl anzutreffen.


Erwähnung

  • DSDV: 186, 187-188, 191-193, 195-196, 206, 224-226, 369, 448-449
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