Uromot

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Uromot


Geschichte

Junge Jahre

Uromot wurde im Jahr 2321 E.Z. als Sohn des Culmoriers Marmaos und einer Leibeigenen in Tur Dyrania geboren . Da sein Vater keinerlei Verwendung für ihn hatte und seine Mutter bei seiner Geburt gestorben war, wuchs er in der Obhut der anderen Leibeigenen in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh zeigte sich seine Begabung für die Heiligen Künste, sodass er im Alter von zehn Jahren damit begann, diese zu erforschen. Erst dadurch erkannte Marmaos, dass Uromot sein Sohn war. In einigen seltenen Augenblicken, in denen er nicht mit sich selbst beschäftigt war, gewährte der Culmorier seinem Sohn Einblicke in sein Schaffen. Als Elunios diesen im Jahr 2336 E.Z. mit einer Streitmacht angriff und schließlich tötete, war Uromot fünfzehn Jahre alt. Er weinte seinem Vater, der ihn oftmals grausam behandelt hatte, keine Tränen nach. Vielmehr war er hoch erfreut, als Veralme, die Beraterin des Königs und ehemalige Meisterin seines Vaters, ihn als Schüler bei sich aufnahm. Unter ihrer Obhut lernte er andere Almári kennen, die ebenfalls die Heiligen Künste bei Veralme erlernten.

Ausbildung und Verrat

Die Ausbildung bei Veralme war hart und Uromot war ungeduldig. Allzu langsam schien es ihm, würde er neues Wissen erwerben. Als Veralme nach Elunios‘ Verschwinden mit ihren Schülern in die Verbannung ging und sich in einem Wald bei Veretur niederließ, wurde er noch unzufriedener, zumal er diese Verbannung als ungerecht ansah. Schließlich verschwor er sich mit den anderen Schülern und verließ Veralme gemeinsam mit diesen im Jahr 2346 E.Z., nur um Antoxa in die Hände zu fallen. Diese bot dem ehrgeizigen jungen Mann große Macht an, die dieser, ohne zu fragen, annahm. Von der Meereshexe erfuhr er viel über seinen Vater und er beschloss, in dessen Fußstapfen zu treten. Im Jahr 2347 E.Z. versuchte er gemeinsam mit seinen Mitschülern die Macht in Tur Limor an sich zu reißen. Er scheiterte jedoch an seinem eigenen Hochmut und musste fliehen. Daraufhin riss er mit seinen Verbündeten die Festung Rausilos an sich und ließ sich dort nieder. Dort nahm er die Forschungen seines Vaters wieder auf. Mit Antoxas Hilfe erschuf er lebendige Tote, die das Land nach Opfern für seine Versuche durchsuchten. Zudem hielt er die Bewohner der Festung als Leibeigene und ließ sie in den Bergwerken nach Schätzen graben.

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'

Sturz und Reue

Im Jahr 2366 E.Z. kam Lurano mit Dalor-Nyo auf der Suche nach Veralme nach Rausilos. Da Uromots Schüler diesen offen angriffen, wurde auch Uromot selbst in einen Kampf mit Lurano verwickelt. Trotz der Macht, die Antoxa ihm gegeben hatte, unterlag Uromot dabei. Infolgedessen verlor er seine rechte Hand. Geschlagen ließ er sich darauf ein, Lurano zu Veralme zu führen. Auf dem Weg dorthin begann die Reue ihn zu quälen. Umso stärker wurde dieses Gefühl, als er erneut auf Veralme traf. Während diese Lurano im folgenden Jahr in den Heiligen Künsten ausbildete, begnügte Uromot sich damit, ihr bei verschiedenen Angelegenheiten behilflich zu sein. Als Lurano im Jahr 2368 E.Z. mit Veralme und Dalor aufbrach, um nach Daren-Nyo zu suchen, begleitete Uromot die beiden. Er wurde Zeuge des Kampfes mit dem Dämon der Tiefe und blieb auch, als Veralme sich dafür einsetzte, Naron zum König von Anotur zu krönen, an deren Seite. Er folgte Veralme sogar, als diese mit Naron in die Schlacht gegen Antoxa zog.


Persönlichkeit

Uromot war ein gebrochener Mann. Er war unterwürfig und kleinlaut. Von seinem einstigen Hochmut war nichts außer Reue geblieben. Es kümmerte ihn nicht, wenn Menschen ihn schlecht behandelten, war er doch der Ansicht, dass er dies für seine Taten durchaus verdient hatte. Er stand treu hinter Veralme, wenngleich er diese fürchtete.


Erscheinung

Uromot war ein großer, magerer Mann mit eingefallenen blauen Augen. Er hatte kurzes, graues Haar. An seinem rechten Arm trug er eine hölzerne Hand, die jene ersetzte, die er im Kampf verloren hatte.


Besondere Fähigkeiten

Uromot war in den Heiligen Künsten bewandert, doch war sein Einsatz derselben unvollendet, da er nicht die Geduld besessen hatte, sich allzu tiefgehend damit zu beschäftigen.

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Nach seiner Niederlage gegen Lurano verzichtete er ganz darauf, die Künste anzuwenden.

Erwähnung

  • DSDV: 57, 63, 92-95, 97-104, 106-111, 113-117, 120-129, 132, 144-151, 413-415, 419, 433-434, 438, 442-447, 450, 483, 489-491, 501, 569
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