Ertrunkener Wald

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Ertrunkener Wald


Allgemein

Der Ertrunkene Wald war ein kleines Seitenmeer des Inneren Meeres, das die Insel Mairenia vom Festland Varunias trennte. Es war nicht sonderlich tief und größtenteils von Riffen bedeckt, die größeren Schiffen das Vorankommen beinahe unmöglich machten.


Geschichte

Der Ertrunkene Wald entstand durch das Ansteigen des Meeresspiegels am Ende des Steinernen Zeitalters. Dabei wurde ein weites, von Wald bedecktes Tiefland überflutet. Als die ersten Menschen sich an den Küsten Mairenias niederließen, waren die Stämme der Bäume noch zu sehen, weshalb sie diese das Gewässer den Ertrunkenen Wald nannten. Bald schon begannen sie mit das Meer mit Booten zu befahren und jahrhundertelang lebten sie von dessen Reichtum. Die Almári gründeten in den ersten Jahren des Silbernen Zeitalters an der Nordküste des Meeres die Stadt Vedelia, von der aus sie über das Meer wachten. Im Laufe des Eisernen Zeitalters wurden auch die übrigen Ufer des Ertrunkenen Waldes besiedelt. Als Anotur die Herrschaft über die umliegenden Lande an sich riss, wurde das Meer aufgrund seiner Schönheit bald zu einem beliebten Ausflugsziel für Seeherren und schließlich für die Könige von Anotur.


Tiere und Pflanzen

Die seichten Gewässer des Ertrunkenen Waldes boten einer Vielzahl von Meeresgeschöpfen ein Zuhause und gehörten zu den artenreichsten Gefilden der Meere Saruchos. Neben Fischen lebten viele verschiedene Arten von Krebsen, Muscheln, aber auch Meeressäugetiere im Ertrunkenen Wald. Der sandige Meeresgrund war zu großen Teilen von bunten Wasserpflanzen überwuchert.


Erwähnung

  • DSDV: 6
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