Dánach

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Dánach


Geschichte

Dánach wurde im einundzwanzigsten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters von den Jüngern des Suppenheiligen um dessen Grabstätte herum errichtet. Die Siedlung wuchs durch Zuwanderer aus nah und fern und blieb aufgrund ihrer Lage abseits der großen Handelsstraßen von den meisten Kriegen verschont, die die Seeherren von Anotur gegeneinander führten. Die Taten des Suppenheiligen waren kaum über die Grenzen Heregras hinaus bekannt, sodass auch der Zustrom von Jüngern schließlich abebbte. So war Dánach auch dreihundert Jahre später noch ein beschauliches Dorf.

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'
Von dem Krieg zwischen dem selbsternannten Fürsten Dolcios und der Seeherrin Thurike, der im Jahr 2366 E.Z. seinen Höhepunkt erreichte, wurde Dánach nur am Rande berührt, doch machten von da an Mursogi und Wegelagerer im Dienste des Fürsten das Umland unsicher. Zwar drängte Dolcios die Mursogi zurück, doch blieb sein eigener Einfluss im Dorf deutlich spürbar. Nachdem Gerios mit seinen Freiheitskämpfern in die Hände des Fürsten gefallen war, traten die meisten Dorfbewohner aus Furcht vor Dolcios‘ Rache die Flucht an. Nur wenige blieben in Dánach zurück.

Bevölkerung

Die Bevölkerung von Dánach bestand vor allem aus Umenachern, es gab jedoch auch einige Nyktaren und vereinzelte Angehörige anderer Volksgruppen im Dorf.


Gesellschaft

Allgemein

Die Bewohner von Dánach waren einfache Menschen, die sich nur wenig um das kümmerten, was weiter als zwei Meilen von ihrem Dorf entfernt geschah. Einen Bürgermeister gab es nicht, wohl aber einen Dorfrat, der aus den einflussreichsten Dorfbewohnern bestand. Streit wurde meist ohne Einmischung von außen geschlichtet. Nur in seltenen Fällen wurde der vom Statthalter von Tirefa bestimmte Verweser herbeigerufen, der öffentlich für Recht und Ordnung zuständig war.

Gesetzgebung

Dánach unterstand der Rechtsprechung des Statthalters von Tirefa und den von diesem erlassenen Gesetzen.

Bildung

In Dánach gab es eine Dorfschule, in der Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht wurde. Viele der Dorfbewohner unterrichteten ihre Kinder auch selbst in den Dingen, die sie für notwendig befanden.

Streitkräfte

Dánach verfügte über keinerlei Streitkräfte. Im Kriegsfall verließen sich die Dorfbewohner auf die Truppen des Statthalters von Tirefa.

Glaube und Brauchtum

Aufgrund des großen Anteils von Umenachern an der Bevölkerung von Dánach herrschte im Dorf der Glaube an die Sieben Wahren Götter vor. Darüber hinaus wurde wie in Anotur üblich vor allem Ruvur, der Gott des Meeres, verehrt. Ein Dorfpriesterpaar sorgte dafür, dass die Bräuche eingehalten wurden. Oft wurde das Dorf auch von den Jüngern des Suppenheiligen besucht, dem zu ehren allerlei Feierlichkeiten abgehalten wurden. In Dánach selbst gab es nur wenige der Jünger.


Wirtschaft und Handel

Die meisten Bewohner von Dánach waren Bauern, die entweder von der Feldarbeit oder der Viehzucht lebten. Manche jagten in den angrenzenden Wäldern. Im Dorf selbst wurde nur wenig Handel betrieben, wollte ein Dorfbewohner seine Waren verkaufen, tat er dies meist in Tirefa.


Erwähnung

  • DSDV: 240, 242, 251, 256, 260-261, 267, 289, 300-301, 304, 307-308, 313, 316, 338, 344, 346, 349, 352, 455, 461, 466, 558
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