Vallamure

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Vallamure


Allgemein

Vallamure war das Schwert der Könige von Anotur. Es hatte ein langes, schmuckloses Heft. In den Knauf war ein Amiran eingearbeitet, die Parierstange war mit goldenen Schnörkeln verziert. In die Blutrinne war in Heiliger Sprache der Spruch: „Dem hab‘ ich treuen Dienst geschworen, in dessen Blut ward ich geboren.“ eingeritzt. Das Schwert war lang genug, um sowohl einhändig als auch zweihändig geführt zu werden und ließ sich nur von jenen berühren, die das Blut der Könige von Anotur in sich trugen. Allen anderen verbrannte der Bann, der auf dem Schwert lag, die Finger.


Geschichte

Erbstück

Vallamure war bereits im Besitz der Familie Ulators, bevor dieser den Thron von Anotur bestieg. Wie zuvor wurde es innerhalb der Familie an das älteste Kind weitervererbt, sodass es nach Ulator an dessen Sohn Mesatolos ging. Dieser gab es wiederum an seinen Sohn Camalian weiter, dessen Sohn Hylomir es erstmals im Kampf gegen Antoxa führte. Nach Hylomirs Tod befand sich Vallamure zunächst in der Obhut Lystayos‘, der es im Bruderkrieg von Anotur jedoch nie trug. Als Nicayos den Krieg für sich entschied, nahm er auch Vallamure an sich. Unter seiner Herrschaft verstaubte das Schwert in der königlichen Schatzkammer in Tur Limor.

Vorsicht! Inhalte aus 'Das Schwert der Vorväter'

Zeichen des Königs

Erst Nicayos‘ Sohn Elunios führte Vallamure wieder im Kampf gegen den Culmorier Marmaos. Da Elunios‘ Ratgeberin Veralme den Bann, der auf dem Schwert lag, untersuchen wollte, schickte sie es an ihren Freund Laralmar, in dessen Obhut es die nächsten dreißig Jahre verbrachte. Als Laralmar auf Naron stieß, vermutete er, dass dieser der Sohn Elunios‘ sei und überreichte diesem das Schwert, ohne ihm zu sagen, worum es sich dabei handelte. In der Folge brachte Naron das Schwert mit sich zurück nach Anotur, wo er von Gundir erfuhr, was es damit auf sich hatte. Mehr als ein Jahr lang hielt er diese Offenbarung geheim, bis Vallamure seinem Bruder Dolcios in die Hände fiel und diesen ebenfalls als Erben Elunios‘ kennzeichnete. Als Naron das Schwert wieder an sich riss, begann ein Wettlauf um die Krone von Anotur. Mit dem Schwert in der Hand gelang es Naron zunächst die Ritter des Regenbogens und dann den Ältestenrat von Anotur von seiner Herkunft zu überzeugen. Gemeinsam mit Dolcios wurde er schließlich zum König gekrönt. Da sein Bruder auf das Schwert verzichtete, blieb es in Narons Obhut. So führte er es auch, als er Antoxa zum Zweikampf stellte. In jener Auseinandersetzung starb die Meereshexe durch das Schwert. Vallamure selbst zerbrach zwar, dennoch trug Naron, nachdem er sich von dem Kampf erholt hatte, dessen Bruchstücke weiterhin bei sich, hatte er doch erfahren, dass sich im Heft ein Amiran befand, der mit jenem in Verbindung stand, den sein Geliebte Phiara trug.


Erwähnung

  • DSDV: 294, 318, 334, 340-341, 463-464, 467, 469, 479, 486, 494, 505, 563, 572, 591, 596, 598, 599
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