Übersicht

Olirin


Allgemein

Der Olirin entsprang an der Westgrenze von Sh’all Dazz’ar im Höllengebirge. Von dort floss er in das Flachland von Pategra hinaus. Südlich von Sh’all Dazz’ar vereinigte er sich in einem weitläufigen Waldland mit anderen Flüssen, ehe er im Osten von Litenóa ins Innere Meer mündete.


Geschichte

Frühzeit

Der Olirin entstand bereits zu Beginn des Steinernen Zeitalters und floss damals aus den Landen des Ewigen Winters ins Innere Meer herab. Durch das Abschmelzen der Gletscher am Ende des Zeitalters entstanden zahlreiche neue Zuflüsse, durch die der Olirin zu einem breiten Strom heranwuchs. Als solcher wurde er von den Ranchar gemieden, die sich im Kupfernen Zeitalter über die Wälder nach Osten ausbreiteten. Zu Beginn des Silbernen Zeitalters ließen sich mit den Almári die ersten Menschen an der Mündung des Olirin nieder. Sie folgten dem Lauf des Flusses nicht, wollten sie doch nicht in das Reich der Ranchar eindringen.

Jüngere Geschichte

Erst mit dem Eisernen Zeitalter und dem Rückzug der Ranchar nach Osten begannen die Menschen den Olirin zu erschließen. So nutzten Händlerschiffe ihn, um Wolle aus Pategra und Semunia nach Eldalon zu bringen. Zudem wurde er vom Knochenvolk benutzt, als dieses von Süden nach Sh’all Dazz’ar zog. Auch in den darauffolgenden Jahrhunderten blieb der Olirin als Handelsweg von Bedeutung. Zudem nutzte das Knochenvolk ihn immer wieder, um über die Bewohner von Pategra herzufallen. Bei der Insel Boralon kam es im Jahr 2369 E.Z. zur entscheidenden Schlacht zwischen ihm und den verbündeten Truppen von Pategra und Vanrania.


Brücken und Furten

Am Oberlauf des Olirin gab es zwischen Sh’all Dazz’ar und Pategra zahlreiche Furten. Weiter unten wurde der Fluss tief und reißend. In Litenóa jedoch gab es eine prächtige Brücke, die von den Almári geschaffen worden war, um beide Ufer miteinander zu verbinden.


Tiere und Pflanzen

Während der Oberlauf des Olirin verhältnismäßig arm an Arten war, gab es in der Nähe der Mündung und in den Wäldern, die seine mittleren Gefilde umgaben, zahlreiche Fische.


Erwähnung

  • DLDH: 2
  • DHDF: 2, 279
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