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Übersicht

Kulgaro


Geschichte

Junge Jahre

Kulgaro wurde im Jahr 385 E.Z. als Sohn Fulviras in Deserior geboren. Seine Mutter war eine dem Wahnsinn verfallene Almar, die ihn jeden Tag spüren ließ, wie sehr sie ihn hasste. Zugleich sah sie in ihm jedoch ein Werkzeug, dass sie irgendwann würde einsetzen können. Aus diesem Grund lehrte sie ihn die Heiligen Künste. Obwohl seine Mutter ihm nichts außer Hass zuteilwerden ließ, hasste er sie nicht. Vielmehr floh er im Jahr 469 E.Z. aus Deserior, um anderswo ein neues Leben zu beginnen.

Zuflucht in Agomitur

Einige Jahrzehnte wanderte Kulgaro in Umenach, Althaim und Orvolor umher, bis es ihn im Jahr 502 E.Z. nach Agomitur verschlug. Dort lernte er viel über die Heiligen Künste, aber auch über seine eigene Herkunft und dass er über seine Mutter von Kulmo abstammte. Dort traf er auch auf eine junge Almar namens Nuriona, in die er sich verliebte. Die beiden heirateten im Jahr 567 E.Z. und noch im selben Jahr wurde ihre gemeinsame Tochter Mureiya geboren.

Rückkehr nach Deserior

Nun hatte Kulgaro in Agomitur zwar ein schönes Leben, doch dachte er immer wieder an seine wahnsinnige Mutter. Insgeheim suchte er nach einem Weg, sie von ihrem Leid zu befreien. Aus diesem Grund kehrte er dann im Jahr 574 E.Z. nach Deserior zurück, nur um seine Mutter bereits geläutert vorzufinden. Sie nahm ihn, seine Gattin und seine Tochter sogar freundlich auf, da sie ihren Wahnsinn zuvor in eine eiserne Halbmaske verbannt hatte. Glücklich über diese Fügung blieb Kulgaro mit seiner Familie eine Weile in Deserior.

Verlust

Eines Nachts wurde Kulgaros Mutter rückfällig und tötete Nuriona im Schlaf. Ehe sie auch Mureiya töten konnte, stellte Kulgaro sich dazwischen. Im Kampf gelang es ihm, seine Mutter zu bezwingen, doch tötete er sie dabei. Voller Trauer beschloss er daraufhin mit seiner Tochter in der Wildnis zu bleiben. Er sperrte Fulviras Maske weg und widmete sich Mureiyas Ausbildung. Mit den Jahren wurde diese jedoch zunehmend unzufrieden. Schließlich fand sie die Maske ihrer Großmutter. Wenngleich Kulgaro sein Bestes gab, konnte er nicht verhindern, dass seine Tochter von dannen zog.

Einsiedler in der Wildnis

Im Jahr 639 E.Z. reiste Kulgaro nach Trinatia, in dem Versuch, seine Tochter von ihrem Irrweg abzubringen. Er scheiterte, doch gelang es ihm immerhin, ihre Tochter Koranda ihrem Einfluss zu entziehen. Mehrere Jahrhunderte lang verbrachte er nun mit seiner Enkelin in der Wildnis und bemühte sich, an ihr sein Versagen wiedergutzumachen. Doch auch Koranda verließ ihn schließlich und schlug den Weg ihrer Mutter ein, indem sie den König von Amrian heiratete und durch ihn nach der Macht griff.

Lehrmeister

Am Krieg der Sieben Herrscher nahm Kulgaro keinen Anteil. Als jedoch die verletzte Almar Ileira zu ihm kam, behandelte er ihre Wunden und bildete sie schließlich in den Dunklen Künsten aus. Nachdem seine Schülerin ihn verlassen hatte, lebte Kulgaro erneut viele Jahre in Einsamkeit. Im vierundzwanzigsten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters verschlug es zunächst Omrunas und dann Malvios zu ihm. Beide unterrichtete er, beide versuchte er vergeblich von ihren Irrwegen abzubringen. Schließlich wurde er von Malvios im Kampf besiegt und in ein Verlies unter Curachdar gesperrt. Dort verbrachte er viele Jahre in Einsamkeit und Folter. Im Jahr 2369 E.Z. lernte er dort Lurano kennen. Auch diesen unterrichtete Kulgaro, bis er eines Tages versehentlich von einem der Horonvari getötet wurde.


Persönlichkeit

Kulgaro war ein kluger und mitfühlender Mann, dem es jedoch an Durchsetzungsvermögen mangelte. Die gewaltige Kraft, die er besaß, setzte er nur ungern ein. Durch seine zahlreichen Fehler und die Untaten seiner Nachfahren wurde er Zeit seines Lebens von Schuldgefühlen gequält.


Erscheinung

Kulgaro war ein großer, kräftiger Mann mit langem, schwarzem Haar und rötlich braunen Augen.


Besondere Fähigkeiten

Kulgaro besaß ein tiefgehendes Wissen über die Heiligen Künste. So verfügte er über vielerlei Kenntnisse, die anderen unzugänglich waren. Darüber hinaus war er auch ohne die Heiligen Künste ein äußerst kluger und zäher Mann.


Erwähnung

  • DHDF: 148-152, 154-165, 258-259, 261-263, 272, 362
  • SASII: 99-100
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