Suratin

Geschichte

Junge Jahre

Suratin wurde im Jahr 2310 E.Z. als Sohn eines Wirtes in Nyktaven geboren. Schon als Kind verbrachte er viel Zeit im Gasthaus „Zum Stern des Südens„, das seinen Eltern gehörte. Kaum, dass er laufen konnte, bediente er dort auch schon die Gäste und hielt sie mit seinen Geschichten bei Laune. Auch als Jugendlicher strebte Suratin nicht nach größerem. Es machte ihm Freude, Menschen aus aller Herren Länder zu bewirten. So musste er nicht in die Ferne reisen, zumal er keine Schiffe mochte. Im Gasthaus schloss er zahlreiche Bekanntschaften und erwarb sich unter Reisenden, ebenso wie unter Einheimischen beim Volk und beim Adel viele Freunde.

Übernahme des Gasthauses

Als Suratins Eltern zu alt wurden, um das Gasthaus zu führen, setzten sie sich zur Ruhe und überließen ihrem Sohn die Geschäfte. Dieser übernahm das Gasthaus im Jahr 2343 E.Z. mit Freuden und sorgte dafür, dass es besser lief als zuvor, wenngleich die Gäste aus Anotur seit längerer Zeit ausblieben. Obwohl er ein viel beschäftigter Mann war, heiratete Suratin doch im Jahr 2348 E.Z. im Alter von achtunddreißig Jahren eine seiner Kellnerinnen. Diese gebar ihm im zwei Jahre später seinen einzigen Sohn Maddím, starb jedoch bei dessen Geburt. So war es an Suratin, sich um seinen Sohn zu kümmern. Während er weiterhin das Gasthaus führte, versuchte er, Maddím auf die selbe Weise zu erziehen, wie seine Eltern ihn erzogen hatten, doch fand Maddím nur wenig Freude an der Arbeit im Wirtshaus.

Treffen mit Naron

Im Winter des Jahres 2366 E.Z. traf Suratin auf Saphyros, den er bereits viele Jahre lang kannte. Dieser war nicht allein, sondern brachte Naron, Sagila, sowie Dalor und Daren-Nyo mit sich. Für die Dienste des Sänger ließ Suratin die fünf in seinem Gasthaus wohnen und versorgte sie mit allerhand Neuigkeiten. Als diese mit einem Schiff auf die Insel des Endes übersetzten, machte er sich große Sorgen, zumal sein Sohn Maddím mit ihnen verschwand.


Persönlichkeit

Suratin war ein freundlicher und gewissenhafter Mann. In seinem Haus war er der Herr und er sorgte stets für Ordnung in der Gaststube.


Erscheinung

Suratin war ein großer, dunkelhäutiger Mann mit kahlem Kopf und einem wilden, ergrauten Schnurrbart. Seine Augen waren von einem dunklen Braun.


Erwähnung

  • DEDV: 496-500, 502, 504, 508, 510-513, 525, 532-535, 547-549, 555, 558