Heilige Kräfte

Allgemein

Die Heiligen Kräfte waren unsichtbare Kraftströme, die die Schöpfung durchzogen und zusammenhielten. Sie waren allgegenwärtig und äußerten sich meist durch eine der sechs Urkräfte Finsternis, Licht, Wasser, Luft, Erde und Feuer. Es gab aber auch Ströme, die von diesen Urkräften unabhängig waren. Lebendigen Wesen wohnten für gewöhnlich mehr Kräfte inne als unbelebten Gegenständen. Mit Hilfe der Heiligen Künste konnte man die Heiligen Kräfte in einem bestimmten Ausmaß lenken.


Geschichte

Die Heiligen Kräfte wurden von Valeno erschaffen, um die Zweite Schöpfung vor dem Einfluss des Nichts zu schützen. Da die Ranvári und die Dritte Schöpfung aus den Bruchstücken der Zweiten Schöpfung entstanden, waren sie bis ins Innerste von diesen Kräften durchdrungen. Als die Dritte Schöpfung freigesetzt worden war, tobten die Heiligen Kräfte unbarmherzig im neu erschaffenen All und machten es den Ranvári zunächst unmöglich, die Schöpfung zu ordnen. Erst das Erscheinen Voréos' und Enéras gab ihnen die Möglichkeit, die Kräfte in ihre späteren Bahnen zu lenken und das Sein zu ordnen. Während die Mi Sarucho einigermaßen frei mit den Heiligen Kräften umgehen konnten, fanden die Kinder der Schöpfung erst durch die Heiligen Künste Zugang zu diesen Kräften. Nach der Entrückung Tedéras gelang es jedoch nur mehr wenigen, die Kräfte nutzbar zu machen. Auch die Verbindung der Almári zu den Heiligen Kräften nahm im Laufe der Jahrhunderte ab, sodass nur mehr die wenigsten von diesen die Ströme der Kräfte ganzheitlich wahrnehmen konnten.


Erwähnung

  • SAS1: 63