Vanragond

Geschichte

Vanragond wurde im achten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters von den Vanriern in Guilar gegründet. Die Stadt wuchs rasch heran und weitete ihren Einflussbereich so stark aus, dass sich deren Herrscher innerhalb weniger Jahrzehnte König von Guilar nennen konnte. Damit wurde Vanragond zur Hauptstadt des ersten größeren Reiches der Vanrier. Als Renipha, die Königin von Erbarior, im Jahr 1326 E.Z. auf der Suche nach Verbündeten nach Guilar kam, war sie verblüfft von der Schönheit Vanragonds. Dort heiratete sie den König von Guilar, sodass die Stadt und das Umland fortan zu Erbarior gehörten. Ein Verwandter des Königs herrschte bald als Fürst von Vanragond aus über Guilar. Unter der Herrschaft Erbariors wurde Vanragond zu einer wichtigen Handelsstadt im Osten. Zwar verlor sie zeitweilige ihrer Rolle als Fürstensitz und Hauptstadt des Fürstentums an Miren Nerat, doch erlangte sie diese später wieder zurück. So wurde Vanragond im Jahr 2342 E.Z. dann auch die Hauptstadt des wiedergeborenen Königreiches Guilar.


Bevölkerung

In Vanragond lebten sowohl Vanrier als auch Linath, wobei erstere knapp in der Überzahl waren. Im Laufe der Jahrhunderte hatten sich die beiden Völker jedoch so stark miteinander vermischt, dass man sie bisweilen kaum noch voneinander unterscheiden konnte.


Gesellschaft

Allgemein

Die Gesellschaft Vanragdons war sehr stark von den Vorstellungen der Vanrier geprägt. Die Macht lag beim Adel, doch hatte dieser dem gewöhnlichen Volk gegenüber auch Verpflichtungen. So kam es schnell vor, dass ein Adeliger durch seine Taten in Ungnade fiel und aus der Stadt verbannt wurde. Zugleich wurden Angehörige des einfachen Volkes oftmals für ihre Taten in den Adelsstand erhoben. An der Spitze der Gesellschaft stand der König von Guilar, der von der Stadt aus über das ganze Reich herrschte.

Gesetzgebung

Der König von Guilar hatte in Rechtsfragen immer das letzte Wort. Er erließ Gesetze oder hob diese auf, wie es ihm gefiel.

Bildung

In Vanragond gab es mehrere Grundschulen, in denen Kinder lesen, schreiben und rechnen lernten. Über die Grenzen des Reiches hinaus bekannt war die höhere Schule für Heilkunst, die in dem Ruf stand, die besten Heiler der ganzen Welt hervorzubringen.

Streitkräfte

  • Stadtwache

Die Stadtwache von Vanragond war für die Sicherheit innerhalb der Mauern der Stadt verantwortlich. Sie unterstand dem König.

  • Ritter der Königin

Die Ritter der Königin hatten ihren Sitz ebenfalls in Vanragond. Sie setzten sich vor allem aus den Söhnen von Adeligen zusammen, die kaum über echte Kampferfahrung verfügten und eher als eine Art Ehrengeleit dienten.

Glaube und Brauchtum

Aufgrund des großen Anteils von Vanriern hingen die meisten Bewohner von Vanragond den Sieben Wahren Göttern an. Diesen zu Ehren gab es einen prächtigen Tempel im Herzen der Stadt. Darüber hinaus fanden jedoch viele der Sitten der Linath Eingang in das Brauchtum Vanragonds.


Wirtschaft und Handel

Zwischen Wald und Ackerland gelegen lebten die Bewohner von Vanragond von beidem. So gab es im Umland der Stadt zahlreiche Bauern und Jäger. Auch Händler besuchten Vanragond häufig, wenngleich die Stadt abseits der Haupthandelswege lag.


Erwähnung

  • DLDD: 6