Koragall

Geschichte

Entstehung

Koragall wurde im achten Jahrhundert des Eisernen Zeitalters von den Linath gegründet, die sich in Rimalla niedergelassen hatten. War es zunächst die Hauptstadt eines kleinen, unabhängigen Königreiches, wurde es im Laufe des zwölften Jahrhunderts von Auvagan erobert. Unter dessen Herrschaft wurde Koragall befestigt und wuchs zur größten Stadt in der näheren Umgebung heran. Als der erbarische König Xeruan im Jahr 1267 E.Z. große Teile von Rimalla eroberte, blieb Koragall aufgrund seiner Nähe zu Auvagan davon verschont. Nachdem die Auvaganer im Jahr 1332 E.Z. Solmanad eingenommen hatten und damit ganz Rimalla unter ihre Herrschaft fiel, legte der Erzkanzler Koragall als Fürstensitz fest. Dadurch gewann die Stadt an Wichtigkeit.

Jüngere Geschichte

Den Krieg der Sieben Herrscher überstand Koragall durch seine dicken Mauern beinahe unbeschadet. Als Helvetor im Anschluss Erbarior zurückeroberte, ergab sich der Fürst dem König kampflos. So blieb Koragall auch unter den Königen von Erbarior die Hauptstadt des Fürstentums Rimalla. Die unzähligen Kriege, die diese mit ihren Feinden führten, betrafen die Stadt nicht. Wiewohl große Teile von Rimalla in den Kriegen mit Lau-Onn verwüstet wurden, gelangte kein Feind mehr bis an die Mauern Koragalls.


Bevölkerung

Die Bevölkerung von Koragall bestand zu einem großen Teil aus den Linath, die die Stadt gegründet hatten. Aufgrund der langen Zugehörigkeit zu Auvagan hatten nicht wenige Stadtbewohner auch Auvaganer unter ihren Vorfahren.


Gesellschaft

Allgemein

Die Gesellschaft Koragalls war stark von der Auvagans geprägt. So gab es zwar große Unterschiede zwischen dem Adel und dem einfachen Volk, doch wurde zweites stets von ersterem erhört. Neben dem Fürsten von Rimalla, der über die Stadt herrschte, gab es auch einen Stadtrat, der vom Volk gewählt wurde und als dessen Sprachrohr diente.

Gesetzgebung

Der Fürst von Rimalla war für das Aufstellen und Erlassen von Gesetzen verantwortlich, ließ sich dabei jedoch meist vom Stadtrat unterstützen.

Bildung

In Koragall gab es mehrere öffentliche Schulen, die Allgemeinbildung in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen, sowie in der Geschichte des Reiches vermittelten. Dazu kamen zwei höhere Schulen, von denen eine für Redekunst und die andere für Kriegskunst zuständig war. Nicht wenige Hauptleute des erbarischen Heeres gingen aus zweiterer hervor.

Streitkräfte

  • Stadtwache

Die Stadtwache von Koragall sorgte für Sicherheit innerhalb der Mauern. Sie war dem Fürsten unterstellt.

Glaube und Brauchtum

In Koragall war beinahe ausschließlich der Glaube an die Sieben Wahren Götter vertreten, für die es in der Stadt einen prächtigen Tempel gab. Die wenigen Anhänger der Wiesengötter, die in Koragall lebten, suchten das Gebet vor den Mauern der Stadt. Im Brauchtum unterschied sich Koragall kaum von Auvagan.


Wirtschaft und Handel

Koragall lebte zum größten Teil von der Landwirtschaft, die im fruchtbaren Umland der Stadt betrieben wurde. Dazu kam der Handel mit Rohstoffen aus dem Mondgebirge, lag die Stadt doch an der Straße zwischen Auvagan und Bornhel.


Erwähnung

  • DEDV: 6
  • DLDD: 6