Meressa (Irenards VII Tochter)

Geschichte

Junge Jahre

Meressa wurde im Jahr 1968 E.Z. als Tochter Irenards, des Prinzen von Styronna, und dessen Gattin in Werenvach geboren. Ihre Kindheit am Hof ihrer Großmutter, der Königin von Styronna, war unbeschwert. Als sie alt genug war, nahm ihr Vater sie mit auf Reisen durch das Reich, damit sie das Volk kennenlernte, über das sie dereinst herrschen sollte. Meressa war offen gegenüber allen und aufgrund ihrer gütigen Art bald überall beliebt. Auch als sie älter wurde und ihr Vater den Thron von Styronna bestieg, reiste Meressa noch umher, um das Volk zu unterstützen, wo sie konnte. Ihre Beliebtheit zog ihr schließlich den Neid ihres jüngeren Bruders Sanard zu, der nach der Macht im Reich strebte.

Gründung von Reruwalt

Da Meressa ihm im Weg stand, er sie aber nicht töten wollte, forderte Sanard seine Schwester zur Hochzeit auf. Als diese ablehnte, verfolgte ihr Bruder sie mit Bitten und Drohungen so lange, bis sie sich an den Almar Laminas wandte, der am Hof ihres Vaters weilte. Diese weissagte ihr, dass sie hinter keiner bestehenden Mauer Schutz finden würde und gab ihr ein Zeichen mit auf den Weg. So floh Meressa aus Werenvach. Wollte sie zunächst in Umar Enor Schutz suchen, entschied sie sich um, als Laminas‘ Spruch sich im Tal des Larlun bewahrheitet und sie einen schwarzen Fuchs über ein umgestürztes Standbild springen sah. Dort ließ sie sich mit ihrem Gefolge nieder und gründete im Jahr 1991 E.Z. das Dorf Reruwalt. Unter Meressa gedieh das Dorf und bald war sie im ganzen Umland eine hoch angesehene Frau. Zwar trauerte sie um ihren Vater, als die Nachricht von dessen Tod im Bürgerkrieg sie ereilte, doch ging sie nicht nach Werenvach, um ihrem Bruder den Platz auf dem Thron streitig zu machen. Im Jahr 2007 E.Z. kam Sanard dann nach Reruwalt, nachdem Styronna unter seiner Herrschaft zerfallen war. Blind vor Wahnsinn tötete er Meressa, als diese ihm Gnade erweisen wollte.


Persönlichkeit

Meressa war eine gütige und kluge Frau, die viel Wert auf das Wohl des Volkes legte. Nicht nur, dass sie dieses bei allen möglichen körperlichen Gebrechen unterstützte, sie sorgte auch dafür, dass jenen, die ihr anvertraut waren, Bildung zuteil wurde. Auch in Reruwalt wies sie niemanden von ihrer Tür ab, obwohl sie selbst einen Großteil ihres Wohlstandes mit der Flucht aus Werenvach eingebüßt hatte.


Erscheinung

Meressa war eine nicht übermäßig große, etwas zierliche Frau. Ihr Haar war von einem dunklen Braun, ihre Augen von einem hellen Grün. Ihre liebliche Erscheinung täuschte über die Kraft hinweg, die sie in sich trug.


Erwähnung

  • SAS1: 9-11, 13-16