Lirinella

Geschichte

Geburt

Lirinella wurde vor der Zeit von Valeno mit der Macht der Regenbogenkugel geschaffen. Als Dimisor wurde sie Atia zugeteilt, um dieser als Begleiterin zu dienen. Als die Dritte Schöpfung freigesetzt wurde, folgte Lirinella ihrer Herrin, um an deren Seite gegen die Unordnung zu kämpfen. Nachdem dieser Kampf durch das Eingreifen Voréos' und Enéras geschlagen worden war, durchstreifte sie lange Zeit die Weiten der Schöpfung. Sie durchdrang den Schleier der Äußeren Finsternis und erblickte das Nichts, wodurch sich ihr Wesen von Grund auf änderte.

Die Verführerin

Als die Ranvári nach Sarucho hinabstiegen, war Lirinella erneut an der Seite ihrer Herrin Atia. Mit dieser kämpfte sie gegen die drei Großen Übel. Es war Lirinella, die schließlich das Bündnis mit Mosuryu suchte und die anderen Mi Sarucho das Kämpfen lehrte. Nachdem die Übel bezwungen worden waren, half Lirinella den anderen Göttern bei der Gestaltung der Welt, ehe sie sich auf die Insel Eyorséa südöstlich von Tedéra zurückzog. Den Menschen begegnete sie mit Missgunst, sodass sie diese schließlich sogar dazu brachte, gegen die Götter aufzubegehren. Aus diesem Grund wurde am Ende des Heiligen Zeitalters ihrer Macht beraubt und in die Welt der Sterblichen verbannt, wo sie fortan ein Dasein im Schatten fristete.


Persönlichkeit

Lirinella war zu Beginn ein neugieriges und verspieltes Wesen. Durch die Berührung des Nichts verdorben brachte sie Missgunst und Neid in die Welt, die sie selbst mehr als alle anderen Geschöpfe empfand. Die Menschen hasste sie abgrundtief.


Erscheinung

Lirinella galt als das schönste Wesen der Schöpfung. Welche Gestalt auch immer sie annahm, sie war von so großem Liebreiz, dass kaum jemand – ja nicht einmal die Ranvári – ihr widerstehen konnten. Unter den Menschen trat sie meist als Frau von unbeschreiblicher Schönheit auf. In dieser Gestalt hatte sie schwarzes Haar und graue Augen.


Besondere Fähigkeiten

Lirinellas Kraft bestand auf ihrer Schönheit, der nur wenige widerstehen konnten. Daneben hatte sie wie ihrer Herrin Atia Macht über das Wasser.


Erwähnung

  • DLDD: 516-517