Übersicht

Noruthol


Geschichte

Junge Jahre

Noruthol wurde im Jahr 2327 E.Z. als Sohn einer Almar und eines Sterblichen in einem Dorf in der Wildnis Theladiens geboren. Im Alter von drei Jahren wurde er vom Blutschattenkult aus dem Haus seiner Eltern entführt und als Opfer auserwählt. Dieses Opfer kam jedoch nicht zustande, da der damalige Hohepriester erkannte, dass almarisches Blut durch die Adern des Kindes floss. Stattdessen wurde Noruthol fortan vom Kult aufgezogen, um dem Hohepriester als Erwachsener dienlich zu sein.

Heilige Künste

Ohne geeigneten Lehrmeister erlernte Noruthol bereits in seiner Kindheit Teile der Heiligen Künste. Mehr als einmal brachte er sich selbst und die Menschen in seiner Umgebung dadurch in große Gefahr, sodass es bald manche im Kult gab, die sich seiner entledigen wollten. Nicht zuletzt war darunter auch Virisare, die sich nach Regnadons Sturz im Jahr 2342 E.Z. schwer verwundet nach Theladien zurückgezogen hatte. Im Jahr 2346 E.Z. versuchte sie Noruthol zu töten, um sich seiner Kraft zu bemächtigen, doch wurde ihr Vorhaben vereitelt. Stattdessen fand sie eine andere Verwendung für den jungen Almar.

Geburt der Tochter

In den darauffolgenden Jahren diente Noruthol Virisare als Lieberhaber. Schließlich zeugte er auch ein Kind mit ihr. Im Jahr 2348 E.Z. wurde seine Tochter Istene geboren. Dass Virisare vorhatte, diese ihrem Gott Zarthos zu opfern, um Macht zu erlangen, konnte Noruthol nicht ertragen. So versteckte er Istene vor ihr und setzte seine eigene Tochter in einem Dorf in Theladien aus. Groß war Virisares Zorn, schwer die Strafe, die sie Noruthol auferlegte. Dennoch blieb er an ihrer Seite und wurde nach und nach zu einem ihrer engsten Vertrauten.

Diener der Hohepriesterin

Als Vertrauter Virisares war Noruthol an der Seite seiner Herrin, als diese eine Bündnis mit Omrunas aushandelte. Zudem begleitete er sie im Jahr 2364 E.Z. nach Xerdon, als sie dort als Gräfin Tharene die Gattin des Heermeisters Daiwanir darstellte. So war er anwesend, als Naron sich in den Königspalast von Solmanad schlich und Virisare bei einem Gespräch mit Omrunas’ Diener Bormias belauschte. Da Virisare ihn daraufhin auf Naron ansetzte, war er nicht im Palast, als das Vorhaben seiner Herrin vereitelt wurden und Rexian auf den Falkenthron zurückkehrte.

Saleris Entführung

In der Folge entging Noruthol den Häschern des Königs, indem er in der Stadt untertauchte. Erst nachdem Rexian mit seinen Truppen nach Theladien gezogen war, trat Noruthol wieder in Erscheinung und versuchte mit Hilfe der Anhänger des Blutschattenkultes und der Söhne der Gruft die Herrschaft in Xerdon an sich zu reißen. Er nahm Saleri, die Tochter des Statthalters, als Geisel, konnte jedoch von Naron und Bormias aufgehalten werden. Die folgenden Jahre verbrachte Noruthol in einem Verlies in Xerdon.

In Reméas Diensten

Als Wenalth im Jahr 2369 E.Z. Xerdon eroberte, befreite er alle Gefangenen aus dem Verlies und bot ihnen an, unter ihm zu dienen. Noruthol nahm dieses Angebot an, bemerkte jedoch schnell, dass der neue König ihn nur verhöhnte. So schloss er sich Narons Truppen an, als dieser Königspalast stürmte. Im Thronsaal ließ er Wenalths sterbenden Körper in Flammen aufgehen. Danach trat in Reméas Dienste. So reiste er gemeinsam mit dieser nach Olemiere, wo er mit Hilfe von Blutzauber feststellte, dass seine Tochter noch am Leben war und nun Elamis hieß.

Letzter Kampf

In der Folge half Noruthol Rexian dabei, Xerónos’ Nachfahren zu finden. Seiner Tochter offenbarte er sich nicht, wusste er doch nicht, wie er damit umgehen sollte. Während er weiterhin Reméa diente, behielt er Elamis jedoch im Auge. Im Jahr 2370 E.Z. zog er gemeinsam mit seiner Herrin und dem Heer des Goldenen Bundes in die Schlacht gegen die Truppen des Herrn der Finsternis. Am Fuß des Passes der Qualen rettete er seiner Tochter das Leben, ehe er im Zweikampf mit deren ehemaliger Lehrmeisterin Fealme starb.


Persönlichkeit

Noruthol war überheblich und erbarmungslos. Er blickte auf die hinab, die unter ihm standen, und kümmerte sich nicht um deren Wohl, waren sie für ihn doch nur Mittel zum Zweck. Virisare war er treu ergeben.


Erscheinung

Noruthol war ein großer, schlanker Mann mit jugendlichen Gesichtszügen. Er hatte rötlich schwarzes Haar und dunkle, grüne Augen.


Besondere Fähigkeiten

Da er von almarischem Blut war, verstand sich Noruthol ein wenig auf die Heiligen Künste. Allerdings setzte er diese mangels einer Ausbildung sehr unbeholfen ein.


Erwähnung

  • DEDV: 126-133, 303-309, 311-320, 326-327, 449-450, 453, 460, 524
  • DLDH: 434-439
  • DHDF: 171, 173, 185-198, 200, 202-203, 219, 297, 415
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