Laminas

Geschichte

Junge Jahre

Laminas wurde im Jahr 1350 E.Z. als Sohn der Almar Amanara in Agomitur geboren. Da seine Mutter die Großmeisterin der Stahlrose war, geschah es, dass sie im Jahr 1358 E.Z. mit einigen ihrer Untergebenen auszog, um die Sieben Herrscher in Curachdar anzugreifen. Dort verlor Laminas seine Mutter. Da er noch zu jung war, nahm er nicht an der darauffolgenden Niederwerfung der Sieben Herrscher teil. In Agomitur wurde er von verschiedenen Meistern in den Heiligen Künsten ausgebildet. Dort freundete er sich auch mit Laralmar an, der ihn manches lehrte. Im Jahr 1390 E.Z. trat er dann seinerseits der Stahlrose bei.

Berater der Könige Styronnas

Über vierhundert Jahre verfolgte er in deren Auftrag Culmorier, wann immer diese auftauchten. Jedoch fand er in dieser Aufgabe keine Erfüllung. So ließ er die Stahlrose im Jahr 1847 E.Z. hinter sich. Er nahm sich ein Beispiel an Laralmar und ließ sich in der Weglosen Wildnis südlich von Styronna nieder, um in der Einsamkeit über die Heiligen Künste nachzudenken. Dort bekam er oft Besuch von den Bewohnern Styronnas, die ihn um Rat baten. Bald war seine Weisheit so weit bekannt, dass selbst die Könige von Styronna ihn aufsuchten. Meressa die Vierte bat ihn schließlich sogar, an ihrem Hof zu leben. Dieses Angebot nahm Laminas an, war er des Lebens in der Wildnis doch längst leid geworden. So diente er Meressa und schließlich auch ihrem Sohn Irenard dem Siebenten als Berater. Er riet auch Irenards Tochter Meressa aus Werenvach zu fliehen, als deren Bruder Sanard nach der Macht griff. Als es schließlich zum Bürgerkrieg zwischen Irenard und Sanard kam, blieb Laminas auf der Seite Irenards, bis dieser ihn wegschickte, um seiner Tochter beizustehen. Die letzten Jahre Styronnas verbrachte Laminas in Reruwalt, wo er Meressa helfend zur Seite stand. Als diese von ihrem Bruder ermordet wurde, war er es auch, der dafür sorgte, dass Sanard in einen Turm gesperrt wurde, aus dem er selbst nach dem Tod nicht entkommen würde.

Helfer Amrians

Nach Meressas Tod blieb Laminas noch eine Weile in Reruwalt. Erst im Jahr 2017 E.Z. brach er wieder auf. Styronna hatte für ihn nichts mehr zu bieten. So bereiste er im Laufe der folgenden Jahrzehnten Umar Enor, Havalan, Erbarior und Vanrania. Er besuchte Laralmar auf der Insel der Trugbilder und kehrte schließlich sogar nach Agomitur zurück. Dort trat er erneut der Stahlrose bei, doch fand er keinen Gefallen mehr an der Verfolgung von Culmoriern. So kam es, dass Laminas die Stahlrose im Jahr 2176 E.Z. erneut verließ und sich im Tal der Emra niederließ, wo er die Almar Myrene kennenlernte, die dort dem einfachen Volk half. Er verliebte sich in Myrene und die beiden heirateten. Gemeinsam führten sie ein einfaches Leben an der Emra, bis Molvon sich in einem Aufstand gegen die Aurokanisa erhob, die Amrian besetzt hatten. Laminas fand Gefallen an dem außergewöhnlichen Feldherrn und schloss sich seiner Sache an. Auf ihrem Weg nach Amrian wurden die beiden gute Freunde und Molvon schätzte den Almar als Ratgeber sehr. So war Laminas auch an Molvons Seite, als dieser Amrian im Jahr 2279 E.Z. eroberte und vom Volk zum König gekrönt wurde.

Verschwinden

In der Folge ließ Laminas sich mit seiner Gattin in Amrian neider, wo er Molvon weiterhin als Berater zur Seite stand. Gemeinsam sorgten die beiden dafür, dass wieder Frieden im Tal der Emra Einzug hielt. Im Jahr 2289 E.Z. wurde Myrene dann schwanger, noch im selben Jahr wurde Laminas‘ Sohn Lurano geboren. Das Kind war gerade einmal ein Jahr alt, als Laminas einen Hilferuf eines alten Mitstreiters aus seiner Zeit bei der Stahlrose erhielt. Diesem Hilferuf folgend reiste er gemeinsam mit Myrene nach Deserior, wo er spurlos verschwand.


Persönlichkeit

Laminas war ein freundlicher und umsichtiger Mensch. Trotz seiner Pflichten als Krieger der Stahlrose griff er nur selten auf Gewalt zurück und versuchte mit Feinden stets zunächst ins Gespräch zu kommen. Zeit seines Lebens war Laminas ein Suchender, der nicht wusste, wo sein Platz in der Welt war.


Erscheinung

Laminas war ein großer, blonder Mann mit grünen Augen.


Erwähnung

  • DLDD: 413
  • SAS1: 10-11, 13, 16