Almári

auch bekannt als: Quzik

Geschichte

Ankunft

Die Geschichte der Almári begann, als sich eine große Schar von Getreuen von Elva Illéos nach Norden aufmachte. Anlass dafür war ein Traum von Almarions Sohn Ilmo gewesen. Unter der Führung der sieben Kinder Almarions lief also im Jahr 1811 K.Z. eine gewaltige Flotte von Elva Illéos nach Norden aus. Nach jahrelangen Irrfahrten in den Gewässern der Chrásaca gelangten die Almári unter der Führung Larnélions, den sie auf einer einsamen Insel angetroffen hatten, an die Westküste Varunias. Ein Teil der Schiffe blieb dort, waren deren Besatzungen der langen Seereisen doch bereits überdrüßig. Es waren eben diese Nachzügler, die sich dann an der Küste des Inneren Meeres niederließen und eine Stadt gründeten, die Jahrhunderte später den Namen Nyktaven tragen sollte. Der Rest der Flotte blieb bei Ilmo, der an der Küste entlang nach Norden segelte und sich schließlich nach Westen wandte. Larnélion führte die Almári die Westküste Losias entlang, bis diese sich entschlossen, an der Küste eines Landes, das sie fortan Loramar nannten, zu landen. Damit begann das Silberne Zeitalter der Welt.

Erste Siedlungen

Es dauerte nicht lange, bis die Almári in Berührung mit Einheimischen kamen, die sie zunächst für Götter hielten. Ilmo erwarb sich schnell deren Vertrauen und sie erlaubten ihm, eine Stadt in Loramar zu gründen. So wurde also an der Küste Loramars Darelva als erste Siedlung der Almári errichtet. Die Stadt wuchs schnell, da viele Menschen aus dem Umland herbeiströmten, um die Nähe des gesegneten Volkes zu suchen, das sich auf die Heiligen Künste verstand und dadurch das Leben der Sterblichen angenehmer zu machen vermochte. Von diesen Menschen erhielten die Almári auch ihren Namen, wenngleich sie sich selbst immer noch als Getreue betrachteten. Innerhalb weniger Jahrzehnte breiteten sich die Almári über Loramar aus und überall, wo sie sich niederließen, wurden sie von den Einheimischen verehrt. So kam es, dass bald ganz Loramar, unter ihre Herrschaft stand, ohne dass sie danach gestrebt hätten. Es war Ilmo, der zuerst die Grenzen Loramars verließ und die Länder im Osten und Westen durchwanderte. So fand er das unberührte Tal des Erolirin und es gefiel ihm so gut, dass er sich entschied, sich dort niederzulassen. Viele verließen daraufhin Darelva, um in jenem Tal mit dem Bau einer neuen Stadt zu beginnen. Als diese nach siebenundsiebzig Jahren in ihrer ganzen Pracht erstrahlte, erhielt sie den Namen Vainámon und galt von da an als Herz des Einflussgebietes der Almári.

Ausweitung des Einflussbereiches

Die Almári weihten Vainámon mit einem großen Fest ein, zu dem Volk aus aller Herren Länder eingeladen war. Könige und Fürsten kamen von weither und brachten Geschenke. Auch Larnélion war unter den Gästen, ebenso Voréos, dessen Herrschaftsgebiet damals im Norden lag. Dort kam es dann zur ersten Auseinandersetzung zwischen Ilmo und dem Herrn der Finsternis. Voréos bot den Kinder Almarions nämlich an, unter ihm zu dienen, wie einst ihr Vater es getan hatte. Ilmo nahm Anstoß daran, war er doch nicht gewillt, sich irgendjemandem – und sei es ein Gott – zu unterwerfen. Böse Worte wurden gewechselt und Voréos schied gekränkt, doch immer noch in Frieden, sah er doch keinen Grund, seine neuen Nachbarn zu bekriegen. Vielmehr beanspruchten die Almári mit seinem Einverständnis einen Großteil der Westküste Losias für sich. Ihr Reich wurde bald so groß, dass Leirael die Notwendigkeit sah, Gesetzte zu erlassen, die das Zusammenleben regeln würden. Aus diesem Grund rief er im Jahr 104 S.Z. den Rat der Sieben ins Leben, der über die Geschicke der Almári und aller, die unter ihrer Herrschaft standen, richten sollte. Obwohl Wahlen abgehalten wurden, waren es schließlich die sieben Kinder Almarions, die im Rat saßen. Während der Wohlstand der Almári wuchs, besuchte Ilmo das Land Kire im Norden. Dessen Bewohner und deren Bräuche beeindruckten ihn so tief, dass er sich an der Küste nordwestlich von Vainámon einen Sitz mit dem Namen Mil Eronis errichtete, an dem er Glücksritter und Sänger aus aller Herren Länder um sich versammelte. Währenddessen zog es Ilmos Bruder Kulmo nach Osten. Er ließ sich im Tal der Emra nieder und gründete dort die Stadt Caladon. Damit gehörte auch das Land rechts vom Unterlauf der Emra bald zum Reich der Almári.

Die erste Schlacht

Im Tal der Emra kam es dann zur ersten kriegerischen Auseinandersetzung mit Voréos. Da immer wieder Räuberbanden der Mursogi aus Voréos‘ Reich die Felder und Gehöfte der Menschen im mittleren Tal der Emra plünderten, sah Kulmo sich gezwungen, einzugreifen. Im Eifer des Gefechtes trieb er die Mursogi bis zu den Schattenbergen zurück. Dies führte dazu, dass Voréos sich bedroht fühlte. Auf Drängen seines Dimisor Durmo stellte der Herr der Finsternis ein Heer zur Verteidigung der Grenzen auf. Durmo missbrauchte dieses Heer jedoch, um mit großer Stärke ins Tal der Emra einzufallen. Er tötete unzählige Siedler und brannte Dörfer nieder, während er sich langsam Caladon näherte. Als Kulmo die Gefahr kommen sah, bat er seine Geschwister in Vainámon um Hilfe, während er selbst einen erbitterten Abwehrkampf gegen Durmo und seine Mursogi führte. Er wurde in die Sümpfe zurückgedrängt und beinahe jeder Hoffnung beraubt, ehe die Truppen seiner Geschwister dem Feind in den Rücken fielen. Durmos Heer wurde vernichtet, der Dimisor floh nach Murgunmor, doch Kulmo nahm mit seinen Geschwistern Ilmo und Alvando die Verfolgung auf. Als Voréos erkannte, was Durmo getan hatte, rügte er diesen und bemühte sich, den Frieden wiederherzustellen. Infolgedessen lud er die drei Almári in seinen Burg ein, um die Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen. Dort kam es jedoch dazu, dass ein Mursog von Durmo angestiftet das Gastrecht brach und sein Schwert gegen Ilmo erhob, woraufhin dieser dem Herrn der Finsternis im Zorn den Krieg erklärte. Nichts, was Voréos oder Alvando sagten, konnte ihn zum Umdenken bewegen.

Bündnisse

Da sie nun mit Voréos verfeindet waren, begannen die Almári ihre Länder gegen ihn zu befestigen. Zugleich wurden Späher ausgesandt, um die Länder zu erkunden, die an Voréos‘ Reich grenzten. Almarions Tochter Valya und ihr Gatte Lurion führten eine dieser Spähtruppen weit in den Osten. Jenseits des Mondgebirges trafen diese zum ersten Mal auf Drachen. Valya schloss Freundschaft mit Urafyrodura, der Tochter des Drachenkönigs Finior, zudem lud sie den König selbst nach Vainámon ein. Groß war das Staunen und die Furcht der Menschen, als Finior tatsächlich mit zweien seiner Kinder nach Vainámon kam. Leirael schloss ein Bündnis mit dem Drachenkönig, in dem sich Almári und Drachen wechselseitig Hilfe versicherten, sollte es zum Kampf gegen Voréos kommen. Zwischen den beiden Völkern entstand ein reger Austausch. Während Urafyrodura bei Valya im Reich der Almári blieb, machten sich Ilmo und einige andere auf zu den Drachen, von denen sie viel über die Geheimnisse der Welt erfuhren. Etwa zur selben Zeit reiste Alvando nach Osten. Er überschritt die Emra und ließ sich in Orvolor nieder, wo er am Fuße des Mondgebirges die Stadt Trinatia errichtete. Viele Almári, aber auch Menschen aus den umliegenden Ländern ließen sich dort nieder. Alvando wurde von vielen seiner Untergebenen bald König von Orvolor genannt, wenngleich er selbst diesen Titel niemals anerkannte. Bei seinen Reisen durch das Land erfuhr Alvando von den Ranchar, die östlich des Larlun lebten. Er ging nach Styronna, um Nachforschungen über das seltsamen Volk von Waldbewohnern anzustellen. Schließlich suchte er dieses sogar in den Wäldern auf. Dort schloss er ein Bündnis mit der Rancharkönigin Xularache.

Kulmos Fall

Mit den Ranchar und Drachen als Verbündeten waren die Almári zu einer Macht angewachsen, die es ohne Schwierigkeiten mit Voréos aufnehmen konnte. Trotz Ilmos Worten suchten sie jedoch nicht den Krieg mit dem Herrn der Finsternis. Wohl aber tat dessen Dimisor Durmo sein Bestes, dass es trotzdem dazu kam. Er verbündete sich mit Finiors Bruder Karunorayara und unterstützte diesen bei einem Putsch gegen den Drachenkönig. Da Finior sich in arger Bedrängnis sah, sandte er einen Boten zu den Almári, um deren Unterstützung zu erbitten. Ohne zu zögern eilte Valya den Drachen zur Hilfe und errang einen gewaltigen Sieg, der die Bande zwischen den beiden Völkern weiter festigte. Während Valya im Osten gegen Karunorayara und dessen Verbündete kämpfte, fiel Durmo mit den Mursogi über die Berge nach Loramar ein und verwüstete einen Großteil des Landes. Valyas Gatte Lurion trat ihm mit einem Heer entgegen und trieb ihn langsam zurück. Schließlich kam es zum Zweikampf zwischen Lurion und Durmo. Lurion unterlag und starb, während Durmo die Flucht gelangt. Zu spät kam Kulmo seinem Schwager zu Hilfe. Er war es auch, der dann im Rat der Sieben am heftigsten forderte, dass Voréos für den ungerechtfertigten Feldzug seines Dieners zur Rechenschaft gezogen werden solle. Da seine Geschwister ihm jedoch eine Abfuhr erteilten, brach er heimlich nur mit wenigen Vertrauten auf und griff Murgunmor auf sich gestellt an. Alle, die mit ihm gingen, fanden den Tod. Kulmo selbst endete in den Verliesen Murgunmors, wo Durmo ihn ein Jahrhundert lang folterte. Er hielt tapfer stand, bis Voréos ihm versprach, ihn bei seinen Bemühungen zu unterstützen, seine verstorbene Gattin aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Daraufhin schwur Kulmo dem Herrn der Finsternis einen Treueeid.

Die Zeit des Verrates

Mehr als ein Jahrhundert nach seinem Verschwinden kehrte Kulmo nach Vainámon zurück. Er kam jedoch nicht allein, sondern brachte ein großes Heer von Mursogi mit sich. Dort kam es zum Streit zwischen Kulmo und Ilmo. Wahnsinnig vor Zorn versuchte Kulmo seinen Bruder zu töten, doch Alvando ging dazwischen. So war es auch Alvando, der dort als erstes Kind Almarions durch die Hand seines eigenen Bruders den Tod fand. Kulmo floh daraufhin, während sein Heer in die Stadt einfiel und einen großen Teil von Vainámon verwüstete. Die Almári wurden belagert, konnten die Feinde jedoch durch Larnélions Heer, das ihnen zur Hilfe kam, in die Flucht schlagen. Von Alvandos Tod und Kulmos Verrat bewegt entschied der geschwächte Rat der Sieben daraufhin, dass Voréos nun tatsächlich zur Rechenschaft gezogen werden müsse. So riefen die Almári all ihre Verbündeten zu den Waffen. Zugleich regte sich Verrat in den eigenen Reihen. Kulmo war beliebt beim Volk gewesen und viele – darunter seine Kinder Norode und Urmios, sowie sein Neffe Omarenas – schlossen sich ihm an. Die dreizehn mächtigsten unter diesen Verrätern ernannte Kulmo zu Schattenfürsten, den ersten Culmoriern, die er mit einem Blutschwur an sich band.

Der Völkerbund

Vier Jahre lang war das Reich der Almári im Aufruhr und jede Hoffnung, den Herrn der Finsternis zur Rechenschaft ziehen zu können, war dahin. Im fünften Jahr berief Larnélion einen Rat der Völker ein, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hatte. Neben den Almári, Drachen und Ranchar kamen vielerlei Menschenvölker aus den umliegenden Reichen, um zu beraten, wie sie der wachsenden Bedrohung durch Voréos Herr werden konnten. Schließlich wurde ein Bündnis geschlossen und ein Heer aufgestellt, wie man es seit der Entrückung Tedéras nicht mehr gesehen hatte. Im Jahr 669 S.Z. zog dieses Heer unter der Führung Larnélions gegen Murgunmor. Fünf Jahre lang wurde die Festung belagert. Auf beiden Seiten gab es viele Verluste. Die Rancharkönigin Xularache fiel ebenso wie Finior, der Drachenkönig. Schließlich gelang es den verbündeten Streitkräften dann aber doch, die Festung zu stürmen. Larnélion stellte Voréos zum Zweikampf, doch dieser floh. Damit war die Herrschaft des Herrn der Finsternis vorerst beendet. Murgunmor wurde geschleift und die verbündeten Völker kehrten in ihre Heimat zurück.

Friedenszeiten

In den folgenden Jahrhunderten erlebten die Almári eine zweite Blütezeit. Sie bauten wieder auf, was zerstört worden war und erfreuten sich des scheinbar ungetrübten Friedens. Doch es gab einige, die diesem Frieden nicht trauten. Valya war eine von ihnen. Sie erbaute in den Bergen die Festung Agar Dursol, denn sie fürchtete nicht ohne Grund eine Wiederkehr des Feindes. In den Bergen gründete sie auch den Orden der Stahlrose, der es sich zur Aufgabe machte, die Culmorier zur Rechenschaft zu ziehen. Alvandos Sohn Alacrion folgte seinem Vater als Herrscher von Orvolor und nahm nun auch offen den Titel eines Königs an. Er pflegte die Beziehungen zur Rancharkönigin Varacnia, mit der er sich in der Belagerung von Murgunmor angefreundet hatte. Kulmos Sohn Nomros, der keinen Anteil am Verrat seines Vaters gehabt hatte, herrschte über Caladon und das Tal der Emra. Währenddessen ließ sich Leiraels Tochter Agomitur jenseits des Mondgebirges nieder und erbaute die Festung Lionella, von der aus sie mit den benachbarten Gnomen Handel trieb, die im Reich der Ranchar lebten. Die Beziehungen zu den Drachen erkalteten zu dieser Zeit, wurde diese doch durch innere Kämpfe um die Nachfolge Finiors so sehr zerrissen, bis nur mehr eine Handvoll von ihnen übrig war, die sich in entlegene Gebiete zurückzog.

Wiederkehr Voréos

Als Voréos im Jahr 1113 S.Z. unerwartet zurückkehrte, waren die Almári nicht darauf vorbereitet. Das Tal der Emra wurde im Sturm erobert und Nomros ergab sich seinem Vater, der die feindlichen Truppen anführte. Valya kämpfte in den Bergen verbissen gegen die Übermacht, aber erst Alacrion konnte den Ansturm am Ranalun aufhalten. Zugleich fielen im Westen Truppen unter der Führung Karunorayaras und der Dunkeldrachen ins Tal des Erolirin ein und belagerten Vainámon. Zu spät sandte Leirael einen Hilferuf zu seinen Geschwistern, denn die Stadt fiel innerhalb eines Tages und einer Nacht. Von dort aus ließ Karunorayara die Truppen weiter nach Süden ziehen, um Darelva zu belagern, während er selbst blieb, um sich an den erbeuteten Reichtümern zu ergötzen. Als Valya nach Vainámon kam, fand sie dort nur noch Trümmer vor. Dort fiel Karunorayara über sie her, doch Leirael ging dazwischen. Unter Einsatz seines Lebens tötete Almarions Sohn den Dunkeldrachen, ehe er selbst starb. Valya aber eilte nach Süden, Darelva entgegen, wo ihre Schwester Nelamis von einer feindlichen Übermacht belagert wurde. Auf dem Weg dorthin traf sie auf Ilmo, der ebenfalls einen Hilferuf erhalten hatte. Während sie selbst weiter nach Darelva reiste, schickte sie Ilmo zurück nach Norden, um ihre Schwester Inya zu unterstützen. Es gelang Valya nicht, die Belagerung von Darelva zu durchbrechen, doch tat sie ihr bestes, die feindlichen Truppen mit Hinterhalten zu zermürben, während sie auf Verstärkung von ihren Verbündeten wartete. Es war Larnélion, der ihr diese schließlich brachte und gemeinsam mit ihr Darelva befreite. Zugleich kämpfte Ilmo im Norden gegen Feinde, die seine Schwester Inya in Aluvela belagerten. Wohl brachte er diesen große Verluste bei, doch konnte auch er den Sieg nur erringen, als ein weiteres Heer Larnélions ihm Unterstützung brachte.

Abwehrkampf

Die nächsten Jahre hindurch kam der Krieg im Reich der Almári nie ganz zum Erliegen. Überall mussten die Truppen der Almári gegen Ungeheuer kämpfen, die Voréos aus den Verliesen des Umcalorion entlassen hatte. Es dauerte beinahe vierzig Jahre, ehe Valya die Grenzen des Reiches wiederhergestellt hatte. Einzig das Tal der Emra trat sie an den Feind ab, hatten sich dort doch beinahe alle Fürsten auf die Seite Kulmos geschlagen. Nach nur zwei Jahren des Friedens unterwarf Omarenas, der höchste der Schattenfürsten, auch die Mündung der Emra und griff Darelva an, während Kulmos Tochter Norode die Stadt vom Land her belagerte. Keine Nachricht davon gelangte nach außen. In den Wirren der Eroberung fand Nelamis ihr Ende, als ihr eigener Sohn sie aus dem Fenster eines hohen Turmes stieß. Inya, die sich ebenfalls in Darelva aufgehalten hatte, geriet in Gefangenschaft und wurde nach Curachdar gebracht, jener Festung, die Kulmo an der Stelle Murgunmors errichtet hatte. Zwar entkam sie ihrem Bruder, doch war das Reich der Almári nach dem Fall Darelvas entscheidend geschwächt. Einzig Mil Eronis und Aluvela im Nordwesten, das Bergland um Agar Dursol im Nordosten und Orvolor im Südosten standen noch unter der Herrschaft der Almári. Da Voréos‘ Kräfte durch die Kriegsmühen jedoch ebenso geschwächt waren, kehrte bald ein brüchiger Frieden ein. Vielerlei Übel trieben sich im Land um, während Valya erneut ihr bestes tat, um die Ordnung wiederherzustellen.

Der Beginn der Morgenlosen Dunkelheit

Nachdem der Namenlose Meuchler Inya getötet hatte, zog Valya sich von Trauer übermannt aus den zerstörten Gebieten ins Gebirge zurück, um ihr verbliebenes Volk zu schützen. Nur Ilmo kämpfte noch an den Grenzen des einstigen Reiches. Dort errang er einige bedeutungslose Siege, die ihn hochmütig machten. Da er immer noch glaubte, Voréos die Stirn bieten zu können, sandte er Boten zu seinen verbliebenen Verbündeten aus und hieß diese, den Völkerbund zu erneuern, um gemeinsam gegen den Umcalorion zu ziehen. Obwohl einzig die Kireter seinem Aufruf folgten, ließ er sich von seinem Vorhaben nicht abhalten und zog gegen Voréos‘ mächtige Bergfestung. Zu spät erkannte er seinen Irrtum. Seine Truppen wurden in Sichtweite des Umcalorion von einer gewaltigen Übermacht geschlagen und er selbst fand den Tod. Als Valya dies vernahm, zog sie ihre Truppen noch weiter zurück und schloss die Tore Agar Dursols. Da nun die meisten seiner Feinde tot waren, beschloss Voréos sich auch der übrigen anzunehmen. Wenig fürchtete er Alacrion in Orvolor. Sein Augenmerk lag auf Larnélion und Valya. Während nun Durmo und Omarenas eine gewaltige Flotte in den Trümmern Darelvas rüsteten, zog Kulmo seine Truppen zusammen, um Agar Dursol zu belagern. Zwar entsandte Valya ihren Sohn Lorenas, um Larnélion einmal mehr um seinen Beistand zu bitten, doch war dieser selbst bereits von Feinden umringt. Während Larnélion unter Durmos Klinge den Tod fand und sein Reich dem Meer anheim fiel, stellte Valya sich in Agar Dursol ihrem zum Ungeheuer gewordenen Bruder Kulmo entgegen. Doch Valya fiel und mit ihr fiel Agar Dursol. Die wenigen Almári, die dieses Unglück überlebten, zogen sich nach Orvolor zurück. Damit begann die Zeit, die von den Almári als Morgenlose Dunkelheit bezeichnet wurde.

Der Fall des Umcalorion

Von einst so mächtigen Reich der Almári war am Ende des Silbernen Zeitalters nur noch Orvolor geblieben. Almarions Kinder waren – bis auf den Verräter Kulmo – tot, ihre stärksten Verbündeten ebenso. Inmitten all des Kummers gab es jedoch zarte Hoffnungsschimmer. Alacrions Tochter Dariona hatte Arguriel, den König von Umenach, geheiratet und gemeinsam hielten die beiden Jahr um Jahr der Übermacht stand, die sie von allen Seiten bedrängte. Um ihren Gatten zu rächen schloss sich Dariona schließlich Arcios an, als dieser nach Nuvornor zog, um Durmo zur Rechenschaft zu ziehen. Die gewagte Fahrt gelang, Durmo starb und unzählige Almári, die Jahrzehntelang in den Verliesen des Dimisor gelitten hatten, wurden befreit. Doch trotz des Verlustes seines mächtigsten Dieners war Voréos‘ Macht ungebrochen. Es war zu dieser Zeit, da Varacnia, die Königin der Ranchar, zu Alacrion nach Orvolor kam und ihm ein Bündnis vorschlug. Lange hatte Alacrion sich zurückgehalten, doch den Ruf seiner alten Freundin konnte er nicht missachten. Die beiden erneuerten ihr Bündnis und riefen zahlreiche Völker auf, sich ihnen anzuschließen, wie bereits Ilmo es getan hatte. Ihr Ruf wurde erhört und so führten die beiden ein gewaltiges Heer gegen den Umcalorion, wo sie den Tod in der Schlacht fanden. Lorenas starb, ebenso fand Kulmo sein Ende. Aber auch Voréos wurde durch das Eingreifen Enéras und der anderen Götter besiegt. Mit dem Fall Umcalorions ging nicht nur die Morgenlose Dunkelheit, sondern auch das Silberne Zeitalter zu Ende.

Das Eiserne Zeitalter

Als das Eiserne Zeitalter begann, waren die Almári nur mehr ein Schatten ihrer Selbst. Zwar hatte Alacrions Sohn Aracamo überlebt, doch verschwand er wortlos vom Schlachtfeld, sodass die Krone Orvolors dem Willen des Volkes gemäß Alacrions Leibwächterin Huonume, einer gewöhnlichen Sterblichen, übertragen wurde. Lange Zeit lebten noch Almári in Orvolor, die anderen Gegenden ihres einstigen Reiches beanspruchten sie jedoch nicht wieder für sich. Die meisten zogen sich nach Agomitur zurück, wohin sie auch den Sitz des Rates der Sieben verlegten. Zudem waren die Könige von Umenach almarischen Blutes, wenngleich sie dies nie hervorhoben und Umenach daher nicht als almarisches Reich galt. Viele Almári suchten zudem die Einsamkeit, sodass das mächtige Volk bald über aller Herren Länder verstreut lebte. Als mit Evonya nach dem Großen Unglück von Umenach zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten wieder eine Almar auf dem Thron Orvolors saß und zudem über Umenach herrschte, sahen viele eine Rückkehr des Silbernen Zeitalters gekommen. Tatsächlich erblühte Orvolor in den Jahren ihrer Herrschaft, die 164 Jahre lang dauerte.

Der Erste Culmorier-Feldzug

Während Orvolor gedieh, gewannen die Culmorier an Einfluss. Allzu viele von diesen gab es nun, denn die Sitten der Almári waren durch ihren Umgang mit den Sterblichen mehr und mehr verfallen. Dies wusste Mureiya, eine Nachfahrin Kulmos, auszunutzen. Sie zog viele Almári auf ihre Seite und griff nach immer mehr Macht. Da der Rat der Sieben ihre Ansichten nicht teilte, kam es schließlich dazu, dass sie mit ihren Anhängern Agomitur belagerte. Unzählige Almári fielen dort auf beiden Seiten, ehe Mureiya den Großen Waldbrand entfesselte, der die umliegenden Lande für immer verändern sollte. Da sie Agomitur auch dadurch nicht erobern konnte, wandte Mureiya sich stattdessen Orvolor zu. Im Ersten Culmorier-Feldzug tötete sie Evonya und riss die Herrschaft an sich. Viele Culmorier dienten ihr in ihren Bemühungen, Schrecken und Furcht im Reich zu säen. Wohl sprachen sich da viele Almári dafür aus, ihrem Treiben ein Ende zu setzen. Allem voran die Stahlrosen versuchten immer wieder, den Rat der Sieben dazu zu bringen, Orvolor zur Hilfe zu eilen. Doch der Rat blieb stur, zumal er die Macht der Culmorier fürchtete. Mureiya sorgte schließlich selbst für ihren Untergang, glaubte sie in ihrem Wahn doch, Elva Illéos, das Reich ihrer Ahnen, erobern zu können. Mit einer gewaltigen Flotte lief sie nach Süden aus und fand in den Gewässern der Chrasáca ihr Ende. Ihre Untergebenen jedoch quälten Orvolor noch viele Jahre lang, ehe Walgurmach sie vertrieb oder tötete. Unter Walgurmach und dessen Nachfahren lebten nur mehr wenige Almári in Orvolor. Walgurmach selbst machte kein Hehl daraus, dass er keinem traute, der sich auf die Heiligen Künste verstand.

Die Sieben Herrscher

Mehr und mehr führten die Almári ein Schattendasein. Wohl erhoben sich hin und wieder einige unter ihnen zu großen Taten, doch war ihre Glanzzeit längst vorüber. Während die Almári abseits von Agomitur weiterhin verstreut lebten, erhoben sich in Amrian erneut die Culmorier. In der Gestalt der Sieben Herrscher verheerten sie viele Königreiche. Lange ließen die Almári in Agomitur sie gewähren, hatten sie die Macht der Culmorier doch bereits im Ersten Culmorier-Feldzug zu fürchten gelernt. Dennoch entschieden sie sich schließlich auf das Drängen vieler, dem Wüten der Sieben Herrscher ein Ende zu setzen. So entsandte der Rat der Sieben eine Truppe der stärksten Stahlrosen unter Valyas Urenkelin nach Curachdar. Doch die Stahlrosen waren die Culmoriern nicht gewachsen. Von allen entkam nur eine. Nachdem dann Arcios wiedererwacht war und die Menschen von Umenach sich gegen die Sieben Herrscher auflehnten, schlossen sich ihnen viele Almári an. Curachdar wurde belagert und die Sieben Herrscher starben. Damit ging auch der Zweite Culmorier-Feldzug zu Ende.

Jüngere Geschichte

In den folgenden Jahrhunderten waren die Culmorier beinahe zur Gänze ausgelöscht, während sich die Almári erneut weit verstreut in aller Herren Länder niederließen. Ihre Macht wuchs nicht, noch nahm sie ab. Keiner von ihnen schwang sich mehr zum Herrscher auf, mit der Ausnahme Elvero, der aus der Verbindung eines Almars mit einer erbarischen Königin hervorgegangen war. Elvero ging als Eroberer in die Geschichte ein, doch nur wenige Almári glaubten, dass er den Glanz der Almári wiederherstellen würde – zu sehr war er Erbar. So fiel Elvero im Kampf gegen den Drachen Althorn. Obwohl sich die Almári nach ihm damit begnügten, sich im Hintergrund zu halten, waren sie dennoch in vielen Reichen sehr angesehen. Viele Könige stellten sie als Berater an. Andere wiederum verließen sich auf ihre Heilkünste. Der Rat der Sieben trat nur noch selten zusammen, war das Volk doch weit verstreut und gab es nicht, was zu sagen war. Wann immer ein Culmorier auftauchte, nahm sich die Stahlrose dessen an. Ansonsten mischten sich die Almári als Volk nicht in die Angelegenheiten fremder Reiche ein. Dies änderte sich im Jahr 2363 E.Z., als plötzlich viele Almári denselben Traum hatten, in dem sie die Wiederkehr Voréos‘ voraussagten. Von dieser Vorstellung zutiefst beunruhigt machten sich viele auf den Weg nach Agomitur, um die Bedeutung des Traumes zu ergründen. Der Rat der Sieben trat zusammen und die Offenbarung des Orleas wurde nach Hinweisen durchsucht. Daraufhin zogen viele Almári aus, um sich auf die Suche nach den vier Schlüsseln des Voréos, die in der Offenbarung erwähnt wurden. Diese wurde darauffolgenden tatsächlich gefunden, doch befanden sich drei von ihnen bereits in der Hand des Culmorier Omrunas. Nachdem dieser von den erbarischen Truppen unter Rexian besiegt und von Naron aus Reruwalt getötet worden war, sandte der König von Erbarior zwei der Schlüssel nach Agomitur zur Aufbewahrung, während er die anderen beiden bei sich in Xerdon behielt. Die Almári verbrachten daraufhin viele Monate damit, die Schlüssel zu untersuchen und über die Offenbarung des Orleas nachzusinnen, bis Horonchor sie stahl.


Erscheinung

Aussehen

Die meisten Almári waren schlank und hochgewachsen. Ihre Haut war meist sehr hell und schien von innen heraus zu leuchten. Die meisten Almári hatten helle grüne oder blaue Augen, es gab aber auch welche mit braunen oder roten Augen. Das Haar der Almári war meist von einem hellen Braun, bisweilen blond, hin und wieder auch rot, nur sehr selten schwarz. In den Augen gewöhnlicher Sterblicher erschienen die Almári oft als außergewöhnlich schön und anmutig.

Kleidung

Unter sich bevorzugten die meisten Almári lange, aufwändig verzierte Kleidung in den prächtigsten Farben. Im Alltag trugen sie oft die Kleidung der Völker, bei denen sie lebten.


Gesellschaft

Allgemein

Die meisten Almári am Ende des Eisernen Zeitalters lebten auf sich gestellt unter Sterblichen. Ältere Meister der Heiligen Künste nahmen oft Schüler bei sich auf, die sie ausbildeten, solange es diese wünschten. Kinder wurden von beiden Elternteilen gleichermaßen erzogen. Eine Rollentrennung zwischen Mann und Frau gab es nicht. Überhaupt war die Gesellschaft der Almári anfangs von Gleichheit geprägt. Zwar wurde die Abstammung in Ehren gehalten, doch wurde sie selten zum Anlass genommen, sich über andere zu erheben. Aus diesem Grund lehnte es Alvando ab, König genannt zu werden. Erst durch ihre Vermischung mit anderen Völkern änderte sich die Sichtweise der Almári in diesen Dingen. Manch einer wurde hochmütig und verschrieb sich schließlich den Verbotenen Künsten.

Umgangsformen

Die Almári waren meist sehr höflich, wenn sie sich miteinander oder mit fremden Völkern unterhielten. Aufgrund ihrer Langlebigkeit zogen sich ihre Gespräche oft sehr in die Länge, da sie es nicht gewohnt waren, in Eile zu sein. Sie neigten dazu, Einzelheiten hervorzuheben und Wichtiges, das ihnen selbstverständlich erschien, wegzulassen, was vielen von ihnen einen Ruf als Geheimniskrämer einbrachte. Zum Gruß und Abschied verneigten sie sich für gewöhnlich.

Bildung

Die Almári legten großen Wert auf Bildung. Lesen und Schreiben zu können war für sie selbstverständlich. Die meisten Almári konnten dies sogar in einem Dutzend verschiedenen Sprachen. Während jene, die in Elva Illéos geboren worden waren, meist die Gabe besaßen, von Geburt an jede Sprache zu verstehen, wurde dies auch von den Jüngeren gefordert, die sich diese Fähigkeit erst mühsam aneignen mussten. Zudem galt es als wichtig, sich mit der Überlieferung zu befassen. Auch das Erlernen der Heiligen Künste gehörte für die Almári zur Allgemeinbildung.

Essgewohnheiten

Die meisten Almári ernährten sich pflanzlich – zumeist nur von Obst. Da sie aufgrund ihres gesegneten Körpers kaum Nahrung brauchten, aßen sie nur selten. Fleisch nahmen sie nur in Ausnahmen zu sich.

Glaube und Brauchtum

Die Almári glaubten nicht an die Götter, sie wussten von den Göttern. Nur selten beteten sie um Beistand, sahen sie doch keinen Sinn darin, die Götter einer Kleinigkeit wegen zu belasten. Dennoch verehrten sie die Götter und erbauten ihnen zu Ehren prächtige Tempel. Darüber hinaus hatten die Almári wie die meisten Völker hatten vielerlei Bräuche, die sie pflegten.

Verschiedene Bräuche

Geburt

Die Geburt eines Kindes galt bei den Almári als großes Wunder. Meist weihten sie das Kind einer bestimmten Gottheit. Den Namen erhielt es für gewöhnlich von der Mutter unter dem Licht des ersten Vollmondes nach seiner Geburt.

Namensgebung

Die meisten Almári – insbesondere die Nachkommen Almarions – trugen Namen aus der Heiligen Sprache, die sie immer noch unter sich verwendeten. Bereits im Silbernen Zeitalter gab es jedoch manche, die sich aus Wertschätzung den Völkern, unter denen sie lebten, gegenüber stattdessen für Namen in deren Sprachen entschieden.

Hochzeit

Die Hochzeit zweier Almári war eine Angelegenheit, die nur Braut und Bräutigam betraf. Almári galten als verheiratet, sobald sie einander den Hochzeitsschwur gegeben hatten. Es spielte dabei keine Rolle, ob dies vor Zeugen oder im stillen Einverständnis geschah. Feste gab es nur selten. Nach der Hochzeit lebten die Eheleute meist zusammen, doch kam es durchaus auch vor, dass sie für einige Jahre oder Jahrzehnte getrennte Wege gingen. Auch eine Scheidung war möglich, wurde jedoch nur selten vollzogen.

Tod

Da der Tod kein natürlicher Bestandteil des Lebens eines Almars war, passten sich die meisten Almári diesbezüglich an die Völker an, mit denen sie zusammenlebten.


Wirtschaft und Handel

Da die Almári nur wenige Bedürfnisse hatten, die sie nicht mit den Heiligen Künsten befriedigen konnten, trieben sie nur wenig Handel. Vielmehr machten sie anderen Völkern Geschenke, nahmen von diesen aber auch gerne Geschenke entgegen. Sie schätzten lebendige Dinge mehr als tote, fanden jedoch auch Gefallen an Gold, Silber und Edelsteinen aller Art. Eisen verarbeiteten sie nur selten. Die wenigsten Almári gingen einem Handwerk nach. Dennoch wurden sie von vielen als Heiler angesehen. Landwirtschaft betrieben sie nicht.


Kunst

Wesentlich mehr als die Wirtschaft pflegten die Almári die Kunst. In der Baukunst und beim Schmieden verließen sie sich meist auf die Heiligen Künste. Das Aussehen eines Gegenstandes war für sie ebenso wichtig wie der Nutzen. Sie liebten runde Formen und alles, was in der Natur vorkam. Maler, Bildhauer, Dichter und Sänger waren bei den Almári hochangesehen.


Besonderheiten

Da die Almári von den Getreuen abstammten, floss auch deren Blut durch ihre Adern. Sie starben keines natürlichen Todes, alterten für gewöhnlich nicht über ihre Jugend hinaus und waren vor den meisten Krankheiten gefeit. Sie waren außergewöhnlich stark und ausdauernd, brauchten nur wenig Schlaf und konnten große Kälte, Hitze oder Schmerzen ertragen. Zudem waren die Almári von Geburt an stark mit den Heiligen Kräften verbunden, sodass sie die Heiligen Künste ohne Schwierigkeiten erlernen konnten.


Erwähnung

  • DWS: 19-21, 28, 30, 34, 37, 48, 54-55, 59, 62, 64, 66, 69, 70, 72, 76, 79, 82, 84, 102, 115, 148, 158, 181-182, 194, 199, 213, 216-217, 228-229, 252, 262-263, 271, 321, 331, 338, 383, 388, 390
  • DEDV: 22-23, 25, 27, 29-32, 34-35, 37-38, 40-47, 49, 51, 56, 58-62, 67-68, 70, 72-74, 78, 83, 85, 94-95, 100, 102, 164-165, 167, 172, 175, 177, 179, 182, 184-185, 208-209, 262, 300, 312-313, 328, 366, 368, 371-372, 374-376, 384, 386, 390-391, 394, 396, 399, 459, 473, 495, 508, 530, 549
  • DLDD: 124-126, 137, 158-160, 162, 164-165, 167, 169, 173, 180, 185, 192, 194, 210-212, 214-215, 219, 222-223, 231, 241-242, 245, 249, 252-253, 256, 267, 272, 276-278, 282-283, 285, 293-294, 297-301, 305, 308-310, 313, 316, 323-325, 327, 330-331, 334-335, 337-338, 340, 342-346, 348-350, 352-353, 355, 362, 374, 377, 379, 381, 383, 391-394, 397, 405, 410, 412-413, 418, 429, 435-437, 440, 442-445, 447-450, 454-455, 459, 461, 464, 466-467, 469-470, 472-475, 477, 489, 491, 493, 495, 497, 518-519, 547-548, 567, 571, 583, 589-592, 594-595, 597-598
  • SAS1: 10, 13, 16, 17, 73-74, 85-87